Am 19. März 2026 setzt Wien einen markanten Schritt im leistbaren Wohnen: Der erste CO2-neutrale Gemeindebau in der Donaustadt ist bezogen. Die Wohnhausanlage in der Brockhausengasse verbindet Naturzugang mit moderner Energieversorgung und stabilen Mieten. Mit der Übergabe von insgesamt 2.000 neuen Gemeindewohnungen wächst die soziale Wohnbauoffensive der Stadt. Das Projekt zeigt, wie Gemeindebau Wien und Klimaschutz zusammenspielen und für Bewohnerinnen und Bewohner messbare Vorteile schaffen.
Gemeindebau Wien: 2.000 neue Wohnungen und ein CO2-Meilenstein
Die Stadt Wien meldet eine entscheidende Etappe im Programm Gemeindebau NEU. In der Brockhausengasse 52 bis 54 in der Donaustadt wurden 98 leistbare Wohnungen an rund 220 Bewohnerinnen und Bewohner übergeben. Das Besondere: Es handelt sich um den ersten CO2-neutralen Gemeindebau Wien. Die Lage an der Mühlwasserpromenade sorgt für Freizeitnähe und hohe Wohnqualität, während das Energiekonzept die laufenden Wohnkosten dämpfen soll. Laut Quelle Stadt Wien Kommunikation und Medien wurden damit stadtweit 2.000 neue Gemeindewohnungen übergeben, insgesamt leben bereits etwa 4.500 Menschen im Gemeindebau NEU. Acht weitere Projekte mit rund 1.000 zusätzlichen Wohnungen befinden sich im Bau, für insgesamt über 5.700 Wohnungen für etwa 13.000 künftige Bewohnerinnen und Bewohner wurden die Weichen gestellt. Quelle und weitere Details finden sich unter dem Link zur Aussendung der Stadt Wien: ots.at.
Der Standort Donaustadt ist kein Einzelfall. Der Gemeindebau in der Brockhausengasse ist bereits der dritte Gemeindebau NEU im 22. Bezirk. In der Donaustadtstraße und in der Weidingergasse entstehen zwei weitere Anlagen mit mehr als 200 Wohnungen. Damit wächst der Gemeindebau Wien Schritt für Schritt, und zwar in einer Phase, in der leistbares Wohnen in Österreich besonders gefragt ist. Verantwortliche aus Stadtpolitik und Verwaltung betonen, dass die neue Generation sozialer Wohnbauten eine Verbindung aus Wohnqualität, Preisstabilität und Nachhaltigkeit liefert.
Zahlen und Fakten aus der Quelle
- Erster CO2-neutraler Gemeindebau Wien in der Brockhausengasse 52 bis 54
- 98 Wohnungen für etwa 220 Bewohnerinnen und Bewohner
- Wohnungsgrößen von rund 35 bis 95 Quadratmetern
- Drei Baukörper rund um einen begrünten Innenhof
- Niedrigstenergiestandard, Wärmepumpe, Tiefensonden, Photovoltaikanlage und Bauteilaktivierung
- Fassaden- und Dachbegrünung, Holz-Alu-Fenster mit Dreifachisolierung, ökologische Baustoffe
- Gemeinschaftsbereiche, Spielräume, Urban-Gardening-Flächen, Sitzterrassen
- Tiefgarage, Fahrradabstellplätze, Einlagerungsräume, Kinderwagenräume
- Stadtweit: 2.000 neue Gemeindewohnungen übergeben, 18 bezogene Anlagen in 10 Bezirken
- Rund 4.500 Menschen leben bereits im Gemeindebau NEU
- 8 Projekte mit etwa 1.000 Wohnungen im Bau, insgesamt über 5.700 geplant für rund 13.000 Menschen
Aus diesen Angaben lassen sich erste Kennzahlen ableiten. In der Brockhausengasse wohnen etwa 2,24 Personen je Wohnung, was mit dem Durchschnitt über alle bisher übergebenen Gemeindebau-NEU-Wohnungen vergleichbar ist, denn 4.500 Personen auf 2.000 Wohnungen ergeben eine ähnlich gelagerte Relation. Mit 18 bezogenen Anlagen liegt die mittlere Größe je Projekt bei grob 111 Wohnungen. Die acht Projekte in Bau weisen im Schnitt rund 125 Wohnungen je Anlage auf. Diese Verdichtung zeigt, dass Gemeindebau Wien zunehmend größere, energieeffiziente Wohnhäuser mit ausgeprägten Gemeinschaftsflächen realisiert.
