06.01.2026 sorgt auf der CES das farbige A1-E-Paper Duna von Pininfarina und InkPoster für Aufsehen – mit Jahresakku, 60.000 Farben und kabellosem Design.
Zwischen grellen Videowänden bleibt ein Exponat angenehm ruhig: ein großformatiges, farbiges E‑Paper im A1‑Format, gerahmt wie Kunst, gedacht für Wohnräume, Hotels und Interior‑Design. Österreichische Betreiberinnen und Betreiber von Boutique‑Hotels, Galerien und hochwertigen Ferienunterkünften blicken genau hin – denn das gezeigte Gerät verspricht eine neue Art, Bilder zu zeigen: ohne Hintergrundbeleuchtung, ohne Flimmern, mit sehr niedrigem Energiebedarf. Am 06.01.2026 wird auf der CES in Las Vegas das Modell Duna von InkPoster und dem italienischen Designstudio Pininfarina erstmals präsentiert. Laut Anbieter ist der Verkaufsstart für Ende Mai vorgesehen. Der Preis ist im Premium‑Segment angesiedelt, die Positionierung klar: ein langlebiges Designobjekt für anspruchsvolle Interieurs, das digitale Inhalte in einer Qualität anzeigt, die klassischen Kunstdrucken nahekommen soll.
CES-Premiere: farbiges E-Paper im A1-Format mit Österreich-Relevanz
Die Quelle ist eine Presseinformation von PocketBook Readers GmbH, der Marke hinter InkPoster. Auf der CES-Ankündigung wird Duna als weltweit größtes farbiges E‑Paper‑Kunstdisplay im A1‑Format vorgestellt. Technisch kombiniert das Produkt E Ink Spectra 6 mit einer Sharp‑IGZO‑Backplane. Der Rahmen entsteht aus gebogenem Metall und Alcantara. Das Gerät arbeitet kabellos und soll mit einer Akkuladung bis zu ein Jahr durchhalten. Besucherinnen und Besucher finden den Stand 21617 in der LVCC Central Hall. Der angepeilte Preis: rund 6.000 Euro. Parallel kündigt InkPoster das Modell Tela 40,5 Zoll als minimalistisches A1‑Farb‑Poster für etwa 4.500 Euro an. Beide zielen auf hochwertige Raumgestaltung – damit relevant für Österreichs Hotellerie, gehobene Gastronomie, Office‑Lobbys und private Design‑Affines.
Hinter InkPoster steht PocketBook, laut Unternehmensangabe drittgrößter Anbieter von E‑Book‑Readern auf E‑Ink‑Basis. Die in Lugano ansässige Firma vertreibt Geräte in 50 Ländern und meldet jährlich über 500.000 verkaufte Reader. Für Österreich ist besonders interessant: PocketBook arbeitet mit dem stationären Buchhandel und Elektronikfachhandel zusammen und bietet zugleich ein offenes Ökosystem, einschließlich Bibliothekszugängen via Onleihe und OverDrive. Die vollständigen Details zur Marke finden sich unter pocketbook.de, Informationen zu den Kunstdisplays unter InkPoster.eu.
Was Duna konkret verspricht
- A1‑Format, 40,5 Zoll Diagonale, Gehäusebreite über einen Meter
- Farbige E‑Paper‑Darstellung mit über 60.000 Farbtönen
- Kabelloser Betrieb, laut Anbieter bis zu ein Jahr mit einer Ladung
- Hochwertiger Rahmen aus gebogenem Metall und Alcantara
- Optionale kuratierte Kunstbibliothek und exklusive Pininfarina‑Skizzen
- Geplanter Preis: rund 6.000 Euro für Duna, rund 4.500 Euro für Tela
Fachbegriffe verständlich erklärt: E-Paper, IGZO, A1 und mehr
E‑Paper
E‑Paper ist eine Displaytechnologie, die Inhalte ähnlich wie gedruckte Tinte anzeigt. In mikroskopisch kleinen Kapseln werden farbige oder schwarze und weiße Partikel durch elektrische Felder bewegt. Nach der Aktualisierung bleibt das Bild ohne weitere Energiezufuhr stehen. Dadurch verbraucht E‑Paper im Ruhezustand praktisch keine Energie. Es leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert Umgebungslicht wie Papier. Das führt zu einer sehr angenehmen, blendarmen Darstellung, die sich besonders für längeres Betrachten eignet. Anders als LCD‑ oder OLED‑Bildschirme flimmert E‑Paper nicht und erzeugt keine Abwärme durch Hintergrundbeleuchtung. Für Kunst, Fotografie und ruhige Raumgestaltung ist das entscheidend.
