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Roland-Langthaler-Preis 2026 für Arbeit zur Cybersicherheit von PV-Wechselrichtern

Wien (OTS) – Oesterreichs Energie und VERBUND haben heute den
Roland-Langthaler-
Preis 2026 im Rahmen des Oesterreichs Energie Kongresses in der
Wiener Hofburg an Stefan Übermasser, Oliver Jung, Matthias Eckhart
und Michael Denk verliehen. In ihrer Arbeit beschäftigen sich die
Autoren mit Cyber Security in PV-Wechselrichtern und leisten somit
wichtigen Input für die Resilienz des Stromsystems.

Wien. Mit der Transformation des Energiesystems wächst die Zahl
dezentraler Erzeugungsanlagen rasch. Zwischen den Photovoltaik-
Anlagen und dem Stromnetz sitzt dabei eine Komponente, die für die
Stabilität des Gesamtsystems immer wichtiger wird: der
Wechselrichter.
Moderne Wechselrichter wandeln nicht mehr nur Gleichstrom in
Wechselstrom um. Sie sind digital vernetzt, werden über Software
gesteuert und sind teilweise in cloudbasierte Infrastrukturen ihrer
Hersteller eingebunden. Damit werden sie selbst zu einem Teil der
digitalen Infrastruktur des Stromsystems – und ihre Cybersicherheit
zu einer Frage der Versorgungssicherheit.

Technik, Markt und Regulierung gemeinsam betrachten
Genau hier setzt die ausgezeichnete Arbeit von Stefan Übermasser,
Oliver Jung, Matthias Eckhart und Michael Denk an. Sie untersucht,
welche Folgen es haben könnte, wenn nicht ein einzelner
Wechselrichter, sondern viele Geräte gleichzeitig beeinflusst werden.
Dabei beschränkt sich die Einreichung nicht auf das technische
Bedrohungsbild. Sie betrachtet auch die möglichen Auswirkungen auf
den Netzbetrieb und den regulatorischen Rahmen.

Michael Strugl, CEO von VERBUND: „Versorgungssicherheit wird
zunehmend auch zu einer Frage der Cybersicherheit. Wer die Resilienz
unseres Stromsystems stärken will, muss systemisch denken und
potenzielle Risiken frühzeitig erkennen. Die Preisträger liefern mit
ihrer Arbeit wertvolle Impulse für eine sichere Energiezukunft. Genau
dieser verantwortungsvolle und lösungsorientierte Blick entspricht
dem Geist Roland Langthalers.“

Daran anknüpfend betont Barbara Schmidt, Generalsekretärin von
Oesterreichs Energie, die wachsende Bedeutung der Digitalisierung für
die Sicherheit und Resilienz des Energiesystems: „Die Transformation
des Energiesystems ist ohne Digitalisierung nicht denkbar. Damit
wächst aber auch unsere Verantwortung, digitale Komponenten ebenso
robust abzusichern wie Netze, Speicher und Erzeugungsanlagen. Die
ausgezeichnete Arbeit verbindet wissenschaftliche Evidenz mit den
konkreten Anforderungen der E-Wirtschaft.“

Über den Roland-Langthaler-Preis
Oesterreichs Energie und VERBUND haben den Roland-Langthaler-Preis
2025 gemeinsam ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden herausragende
Strategien, Initiativen und Lösungen im Energiebereich, die Fairness,
Verantwortung und Weitblick in den Mittelpunkt stellen. Das Thema
2026 lautete: „Resilienz in Zeiten globaler Umbrüche: Wie gestaltet
Europa seine Energiezukunft?“ Das ausgezeichnete Team erhält einen
Gutschein im Wert von 5.000 Euro für energiewirtschaftliche
Fortbildungen bei der Oesterreichs Energie Akademie.

Roland Langthaler prägte mit großem Engagement, Fachwissen und
Begeisterung die österreichische E-Wirtschaft – sowohl auf nationaler
als auch auf europäischer Ebene. Seine Arbeit zeichnete sich durch
Weitblick, Fairness sowie eine lösungsorientierte und kooperative
Haltung aus. Der Roland-Langthaler-Preis trägt diese Ideale weiter
und setzt ein Zeichen für eine faktenbasierte, seriöse und
kompromissfähige Stimme der E-Wirtschaft.

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