So funktioniert der neue Standort in der Donaustadt
Die drei gegliederten Baukörper umschließen einen gemeinschaftlichen Grünraum. Alle 98 Wohnungen verfügen über Freiflächen in Form von Terrassen, Loggien, Balkonen oder Mieterinnen- und Mietergärten. Lichtdurchflutete Räume entstehen durch großzügige Fensterflächen. Das ökologische Profil erkennt man an den Holz-Alu-Fenstern mit Dreifachisolierung und der bevorzugten Nutzung zertifizierter, ökologischer Baustoffe. Ergänzt wird das durch begrünte Fassaden und Dächer, die Mikroklima und Artenvielfalt fördern. Für das soziale Zusammenleben sind Aufenthaltsbereiche, Urban-Gardening-Zonen mit Brunnen und kindgerechte Räume entscheidend. Das Ergebnis ist ein Gemeindebau Wien, der Wohnen, Energie und Nachbarschaft bewusst zusammendenkt.
Fachbegriffe verständlich erklärt
Gemeindebau NEU
Gemeindebau NEU bezeichnet das aktuelle Bauprogramm der Stadt Wien für neue kommunale Wohnanlagen. Anders als Altsubstanz wird hier neu errichtet und auf heutige Bedürfnisse zugeschnitten. Dazu zählen barrierearme Grundrisse, gut nutzbare Freiflächen, Gemeinschaftsräume und ein Energiekonzept, das Betriebskosten senken soll. Der Gemeindebau Wien verfolgt mit dieser Linie zwei Ziele: leistbares Wohnen für breite Bevölkerungsschichten und ein Beitrag zu Klimaschutz und Stadtklima. Die Kombination aus Mietpreis-Stabilität, Infrastruktur im Grätzl und nachhaltiger Gebäudeausstattung macht den Unterschied zur herkömmlichen Bautätigkeit privater Anbieter sichtbar.
CO2-neutral
CO2-neutral bedeutet, dass der Betrieb eines Gebäudes rechnerisch ohne zusätzliche Netto-Emissionen von Kohlendioxid erfolgt. Das gelingt, indem der Energiebedarf stark gesenkt und der verbleibende Bedarf zu einem großen Anteil aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird. Im Gemeindebau Wien in der Brockhausengasse tragen eine hocheffiziente Wärmepumpe, Tiefensonden und eine Photovoltaikanlage dazu bei, dass Heizung, Stützkühlung und Gebäudebetrieb mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Restemissionen werden vermieden oder so weit reduziert, dass die Bilanz ausgeglichen ist.
Niedertemperatur-Sole-Wasser-Wärmepumpe
Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die im Erdreich gespeicherte Umweltwärme. Über Tiefensonden zirkuliert eine Sole, also ein Frostschutzmittel-Wasser-Gemisch, das Wärme aus dem Boden aufnimmt. Diese Niedertemperaturwärme wird im Gerät auf ein nutzbares Niveau angehoben und für Heizung oder Warmwasser bereitgestellt. Der Vorteil liegt in hoher Effizienz, weil der Temperaturhub moderat ist. In Verbindung mit Fußbodenheizungen oder Bauteilaktivierung können niedrige Vorlauftemperaturen genutzt werden, was den Strombedarf senkt. Im Gemeindebau Wien reduziert diese Lösung laufende Kosten und stärkt die Versorgungssicherheit ohne fossile Brennstoffe.
Bauteilaktivierung
Bauteilaktivierung meint die Nutzung von massiven Bauteilen wie Decken oder Wänden als Speichermasse für Wärme und Kälte. In die Bauteile werden wasserführende Leitungen integriert. Je nach Bedarf fließt warmes oder kühles Wasser durch diese Leitungen und temperiert die Räume sanft und gleichmäßig. Dadurch reichen geringe Temperaturunterschiede aus, um Komfort sicherzustellen. Das verbessert die Effizienz der Wärmepumpe, glättet Lastspitzen und erhöht den sommerlichen Hitzeschutz, weil überschüssige Wärme in den Bauteilen abgepuffert wird. Für Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das ein behagliches Raumklima und oft geringere Energiekosten.
Photovoltaikanlage
Photovoltaik wandelt Sonnenlicht in elektrische Energie um. Auf Dächern oder geeigneten Fassadenflächen montierte Module speisen Strom direkt in das Gebäudenetz ein. Dieser Strom kann den Betrieb der Wärmepumpe unterstützen, technische Anlagen versorgen oder den Allgemeinstrombedarf abdecken. Überschüsse werden je nach Auslegung eingespeist. Für den Gemeindebau Wien ergeben sich zwei Haupteffekte: Die Abhängigkeit vom Netzstrom sinkt und Schwankungen bei Energiepreisen treffen die Hausgemeinschaft weniger stark. Zugleich leistet die Anlage einen messbaren Beitrag zur Reduktion von Emissionen.