E Ink Spectra 6
E Ink Spectra 6 ist eine Generation farbiger E‑Paper‑Technik des Herstellers E Ink. Sie bietet ein erweitertes Farbspektrum gegenüber früheren Generationen und setzt auf verbesserte Pigmentzusammensetzungen, um feine Farbabstufungen zu ermöglichen. Die Angabe von über 60.000 Farbtönen zeigt, dass nicht nur Grundfarben, sondern zahlreiche Mischfarben dargestellt werden. Für Laien wichtig: E Ink erzeugt Farbe nicht durch leuchtende Subpixel wie OLED, sondern durch das Mischen und Positionieren farbiger Pigmentpartikel. Das Ergebnis wirkt weniger grell, dafür natürlicher und papierähnlicher. Für Kunstdrucke und Illustrationen kann das eine sehr harmonische, druckähnliche Anmutung bedeuten.
Sharp‑IGZO‑Backplane
Die Backplane ist die Schaltmatrix hinter einem Display, die einzelne Bildpunkte ansteuert. IGZO steht für Indium‑Gallium‑Zink‑Oxid, ein Halbleitermaterial, das für hohe Elektronenmobilität steht. Eine IGZO‑Backplane kann sehr präzise, stabile Ansteuerung bei gleichzeitig niedriger Leckstromrate liefern. In der Praxis bedeutet das: scharfe Kanten, ruhige Flächen und eine effiziente Aktualisierung des Bildes. Für ein großes E‑Paper‑Panel wie bei Duna ist die Backplane entscheidend, weil sie bestimmt, wie fein Details wiedergegeben werden und wie zuverlässig die Anzeige bei unterschiedlichen Temperaturen und Umgebungsbedingungen funktioniert. Sharp gilt hier als erfahrener Technologielieferant.
A1‑Format und 40,5‑Zoll‑Diagonale
A1 ist ein genormtes Papierformat mit rund 59,4 × 84,1 Zentimetern. Das Duna‑Gehäuse ist mit 44,37 × 34,65 Zoll (111,76 × 86,36 Zentimeter) angegeben. Die Fläche liegt damit bei etwa 0,9648 Quadratmetern. Die Diagonale des aktiven Bildbereichs beträgt 40,5 Zoll. Für Laien: Die große Fläche erlaubt es, Kunstwerke in Raumbedeutung zu setzen, ähnlich wie gerahmte Poster oder Leinwände. In Hotel‑Lobbys, Wohnräumen mit hohen Decken oder großzügigen Fluren wirkt A1 nicht verloren, sondern als zentrales Gestaltungselement. Mit der diagonalen Angabe lässt sich das Gerät grob zwischen großem Monitor und klassischem Poster einordnen.
Kontrastverstärkendes Rendering
Rendering bezeichnet die Bildaufbereitung von digitalen Inhalten für ein bestimmtes Ausgabegerät. Kontrastverstärkendes Rendering bedeutet, dass Software Kanten, Helligkeiten und Farbübergänge so optimiert, dass das Endergebnis auf dem E‑Paper möglichst klar und lebendig wirkt. Da E‑Paper nicht leuchtet, ist die Kontrastwahrnehmung stärker vom Umgebungslicht abhängig. Durch gezielte Anpassungen – zum Beispiel lokale Tonwertkorrekturen oder Schärfefilter – lässt sich der subjektive Eindruck eines Drucks erzeugen. Das ist wichtig, wenn Illustrationen, Vintage‑Grafiken oder Fotografien möglichst druckähnlich erscheinen sollen.
