Pollensaison 2026 in Österreich: Hasel und Birke legen los

Redaktion

Österreich startet am 27.01.2026 in eine herausfordernde Pollensaison: Hasel, Erle und Birke zeigen Potenzial für intensiveren Pollenflug, Wien im Fokus. Wer in den vergangenen Jahren aufatmen konnte, sollte heuer genauer hinsehen. Der spätere Start bei der Hasel trifft auf reichlich Kätzchen und damit auf eine mögliche starke Blüte. Zugleich kündigen die Birken männliche Blütenstände in größerer Zahl an. Das ist ein Weckruf für Allergikerinnen und Allergiker in Wien, Niederösterreich und dem Osten des Landes. Die Lage bleibt wetterabhängig, doch die Vorzeichen sind klar. Der Pollenservice Wien der Medizinischen Universität Wien rät zu Aufmerksamkeit, Selbstbeobachtung und kluger Vorbereitung. Was bedeutet das konkret, welche Daten liegen vor, und wie lässt sich die Belastung im Alltag verringern? Dieser Überblick ordnet die Saison 2026 ein, erklärt zentrale Fachbegriffe verständlich und zeigt, worauf sich Betroffene und ihre Familien in Österreich jetzt einstellen sollten.

Pollensaison 2026 in Österreich: Was jetzt wichtig ist

Der Pollenflug 2025 war für viele Hauptallergene durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Das ändert sich 2026 voraussichtlich, denn die Hasel zeigt reichlichen Kätzchenbesatz. Besonders die Baumhasel, die im Wiener Stadtklima häufig als Stadtbaum eingesetzt wird, könnte den Pollenflug im urbanen Raum prägen. Gleichzeitig ist der Start heuer verzögert. Der kältere Winter verschiebt den Beginn, doch ab sonnigen Tagen und Temperaturen rund um 5 Grad sind erste Haselpollen in Wien und im Osten Österreichs zu erwarten.

Auch die Birke folgt einem ähnlichen Muster: Überdurchschnittlich viele männliche Blütenstände sind sichtbar. Ob das volle Potenzial ausgeschöpft wird, entscheidet die Witterung während der Blüte. Erlen, die in mehreren Arten in und um Wien vorkommen, blühen gestaffelt. Die Purpurerle begann bereits um Weihnachten, ist nun im Abblühen. Grau- und Schwarzerle folgen meist ab Februar, abhängig vom Temperaturverlauf. Für Allergikerinnen und Allergiker mit Reaktionen auf Frühblüher ist das Zusammenspiel aller drei Gattungen entscheidend.

Der Pollenservice Wien der MedUni Wien unterstreicht: Selbstbeobachtung und Beobachtung der Pflanzen im direkten Umfeld sind jetzt besonders wertvoll. In unmittelbarer Nähe zum Baum sind die Pollenkonzentrationen am höchsten, das merken viele Betroffene sofort. Wer die Wege clever plant, kann im Alltag spürbar Druck aus dem System nehmen.

Rückblick 2025: Zahlen und Einordnung

Die Pollensaison 2025 verlief moderat bis schwach. Die Birkenpollensaison lag im 50-jährigen Messvergleich sogar am vorletzten Platz. Der April verzeichnete einen neuen Tiefstwert. Auch Hasel, Beifuß und Ragweed sorgten nur für unterdurchschnittlichen Pollenflug. Diese Einordnung ist wichtig, weil viele Betroffene 2025 geringere Beschwerden hatten und ihre Vorsorge möglicherweise reduziert haben. 2026 könnte wieder intensiver werden. Alle Zahlen und Diagramme finden Interessierte im Jahresrückblick des Pollenservice Wien. Die Messreihen sind ein zentraler Referenzpunkt für die regionale Einschätzung der Belastung und erleichtern Entscheidungen im Alltag.

Der Start 2026: Hasel, Erle, Birke im Überblick

Hasel: Die Haseln zeigen 2026 einen überdurchschnittlichen Kätzchenbesatz. Bei günstigem Wetter mündet das in eine stärkere Blüte. Der spätere Start ergibt sich durch den kühleren Winter, was die ersten Pollenflüge zeitlich nach hinten schiebt. Bei Sonnenschein und etwa 5 Grad kann es rasch losgehen. Besonders im Wiener Stadtgebiet ist die Baumhasel relevant.

Erle: Die Erlenpollensaison ist komplex. Zuerst blüht die Purpurerle, die bereits ab Weihnachten startet und aktuell abblüht. Es folgen Grauerle und Schwarzerle, meist ab Februar. Wer auf Erle reagiert, sollte Auenbereiche und die Nähe zur Donau eher meiden. Das gilt vor allem für Spaziergänge bei milder, sonniger Witterung.