Niedrigstenergiestandard
Ein Gebäude im Niedrigstenergiestandard weist einen sehr geringen Energiebedarf für Heizen, Kühlen und Betrieb auf. Erreicht wird das durch eine gut gedämmte Gebäudehülle, hochwertige Fenster mit Dreifachisolierung, eine luftdichte Ausführung und eine effiziente Haustechnik. Im Ergebnis benötigt das Haus deutlich weniger zugeführte Energie, die zudem vermehrt aus erneuerbaren Quellen stammt. Für Mieterinnen und Mieter bedeutet das planbare Kosten und höherer Komfort. Für die Stadt ist es ein Baustein, um Klimaziele mit dem Gemeindebau Wien alltagstauglich umzusetzen.
Fassaden- und Dachbegrünung
Begrünte Fassaden und Dächer verbessern das Mikroklima, indem sie Verdunstungskühle erzeugen, Feinstaub binden und Regen zurückhalten. Gleichzeitig schützen sie die Gebäudehülle vor direkter Sonneneinstrahlung und mindern sommerliche Überhitzung. Im dicht bebauten Stadtgebiet wirkt das der Bildung von Wärmeinseln entgegen. Für Bewohnerinnen und Bewohner entstehen attraktivere Ausblicke und mehr Artenvielfalt im unmittelbaren Umfeld. Im Gemeindebau Wien ergänzt die Begrünung die technische Kühlung und verringert so den Energiebedarf im Sommer.
Urban Gardening
Urban Gardening beschreibt das gemeinschaftliche Gärtnern im städtischen Raum. Beete, Hochbeete oder kleine Gärten werden von Mieterinnen und Mietern gemeinsam betreut. Das fördert das Miteinander, schafft Begegnung und liefert im besten Fall frische Ernte. Im Gemeindebau Wien entstehen dadurch niederschwellige Orte der Teilhabe, an denen sich Generationen begegnen und Verantwortung teilen. Die Gärten wirken überdies lärmdämpfend und verbessern das Stadtklima.
Historische Einordnung: Von sozialem Wohnbau zur Klimawende
Der soziale Wohnbau prägt Wien seit vielen Jahrzehnten und gilt international als Vorbild. Aus der historischen Entwicklung entstanden charakteristische Gemeindebauten, die nicht nur Wohnraum, sondern auch soziale Infrastruktur bereitstellen. Die Grundidee war und ist, breiten Teilen der Bevölkerung leistbares Wohnen zu sichern und damit soziale Stabilität zu fördern. In späteren Phasen wurde das Modell fortgeschrieben und an veränderte wirtschaftliche und demografische Bedingungen angepasst. Dazu kamen neue Förderinstrumente, Bautypologien und Qualitätsanforderungen an Freiflächen, Barrierearmut und Energieeffizienz. Mit dem Programm Gemeindebau NEU verknüpft die Stadt diese Tradition mit heutigen Herausforderungen: steigende Wohnkosten, Klimaschutz, Hitzeschutz und nachhaltige Mobilität. Die Übergabe der 2.000sten Gemeindebau-NEU-Wohnung am 19. März 2026 markiert deshalb nicht nur eine Zahl, sondern eine Weichenstellung. Der erste CO2-neutrale Gemeindebau Wien verbindet das soziale Ziel stabiler Mieten mit einem technologischen und ökologischen Anspruch. Das setzt einen Akzent, der über die Donaustadt hinaus Bedeutung hat, weil er zeigt, wie Klimaschutz im Bestand der kommunalen Daseinsvorsorge verankert werden kann.
Vergleich: Bundesländer, Deutschland, Schweiz
Innerhalb Österreichs ist Wien mit dem Gemeindebau Wien ein Sonderfall in Größe und Kontinuität. Andere Bundesländer setzen stärker auf geförderten Wohnbau über gemeinnützige Bauträger. Die Zielsetzung ist ähnlich, doch die kommunale Trägerschaft und die damit verbundene Steuerungsmöglichkeit sind in Wien ausgeprägter. In urbanen Lagen wie Graz oder Linz spielen günstig finanzierte Neubauten ebenfalls eine Rolle, jedoch oft mit stärkerem Fokus auf Genossenschaften oder gemeinnützige Gesellschaften, während Wien einen erheblichen Teil als Gemeindebau Wien selbst verantwortet.
In Deutschland spricht man von Sozialwohnungen mit zeitlich befristeter Bindung. Nach Ablauf der Bindung fallen Wohnungen in den freien Markt zurück, sofern sie nicht erneut gefördert werden. Dadurch kann der Bestand an leistbarem Wohnen schwanken. Kommunale Wohnungsunternehmen in Städten wie Berlin oder München bauen zwar aus, die Rahmenbedingungen sind aber unterschiedlich, insbesondere bei Grundstücksverfügbarkeit und Förderstruktur.