Kabelloser Betrieb und E‑Paper‑Energieprinzip
Der kabellose Betrieb bedeutet, dass das Gerät ohne Netzteil im Dauerbetrieb hängen kann. E‑Paper braucht während der Anzeige keine Energie, sondern nur bei der Aktualisierung des Bildes. Dadurch wird eine Akkulaufzeit von potenziell vielen Monaten möglich. Die Angabe ‚bis zu ein Jahr‘ ist ein Oberwert unter idealen Bedingungen und hängt davon ab, wie oft Bilder gewechselt werden. Für Hotels und Wohnräume ist das attraktiv: Es entfallen sichtbare Kabel, Installationsaufwand sinkt, und Bilder können saisonal oder kuratiert aktualisiert werden, ohne jährlich hohe Energiekosten zu erzeugen.
Historischer Kontext: Von eReadern zu farbigen Kunstdisplays
Die Wurzeln von E‑Paper reichen in die 1990er‑Jahre zurück, als reflektive Displayprinzipien die Idee verfolgten, Inhalte papierähnlich und energiesparend anzuzeigen. Der Durchbruch gelang mit E‑Ink‑Technologie in frühen E‑Book‑Readern, die den Lesemarkt veränderten. In den 2010er‑Jahren prägten Schwarz‑Weiß‑eReader das Bild, besonders mit langer Akkulaufzeit und augenfreundlicher Darstellung. Farbe war zunächst technisch begrenzt: frühe Ansätze boten geringe Sättigungen und niedrige Auflösung. Erst neue Generationen wie E Ink Kaleido und danach Spectra 6 verbesserten die Farbdarstellung spürbar.
Parallel entwickelte sich die Elektronik: Backplanes mit höherer Mobilität und feineren Strukturen ermöglichten größere Displays mit besserer Bildqualität. Zugleich entstanden Ökosysteme, die digitale Inhalte rechtssicher bereitstellen – von E‑Books über Zeitungen bis zu lizenzierter Kunst. Die Idee eines digitalen Posters für Interieurs, das wie ein gerahmter Druck wirkt, ist eine logische Weiterführung dieses Pfades. Mit Duna versucht InkPoster in Zusammenarbeit mit Pininfarina, diese Entwicklung gestalterisch auf die Spitze zu treiben: weg vom reinen Bildschirm, hin zum langlebigen Objekt mit Materialität und handwerklicher Anmutung.
Vergleiche: Österreichs Bundesländer, Deutschland und die Schweiz
Österreich weist im Design‑ und Tourismusumfeld heterogene Anforderungen auf. In Wien dominieren Boutique‑Hotels, Museen und kreative Büros, die kuratierte, wechselnde Visuals schätzen. Ein A1‑E‑Paper‑Poster kann hier saisonale Ausstellungen begleiten oder Corporate‑Design‑Elemente elegant in Lobbys bringen. In Tirol und Salzburg spielen alpine Hotels und Chalet‑Apartments eine Rolle, die Ruhe und Natürlichkeit betonen. Ein reflektierendes, nicht leuchtendes Display passt ins Ambiente, weil es nicht mit Beleuchtungskonzepten konkurriert. In der Steiermark und in Oberösterreich könnte die Verbindung aus Regionalität und moderner Technik besonders für Vinotheken, Kreativ‑Hubs und Technikunternehmen relevant sein, die Gäste‑ und Mitarbeitendenbereiche ansprechend gestalten möchten.
Im Vergleich zu Deutschland zeigt sich eine ähnliche Vielfalt: Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg setzen auf progressive Innenarchitektur, während in ländlichen Regionen Zurückhaltung bei digitalen Anzeigen herrscht. E‑Paper hat den Vorteil, sich visuell unaufgeregt einzufügen. Die Schweiz wiederum ist traditionell stark in hochwertigem Design und Hospitality. Dort passt ein Premium‑Produkt mit reduziertem Energiebedarf in den Kanon aus Präzision, Langlebigkeit und Materialqualität. Für alle drei Länder gilt: Wo Ruhe, Materialehrlichkeit und niedriger Energiebedarf gefragt sind, besitzt ein farbiges E‑Paper‑Poster klare Argumente. Wo hingegen schnelle Animationen, Videos oder hohe Leuchtdichten nötig sind, bleibt LCD oder OLED die passende Wahl.