Birke: Nach der sehr schwachen Birkenpollensaison 2025 deutet 2026 auf eine überdurchschnittliche Blüte hin. Die Zahl der männlichen Blütenstände ist erhöht. Ob die Pollenkonzentrationen in der Luft tatsächlich stark ansteigen, hängt von Wind, Temperatur, Niederschlag und der Abfolge sonniger Tage während der Blüte ab.

O-Töne aus dem Pollenservice Wien

Katharina Bastl, Pollenservice Wien, MedUni Wien: ‚Die Haselpollensaison hat das Potenzial intensiver zu werden, zumindest intensiver als letztes Jahr. In Wien trägt dazu vor allem die Baumhasel bei.‘

Maximilian Bastl, Pollenservice Wien, MedUni Wien: ‚Blühende Pflanzen zu erkennen und die Nähe zu meiden, ist ein großer Vorteil. Die Pollenkonzentrationen sind in unmittelbarer Nähe zur Quelle um ein Vielfaches höher.‘

Fachbegriff erklärt: Kreuzallergie und Kreuzreaktivität

Eine Kreuzallergie bezeichnet das Phänomen, dass das Immunsystem auf unterschiedliche, aber verwandte allergene Proteine ähnlich reagiert. Bei Pollen betrifft das etwa Hasel, Erle und Birke, die botanisch verwandt sind. Das Immunsystem erkennt bestimmte Eiweißstrukturen wieder und löst bei sensiblen Personen Symptome aus, obwohl der Auslöser formal ein anderer ist. Praktisch bedeutet das: Wer auf Frühblüher reagiert, kann Beschwerden bekommen, wenn Haselpollen, Erlenpollen oder Birkenpollen in der Luft sind, selbst wenn die ursprüngliche Sensibilisierung nur mit einem Pollentyp begann. Kreuzreaktionen können auch Lebensmittel betreffen, etwa Nüsse, Apfel oder Karotte. Betroffene beobachten dann ein Kribbeln im Mund, Jucken am Gaumen oder leichte Schwellungen nach dem Verzehr. Das nennt sich orales Allergiesyndrom. Es ist wichtig zu verstehen, dass die individuelle Ausprägung sehr verschieden sein kann. Deshalb empfiehlt sich eine genaue Selbstbeobachtung und gegebenenfalls die Abklärung bei Fachärztinnen und Fachärzten für Allergologie.

Fachbegriff erklärt: Kätzchen, Antheren und Pollenflug

Kätzchen sind die zylinderförmigen, meist hängenden Blütenstände vieler Bäume wie Hasel, Erle und Birke. In den Kätzchen sitzen die männlichen Blüten mit den Staubbeuteln, den sogenannten Antheren. Beim Aufspringen der Antheren wird der Pollen freigesetzt und vom Wind verbreitet. Das ist der eigentliche Pollenflug. Je mehr Kätzchen vorhanden sind, desto größer ist das Potenzial für Pollen in der Luft. Allerdings bestimmt das Wetter maßgeblich, wie viel Pollen tatsächlich in die Atmosphäre gelangt. Trockene, sonnige Tage mit etwas Wind fördern hohe Pollenkonzentrationen. Regen wäscht Pollen meist kurzfristig aus der Luft, kann aber nachfolgend zu einem umso stärkeren Freisetzungsimpuls führen, wenn wieder trockene Bedingungen eintreten. In Städten kommen Effekte des Stadtklimas hinzu: Wärmeinseln und geschützte Lagen können die Blühbereitschaft lokal vorantreiben, wodurch der Pollenflug an einigen Orten früher startet als im Umland.

Fachbegriff erklärt: Sensibilisierung und Allergenbelastung

Unter Sensibilisierung versteht man die Bereitschaft des Immunsystems, bei Kontakt mit einem bestimmten Allergen überreagiert zu reagieren. Sie entsteht in der Regel nach wiederholtem Kontakt. Wer sensibilisiert ist, muss nicht immer Symptome zeigen. Entscheidend ist die aktuelle Allergenbelastung in der Luft, also wie viel Pollen tatsächlich eingeatmet wird, und die individuelle Tagesform. Die Allergenbelastung hängt von vielen Faktoren ab: Pflanzenphänologie, Wetter, Mikroklima, Aufenthaltsort und Verweildauer im Freien. Für Allergikerinnen und Allergiker ist es hilfreich zu wissen, dass die Belastung in Quellnähe besonders hoch sein kann. Schon das Umgehen eines bestimmten Baumbestands auf dem Weg zur Arbeit kann Beschwerden reduzieren. Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle: Morgenstunden sind bei manchen Arten stärker belastet, bei anderen die Mittagszeit. Lokale Polleninformationen helfen, persönliche Muster mit den gemessenen Ausgangslagen abzugleichen.

