Wien (OTS) – Oesterreichs Energie hat am 16. September im Rahmen des
Oesterreichs
Energie Kongresses in der Wiener Hofburg vier Nachwuchstalente in
drei Kategorien ausgezeichnet. Die Preisträger:innen 2026 sind Jasmin
Mensik, Gregor Maria Schöpf sowie Benjamin Kloibhofer und Luka Edler.
Der Preis wurde erneut gemeinsam mit dem Österreichischen Verband für
Elektrotechnik (OVE) ausgeschrieben.
Mit dem Oesterreichs Energie-Preis werden seit mehr als 15 Jahren
wissenschaftliche und technische Nachwuchsarbeiten ausgezeichnet, die
sich mit aktuellen Fragen der
E-Wirtschaft befassen. Die fachliche Jury bewertete die Einreichungen
neben ihrer Qualität, Innovationskraft und Aktualität auch nach ihrem
Nutzen für die österreichische E-Wirtschaft.
Michael Marketz, Vorsitzender des Ausschusses Forschung und
Innovation bei Oesterreichs Energie: „Die prämierten Arbeiten
behandeln Fragen, die die E-Wirtschaft schon heute prägen. Die
Preisträger:innen untersuchen, wie wir Speicher künftig noch
effizienter einsetzen können, prüfen Grid-Forming-Algorithmen und
entwickeln eine KI-gestützte Lösung für eine nachhaltigere Nutzung
von Photovoltaikmodulen. Damit verbinden sie fachliche Qualität mit
einem klaren Praxisbezug. Genau solche Impulse brauchen wir für die
Zukunft unseres Energiesystems.“
Vier Auszeichnungen in drei Kategorien
Jasmin Mensik, Studentin an der Universität für Bodenkultur Wien,
Institut für Verfahrens- und Energietechnik, wird in der Kategorie
Dissertation für ihre Arbeit „Hybrid Electricity Storage in 100 %
Renewable Power Systems – A Technical Analysis of System Dynamics,
Synergies and Efficiency Gains“ ausgezeichnet. Sie untersucht, wie
unterschiedliche Speichertechnologien in vollständig erneuerbaren
Energiesystemen zusammenwirken und die Effizienz verbessern können.
Betreut wurde die Arbeit von Tobias Pröll. Der Preis ist mit 3.000
Euro dotiert.
Gregor Maria Schöpf, Student an der Technischen Universität Graz,
Institute of Electrical Power Systems, erhält die Auszeichnung für
seine Masterarbeit „Assessment of Grid Forming Algorithms with
Hardware-in-the-Loop Tests“. Darin bewertet er Grid-Forming-
Algorithmen mithilfe von Hardware-in-the-Loop-Tests. Betreut wurde
die Arbeit von Ziqian Zhang und Philipp Hackl. Der Preis ist mit
2.500 Euro dotiert.
Benjamin Kloibhofer und Luka Edler, Schüler an der HTL BULME Graz
-Gösting, werden in der Kategorie HTL-Abschlussarbeit für „From Waste
to Energy – KI für nachhaltigere Photovoltaik“ ausgezeichnet. In
ihrer Arbeit verbinden sie künstliche Intelligenz und Photovoltaik
mit dem Ziel, PV-Anwendungen nachhaltiger zu gestalten. Betreut wurde
die Arbeit von Rudolf Schamberger und Wilfried Weigend. Beide
erhalten jeweils 1.000 Euro.
Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie: „Die
Transformation des Energiesystems braucht junge Menschen, die ihre
Ideen und ihr Können einbringen. Hochschulen und HTLs leisten dafür
einen entscheidenden Beitrag. Mit dem Oesterreichs Energie-Preis
machen wir hervorragende Arbeiten sichtbar und zeigen zugleich,
welche anspruchsvollen Aufgaben und beruflichen Perspektiven die E-
Wirtschaft bietet. Ich gratuliere allen vier Preisträger:innen sehr
herzlich.“
Über den Oesterreichs Energie-Preis
Der Oesterreichs Energie-Preis wird seit 2010 jährlich vergeben. Er
zeichnet Abschlussarbeiten an HTLs, Fachhochschulen und Universitäten
sowie Dissertationen aus. Der Themenkreis reicht von Energieerzeugung
und Netzen über Nachhaltigkeit und innovative Energieanwendungen bis
zu Speichern und Digitalisierung. 2026 erfolgte die Ausschreibung
erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Verband für
Elektrotechnik (OVE).
Die Jury wird vom Ausschuss Forschung und Innovation von
Oesterreichs Energie nominiert und kann einschlägige Fachleute zur
Beurteilung heranziehen. Mit dem Preis macht Oesterreichs Energie als
Stimme der österreichischen E-Wirtschaft Arbeiten sichtbar, die
konkrete Impulse für die Energieversorgung und die Weiterentwicklung
des Stromsystems geben.
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