Bürger-Impact: Konkrete Auswirkungen im Alltag
Für Haushalte: Wer Kunst liebt, aber gern wechselt, erhält ein Objekt, das Bilder in druckähnlicher Qualität zeigt, ohne dauerhaft Strom zu ziehen. Damit lassen sich Jahreszeiten, Stimmungen oder Kinderzeichnungen als hochwertige Präsentation inszenieren. Ein Faktor ist der Platzbedarf: A1 braucht Wandfläche und eine durchdachte Platzierung, wirkt dann jedoch wie ein klassischer Rahmen – nur flexibler. Für Technikaffine ist die App‑Anbindung interessant, um Fotos und Grafiken sicher hochzuladen.
Für Hotels, Gastronomie und Büros: Kuratierte Programme schaffen Wiedererkennung. Statt gedruckte Poster regelmäßig zu tauschen, kann per App umgehängt werden. Der kabellose Betrieb reduziert Installationshürden. Besonders in historischen Gebäuden oder denkmalgeschützten Interieurs ist das relevant, weil sichtbare Kabel die Atmosphäre stören. Gleichzeitig ist der Anschaffungspreis hoch. Die Rechnung kann sich dennoch lohnen, wenn Print, Logistik und Montagekosten über mehrere Jahre entfallen und der Markenauftritt gewinnt.
Für Kunstschaffende und Galerien: Eine Plattform mit lizenzierten Werken und exklusiven Pininfarina‑Skizzen zeigt, wie digitale Distribution abseits von reinen Screens funktionieren kann. Wer Editionen ohne Backlight‑Ästhetik sucht, findet eine passende Präsentationsform. Wichtig bleiben Urheberrecht und Lizenzen: Die Quelle betont eine rechtssichere Kunstbibliothek; eigene Bilder lassen sich hochladen. Für Österreichs lebendige Kunstszene öffnet das Türen, die zwischen klassischem Druck und flacher Digitalanzeige lagen.
Zahlen und Fakten im Detail
Format und Fläche: Mit 111,76 × 86,36 Zentimetern ergibt sich rund 0,9648 Quadratmeter. Das ist spürbar größer als das Normmaß A1‑Papier, aber im gleichen Größenbereich. Für die Praxis bedeutet das: eine Bildfläche, die aus mittlerer Distanz raumprägend wirkt.
Preis und Flächenrelation: Bei rund 6.000 Euro für Duna resultiert ein Preis von etwa 6.200 Euro pro Quadratmeter Bildfläche (6000 / 0,9648 ≈ 6.219). Beim Tela‑Modell mit etwa 4.500 Euro ergibt sich näherungsweise 4.665 Euro pro Quadratmeter (4500 / 0,9648 ≈ 4.663). Solche Relationen helfen, Angebote mit ähnlicher Größe zu vergleichen, auch wenn Material und Rahmenqualität differieren.
Preis pro Zoll: Bei 40,5 Zoll Diagonale liegt Duna bei circa 148 Euro pro Zoll (6000 / 40,5 ≈ 148). Tela kommt auf ungefähr 111 Euro pro Zoll (4500 / 40,5 ≈ 111). Im Vergleich zu großformatigen LCD‑Panels sind die Euro pro Zoll höher, wofür E‑Paper mit reflektierender, augenfreundlicher Darstellung, kabellosem Dauerbetrieb ohne Energieverbrauch im Standbild und hochwertiger Materialität punktet.
Farbwerte: Über 60.000 Farbtöne sind eine deutliche Aussage. Zwar erreicht E‑Paper damit nicht den Umfang hochleuchtender Displays, doch für Illustrationen, Grafiken und viele Fotografien ist diese Bandbreite ausreichend, um Nuancen abzubilden. Der Verzicht auf Selbstleuchten führt zu einer anderen Ästhetik: matter, druckähnlich, weniger grell – und damit für viele Interieurs oft passender.