Fachbegriff erklärt: Pollenkonzentration und lokale Quellen

Die Pollenkonzentration bezeichnet die Zahl der Pollen in einem definierten Luftvolumen, meist pro Kubikmeter. Sie wird an Messstellen kontinuierlich erfasst und als Tageswert oder in kürzeren Intervallen veröffentlicht. Für Betroffene ist die relative Änderung oft entscheidender als der absolute Wert. Ein sprunghafter Anstieg kann stärkere Symptome hervorrufen, selbst wenn der Wert auf dem Papier nur moderat ist. Lokale Quellen wie eine Baumhasel vor dem Wohnhaus oder eine Erlenreihe am Donauradweg erzeugen kurzzeitig sehr hohe Werte im unmittelbaren Umfeld. Messstellen bilden solche Mikrospitzen nicht immer exakt ab. Deshalb rät der Pollenservice Wien zur Kombination aus offizieller Information und eigener Beobachtung: Wer die Bäume im Wohngebiet erkennt, kann Wege anpassen und so die persönliche Exposition reduzieren.

Historische Entwicklung der Pollensaison in Österreich

Über Jahrzehnte zeigt sich in Österreich eine deutliche Variabilität der Pollensaisonen. Einzelne Jahre bringen hohe Belastung, andere fallen überraschend mild aus. Der Rückblick 2025 markiert einen sehr schwachen Verlauf, insbesondere für die Birke, die im 50-jährigen Messvergleich auf dem vorletzten Platz landete. Solche Ausreißer sind für die Forschung wertvoll, weil sie helfen, Muster zwischen Pflanzenentwicklung, Wetter und städtischem Umfeld besser zu verstehen. Für die Hasel ist ebenfalls bekannt, dass sie in manchen Jahren reichlich Kätzchen bildet und in anderen Jahren weniger. Diese natürliche Schwankung wird durch Standortbedingungen und Witterung überlagert.

Der aktuelle Hinweis aus Wien, dass die Haselblüte 2026 später startet als in den vergangenen Jahren, fügt sich in das Bild, dass der Jahresverlauf stark vom Winter geprägt ist. Ein kühlerer Winter bremst die Entwicklung. Gleichzeitig können wenige milde Tage reichen, um die Blühbereitschaft rasch zu aktivieren. Die Purpurerle, die das Stadtklima gut verträgt, zeigt, wie stark urbane Mikroklimata wirken. Sie blüht sehr früh, oft schon rund um Weihnachten, auch wenn der messbare Pollenflug aufgrund ihrer geringeren Verbreitung überschaubar bleibt.

Historisch betrachtet ist die gleichzeitige Betrachtung von Hasel, Erle und Birke entscheidend, weil Kreuzreaktionen Beschwerden verlängern können. Beginnt die Hasel spät, fällt ihr Pollenflug womöglich näher an den der Erlen. Ein anschließender kräftiger Birkenpollenflug kann für viele Betroffene eine lange, belastende Frühblüherphase bedeuten. Genau hier setzt die Empfehlung des Pollenservice Wien an: die Pflanzen im Umfeld kennen, Veränderungen beobachten und das eigene Verhalten anpassen. Denn selbst in Jahren mit insgesamt moderaten Messwerten können lokale Spitzen relevant sein.

Vergleich: Bundesländer, Deutschland, Schweiz

Innerhalb Österreichs unterscheiden sich die Belastungen häufig nach Region und Höhenlage. Wien, das Marchfeld und große Teile Niederösterreichs erleben aufgrund des milderen, oft windigeren Klimas im Osten tendenziell frühere Pollenflüge. Stadtbäume wie die Baumhasel sind hier prägend. In den alpinen Regionen Tirols und Vorarlbergs verzögern Höhenlage und spätere Vegetationsentwicklung den Start. Salzburg und Oberösterreich liegen häufig dazwischen, wobei lokale Täler eigene Wind- und Feuchtemuster ausbilden. Die Steiermark zeigt starke Unterschiede zwischen dem Grazer Becken und höher gelegenen Gebieten. Für Betroffene ist es sinnvoll, regionale Polleninformationen mit dem persönlichen Aufenthaltsort abzugleichen.

