Wohnen

Rotkreuz-Präsident Schöpfer zu flexibler Zivildienst-Verlängerung: „Es ist positiv, wenn junge Männer stärker eingebunden werden können!“

Wien (OTS) – Am Dienstag, 22. September 2026, verkündeten Österreichs
Regierungsparteien eine Einigung auf eine künftige flexible
Zivildienst-Verlängerung. Demnach sollen Zivildiener in Zukunft die
Möglichkeit haben, unter drei Modellen zu wählen:

– Elf Monate Dienstzeit durchgehend

– Neun Monate durchgehend, anschließend nach einer Pause zwei weitere
Monate im Einvernehmen mit dem jeweiligen Zivildienstträger

– Neun Monate durchgehend, danach 400 Stunden Freiwilligendienst
innerhalb von fünf Jahren, ebenfalls im Einvernehmen mit dem
jeweiligen Träger

„Junge Männer erwerben beim Roten Kreuz wichtige Kompetenzen!“

Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes,
äußert sich dazu positiv: „Das Österreichische Rote Kreuz beschäftigt
etwa 4.500 Zivildienstleistende pro Jahr, wir sind damit die größte
Trägerorganisation des Landes. Wir begrüßen es, wenn die Einbindung
von Zivildienern in die Organisation intensiviert wird und flexible
Modelle für einen zusätzlichen Anreiz zum Zivildienst sorgen.“

Weiters meint Schöpfer: „Junge Männer erwerben in ihrer
Dienstzeit beim Roten Kreuz wichtige soziale und medizinische
Kompetenzen, empathische Fähigkeiten und übernehmen Verantwortung.
Auch Werte zur geistigen Landesverteidigung werden ihnen in ihrer
Dienstzeit vermittelt. Viele Zivildiener bleiben nach ihrer
Dienstzeit als Freiwillige beim Roten Kreuz. Im Katastrophenfall
leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Aufwuchsfähigkeit von
Hilfskräften. Letztendlich profitiert somit die gesamte Gesellschaft
von einer Stärkung des Zivildienstes in Österreich.“

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