Akkuangabe: Bis zu ein Jahr Laufzeit basiert auf dem E‑Paper‑Prinzip. Das ist kein Dauerleuchten, sondern ein Haltezustand ohne Energie. Wie dicht die Aktualisierungsfrequenz in der Praxis ist, entscheidet über die reale Laufzeit. Für statische Ausstellungen oder kuratierte Wochenprogramme ist die Angabe ambitioniert, aber plausibel innerhalb des E‑Paper‑Konzepts.
Unternehmensdaten: PocketBook benennt jährlich über 500.000 verkaufte Reader in 50 Ländern und die Position als drittgrößter Anbieter. Für Interessierte in Österreich ist relevant, dass die Marke Handelspartner im stationären Umfeld hat und ein offenes Ökosystem mit Bibliothekszugängen bietet. Diese Informationen stammen aus der Quelle und sind entsprechend einzuordnen.
Stimmen aus der Quelle
Nicola Girotti, Head of Product Design bei Pininfarina, betont die Verbindung: ‚Unsere Arbeit mit InkPoster verbindet klassische Designwerte mit moderner Displaytechnologie … Wir glauben, dass dies ein neues Kapitel dafür eröffnet, wie Technologie in Verbindung mit Kunst und Design im Zuhause ihren Platz findet.‘
Johnson Lee, CEO von E Ink, hebt Technologie und Gestaltung hervor: ‚Durch die Integration von E Ink Spectra 6 mit einer Sharp‑IGZO‑Backplane bietet Duna eine bemerkenswerte Auflösung und Energieeffizienz – in einem wunderschönen, kabellosen Display für Kunst und eigene Erinnerungen oder Werke.‘
Österreich-Bezug: Anwendungen, Beschaffung, Recht
Für österreichische Hotels und Interior‑Profis bieten sich kuratierte Rotationen: alpine Motive in Tirol, Jugendstil‑Bezüge in Wien, zeitgenössische Kunst in Graz oder Linz. Da E‑Paper ohne Backlight auskommt, stört es weder Lichtkonzepte noch behagliche Dimm‑Szenen in Restaurants. Beschaffungsseitig ist das Premium‑Preisniveau zu berücksichtigen. Denkbar sind Pilotflächen: eine Lobby, ein Boardroom, eine Suite. So lässt sich der Nutzen für Markenwahrnehmung, Gästezufriedenheit und Prozessevaluierung (kein Postertausch, weniger Logistik) fundiert prüfen.
Rechtlich relevant bleiben Bildrechte und Lizenzen. Die Quelle verweist auf eine kuratierte, lizenzierte Bibliothek sowie die Option, eigene Bilder hochzuladen. Hotels, Agenturen und Privatpersonen sollten sicherstellen, dass Urheber‑ und Nutzungsrechte für jede Anzeigeform geklärt sind. Für den Betrieb im öffentlichen Raum sind zudem lokale Vorgaben zu beachten, etwa in denkmalgeschützten Häusern. Der kabellose Betrieb kann hier planerische Vorteile bieten, ersetzt aber keine baurechtliche Prüfung durch Fachplanerinnen und Fachplaner.
Zukunftsperspektive: Wohin sich farbiges E‑Paper entwickelt
Die gezeigte Kombination aus E Ink Spectra 6, IGZO‑Backplane und hochwertigem Rahmen deutet auf eine Kategorie, die sich zwischen klassischem Druck und Display einordnet. In den kommenden Jahren ist zu erwarten, dass Farbumfang, Aktualisierungsgeschwindigkeit und Software‑Workflows weiter reifen. Für Österreichs Hospitality‑Branche und den gehobenen Wohnbereich könnte das bedeuten: mehr dynamische, aber dennoch ruhige Flächen, die Informationen und Kunst ohne Bildschirmanmutung zeigen. Kuratierte Services werden wichtiger – von der Auswahl passender Motive bis zur rechtssicheren Lizenzverwaltung.