Ein Blick nach Deutschland: Bereits Mitte Dezember wurden dort erste blühende Haseln beobachtet. Das unterstreicht, wie fein die Schwelle zur Blühbereitschaft ist. Kurze milde Phasen genügen mancherorts, um den Startschuss zu geben. Für Wien und den Osten Österreichs gilt ab nun: Bei Sonne und um 5 Grad ist mit den ersten Pollen zu rechnen.

In der Schweiz wirken die Alpen noch stärker als Barriere und Taktgeber. In tieferen Lagen der Alpennordseite ist ein früherer Beginn möglich, während höher gelegene Regionen später folgen. Für Reisende bedeutet das: Wer zwischen Ländern und Höhenstufen pendelt, kann sehr unterschiedliche Belastungen erleben. Ein Wochenendausflug in ein milderes Tal kann genau in die lokale Spitzenlast fallen. Umgekehrt bringt ein Tag mit Regen rasche Entlastung, bevor die Werte bei Sonne wieder steigen.

Was bedeutet das für Bürgerinnen und Bürger?

Alltag in Wien: Wer täglich an einer Baumhaselallee vorbeikommt, sollte alternative Routen prüfen. Schon wenige Querstraßen Abstand reduzieren die Exposition. Öffentliche Parks sind bei sonnigem, trockenem Wetter kritisch, wenn Hasel oder Erle in Blüte stehen. Nach Regen sind Spaziergänge meist angenehmer. In Innenräumen helfen regelmäßiges Lüften zu pollenarmen Zeiten und saubere Filter bei Lüftungsanlagen.

Berufspendeln: Radfahrerinnen und Radfahrer entlang der Donau treffen bei Erlenblüte oft auf höhere Werte. Eine Umleitung, temporär auf eine parallele Straße, kann Beschwerden mindern. Pendlerinnen und Pendler im Auto profitieren von Innenraumfilterung und dem Schließen der Fenster bei bekannten Hotspots.

Familienalltag: Kindergärten und Schulen mit großen Bäumen am Eingang sollten in der Frühblüherphase kurze, direkte Wege wählen. Kleidung nach dem Aufenthalt im Freien wechseln und Haare waschen vor dem Schlafengehen kann die Nacht erholsamer machen. Für Sport im Freien gilt: Wenn möglich, nach Regen trainieren oder in pollenärmere Tagesphasen ausweichen.

Ernährung und Kreuzreaktionen: Wer Kreuzallergien kennt, achtet im Frühling verstärkt auf mögliche Reaktionen beim Verzehr von rohem Obst und Nüssen. Das orale Allergiesyndrom äußert sich häufig mit Kribbeln im Mund. In solchen Fällen hilft es, individuelle Auslöser zu kennen und im Zweifel medizinischen Rat einzuholen. Generelle Ernährungsempfehlungen lassen sich aus einer Pollenmeldung nicht ableiten, denn die Verträglichkeit ist höchst individuell.

Gesundheitliche Vorsorge: Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Allergikerinnen und Allergiker sollten mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten über ihre persönliche Medikation sprechen, etwa über den rechtzeitigen Beginn einer symptomatischen Therapie. Das Timing richtet sich nach der individuellen Vorgeschichte und den aktuellen Polleninformationen.

Zahlen und Fakten auf einen Blick

  • Rückblick 2025: Die Birkenpollensaison lag im 50-jährigen Messvergleich am vorletzten Platz. Der April setzte einen neuen Tiefstwert.
  • Hasel 2026: Überdurchschnittlicher Kätzchenbesatz, späterer Start. Bei Sonne und etwa 5 Grad beginnen erste Flüge, besonders in Wien und im Osten.
  • Erle: Purpurerle blühte seit Weihnachten, Pollenflug kaum messbar wegen geringer Verbreitung. Grau- und Schwarzerle meist ab Februar aktiv, je nach Temperatur.
  • Birke 2026: Aussicht auf überdurchschnittliche Blüte. Ob das volle Potenzial erreicht wird, entscheidet das Wetter während der Blüte.
  • Kreuzreaktionen: Hasel, Erle, Birke sind verwandt. Reaktionen können sich über die gesamte Frühblüherphase summieren.
  • Quellnähe: In unmittelbarer Nähe zum Baum sind Pollenkonzentrationen um ein Vielfaches höher. Wegeplanung reduziert die Exposition.
  • Alle Details und Diagramme: Der Jahresrückblick des Pollenservice Wien bietet die Datengrundlage.

Weiterführende Informationen: Der Pollenservice Wien bündelt aktuelle Meldungen, Prognosen und Rückblicke. Die Social-Media-Kanäle des Teams, unter anderem als ‚pollenpaar‘ auf Instagram, X, Bluesky und TikTok, vertiefen die Inhalte alltagsnah.

Alltagstipps für eine starke Frühblüherphase

  • Eigenes Umfeld scannen: Wo stehen Hasel, Erlen, Birken? Blühbereitschaft erkennen und Wege anpassen.
  • Timing nutzen: Nach Regen oder in pollenärmeren Tagesphasen Erledigungen im Freien planen.
  • Quellnähe meiden: Abstand zu blühenden Bäumen halten, besonders bei Wind.
  • Innenraum optimieren: Fenster gezielt öffnen, Filter warten, Kleidung nach dem Heimkommen wechseln.
  • Sport clever legen: Bei starker Belastung auf Indoor-Alternativen ausweichen oder Training verschieben.
  • Reisen planen: Regionale Unterschiede beachten, vorab Polleninfos für Zielregion checken.

Ausblick 2026: Szenarien und was sie bedeuten

Basisszenario: Der spätere Start der Hasel führt zu einer kompakten Frühphase, in der Hasel und Erlen zeitlich näher zusammenrücken können. Die Belastung steigt in sonnigen, trockenen Phasen schnell. Verschnaufpausen bringt Regen. Für Betroffene heißt das, flexibel zu bleiben, Benachrichtigungen des Pollenservice Wien zu nutzen und Routen kurzfristig anzupassen.

Intensivscenario: Treffen reichlicher Kätzchenbesatz, häufige Sonnentage und Wind zusammen, können Pollenkonzentrationen lokal deutlich anziehen. In Wien könnte die Baumhasel dann spürbar in Erscheinung treten. Kreuzreaktionen mit Erle und später Birke verlängern die Phase. Strategien der Expositionsminderung sind hier besonders wirksam.

Mildscenario: Häufige Niederschläge während der Blüte drücken die Tageswerte. In solchen Phasen erscheinen Beschwerden geringer. Allerdings können kurze trockene Fenster danach zu spürbaren Peaks führen. Beobachtung bleibt der Schlüssel, denn die individuelle Belastung hängt von Aufenthaltsort und Tagesablauf ab.

Über alle Szenarien hinweg gilt: Die Prognose bleibt dynamisch. Wer früh plant, profitiert. Der Pollenservice Wien stellt auf seiner Website verlässliche Informationen bereit und verweist im Jahresrückblick auf die relevanten Messreihen. Das hilft, persönliche Maßnahmen in Echtzeit anzupassen.

Rechtlicher Hinweis, Quellen und Service

Transparenz: Dieser Beitrag basiert auf einer aktuellen Aussendung der Medizinischen Universität Wien und Informationen des Pollenservice Wien. Redaktionelle Aufbereitung durch 123haus.at. Keine medizinische Beratung; bitte wenden Sie sich für individuelle Fragen an Ärztinnen und Ärzte.

Quellen:

  • Medizinische Universität Wien, Pollenservice Wien: ‚Die Pollensaison 2026 beginnt‘ – OTS-Aussendung vom 27.01.2026 (Link zur Quelle)
  • Pollenservice Wien mit Jahresrückblick und aktuellen Informationen: www.pollenservice.wien
  • Social Media des Pollenservice Teams: ‚pollenpaar‘ auf Instagram, X, Bluesky und TikTok

Schluss: Was jetzt zählt

Die Pollensaison 2026 startet in Österreich mit Verzögerung, aber mit deutlichem Potenzial. Hasel, Erle und Birke könnten heuer insgesamt intensiver werden als im Vorjahr. Für Allergikerinnen und Allergiker bedeutet das: Beobachten, planen, Exposition reduzieren. Wer seine täglichen Wege mit Blick auf blühende Bäume anpasst, spürt oft rasch Erleichterung. Wien steht aufgrund der Baumhasel besonders im Fokus, doch auch andere Regionen sollten regionale Polleninfos beachten. Nutzen Sie die Angebote des Pollenservice Wien, prüfen Sie den Jahresrückblick und bereiten Sie sich auf sonnige Phasen vor. Haben Sie selbst hilfreiche Routinen entwickelt, um den Pollenflug besser zu bewältigen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Familie, Nachbarschaft und Kolleginnen sowie Kollegen. Weitere Informationen und tagesaktuelle Hinweise finden Sie auf der Website des Pollenservice Wien und in den genannten Kanälen. So bleibt die Pollensaison planbar, auch wenn das Wetter den genauen Takt vorgibt.