Ebenfalls denkbar ist eine stärkere Integration in Smart‑Home‑ und Gebäudemanagement‑Systeme. Zeitgesteuerte Wechsel, sensorbasierte Anpassungen oder thematische Serien für Veranstaltungen lassen sich softwareseitig abbilden. Wenn Preise im Laufe der Zeit breiter zugänglich werden, könnten Kommunen, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen E‑Paper‑Poster als nachhaltige Informationsflächen prüfen. Gleichzeitig bleibt die Grenze klar: Für Video, Animation und hohe Helligkeit bleiben LCD und OLED das Mittel der Wahl. E‑Paper adressiert bewusste Ruhe, Nachhaltigkeit und Materialästhetik – Qualitäten, die im hochwertigen Innenausbau sehr gefragt sind.
Vergleich zu klassischen Digitalrahmen: Wo Duna differenziert
Gegenüber LCD‑ oder OLED‑Rahmen verzichtet Duna auf Backlight. Das reduziert Blendung und Strombedarf im Standbild. Die papierähnliche Oberfläche passt zu Interieurs, in denen Materialität – Metall, Alcantara, Holz, Stein – spürbar sein soll. Zudem betont die Quelle den handgefertigten Rahmen und die Designhandschrift von Pininfarina. Das ist für Zielgruppen wichtig, die ein Objekt mit Objektcharakter suchen, nicht nur einen Bildschirm. Die Kehrseite: Wer helle, leuchtende Inhalte in dunklen Räumen braucht, ist mit selbstleuchtenden Displays flexibler. Einsatzszenarien sollten daher bewusst definiert werden.
Praxisbeispiele für Österreich
- Städtisches Boutique‑Hotel in Wien: wöchentliche Rotation aus lizenzierten Motiven, begleitet von Hinweisen auf lokale Ausstellungen.
- Alpine Lodge in Tirol: ruhige Naturmotive tagsüber, abends reduzierte Grafikserien, die das Beleuchtungskonzept nicht stören.
- Architektur‑Büro in Graz: Portfolio‑Präsentation im Empfang, mit saisonaler Anpassung an Wettbewerbe und Publikationen.
- Privatwohnung: Familien‑ und Reisebilder in kuratierten Sets, ohne das Gefühl eines TV‑Screens im Wohnbereich.
Kaufüberlegungen: Budget, Inhalt, Betrieb
Angesichts des Preises sind klare Ziele sinnvoll: Welche Räume profitieren am meisten? Wie oft sollen Inhalte wechseln? Welcher kuratorische Plan schafft Mehrwert? Wer bereits hochwertige Rahmen, Drucke und Logistik einsetzt, kann die Total Cost of Ownership vergleichen: weniger Druck, weniger Anlieferung, dafür höhere Anschaffung. Sicherheitshalber sollten Interessierte eine Vorführung abwarten, etwa im Rahmen von Messen oder Showrooms, um Farbeindruck und Materialität live zu prüfen.
Quellen und weiterführende Links
- OTS‑Presseaussendung: Premiere auf der CES 2026
- InkPoster: Offizielle Website
- PocketBook: Unternehmensseite
Fazit: Was bleibt nach der CES-Premiere
Duna positioniert sich als neues Kapitel zwischen Kunst und Technologie: großformatig, farbig, papierähnlich, kabellos. Die Kombination aus E Ink Spectra 6 und Sharp‑IGZO‑Backplane zielt auf drucknahe Qualität, die in ruhigen Interieurs wirkt. Mit Preisen von rund 6.000 Euro für Duna und 4.500 Euro für das schlichtere Tela adressiert InkPoster ein Premium‑Publikum. Für Österreichs Hotels, Galerien, Büros und designaffine Haushalte ist das Konzept spannend, sofern die Live‑Wirkung überzeugt und Inhalte kuratorisch stark sind.
Wer sich ein Bild machen möchte, sollte die verlinkte Quelle studieren, lokale Showcases beobachten und die eigenen Räume kritisch prüfen: Wo schafft ein reflektierendes, nicht leuchtendes Display echten Mehrwert? Hinweise, Erfahrungsberichte und Fragen aus der Community sind willkommen. Weitere Details liefert die Quelle sowie die Websites von InkPoster und PocketBook.