In der Schweiz hat das genossenschaftliche Modell großes Gewicht. Wohnbaugenossenschaften bieten langfristig kalkulierbare Mieten und beteiligen die Mitglieder an Entscheidungen. Der kommunale Eigenbestand ist geringer als in Wien, dennoch entstehen in Städten wie Zürich vorbildhafte Projekte mit hoher Energieeffizienz. Der Vergleich zeigt: Wien vereint eine starke kommunale Rolle mit einem nachhaltigen Technikkonzept, das in dieser Dichte bemerkenswert ist.
Konkrete Auswirkungen für Bewohnerinnen und Bewohner
Für Haushalte bedeutet der neue Gemeindebau Wien vor allem Planbarkeit und Stabilität. Leistbares Wohnen entsteht nicht nur über die anfängliche Miete, sondern über die Summe der monatlichen Kosten, also Betriebskosten und Energiekosten. Das Energiepaket aus Wärmepumpe, Photovoltaik und Bauteilaktivierung kann den Strom- und Heizbedarf dämpfen. In der Praxis heißt das, dass Temperierung und Warmwasser bei moderaten Temperaturen betrieben werden und die Erzeugung aus erneuerbarer Energie den Zukauf aus dem Netz mindert. Wenn Energiepreise ansteigen, federt die Eigenproduktion einen Teil ab.
Die Lage an der Mühlwasserpromenade eröffnet kurze Wege ins Grüne. Das erhöht die Lebensqualität und spart Freizeitwege. Gemeinschaftsräume, Spielzonen und Gartenflächen fördern das Miteinander. Wer etwa mit Kindern einzieht, findet geschützte Bereiche im Innenhof. Ältere Bewohnerinnen und Bewohner profitieren von barrierearmen Zugängen und einem ruhigen Mikroklima durch die Begrünung. Für Alltagsmobilität helfen Fahrradabstellplätze und eine gute Anbindung in der Donaustadt. Die Kombination aus Freiraum, Infrastruktur und leistbarem Wohnen macht den Gemeindebau Wien attraktiv für unterschiedliche Lebensphasen, von Singlehaushalten bis zu Familien.
Ein weiterer Aspekt ist die Widerstandskraft gegenüber sommerlicher Hitze. Begrünte Dächer und Fassaden kühlen über Verdunstung und Verschattung. Die Bauteilaktivierung unterstützt eine sanfte Stützkühlung. Damit sinkt der Bedarf an aktiver Klimatisierung. Bewohnerinnen und Bewohner erleben mehr Behaglichkeit, ohne hohe Zusatzkosten. Das ist besonders relevant, weil heiße Sommerperioden zunehmen können. Die gebaute Antwort im Gemeindebau Wien stärkt so die Gesundheit und reduziert die Belastung für sensible Gruppen.
Einordnung der Projektzahlen
Die Brockhausengasse ist Teil eines wachsenden Netzes an Standorten. Als dritter Gemeindebau NEU im 22. Bezirk zahlt er auf den Ausbau der Donaustadt ein. Die Angabe von 395 Wohnungen im Bezirk unterstreicht die bereits realisierte Größenordnung. Mit über 200 weiteren Wohnungen in der Donaustadtstraße und der Weidingergasse entstehen zusätzliche Kapazitäten. Stadtweit summieren sich 2.000 übergebene Gemeindewohnungen zu 18 bezogenen Anlagen in zehn Bezirken. Daraus ergibt sich eine mittlere Projektgröße um 111 Wohnungen. Acht weitere Projekte mit etwa 1.000 Wohnungen bestätigen eine robuste Pipeline. In Summe sind über 5.700 Wohnungen für etwa 13.000 Menschen in Arbeit oder Planung. Für das Ziel leistbares Wohnen in Wien ist das ein relevanter Hebel.
Stimmen aus Politik und Verwaltung, aus der Quelle zusammengefasst
Die politische Spitze der Stadt verortet das Programm als Fortführung der Erfolgsgeschichte des sozialen Wohnbaus in Wien. Die Betonung liegt auf hoher Wohnqualität, sicheren und leistbaren Mieten sowie nachhaltigem Wohnen. Aus Bezirkssicht dient der dritte Gemeindebau NEU in der Donaustadt als Motor für ein leistbares, hochwertiges Wohnungsangebot vor Ort. Wiener Wohnen hebt die Verbindung von effizienter Energieversorgung, viel Grün und liebevoll gestalteten Gemeinschaftsbereichen hervor. Die ausführende Seite betont Wärmepumpe, begrünte Fassaden und ökologische Baustoffe als Pfeiler eines zukunftsfähigen Projekts. Diese Aussagen stammen aus der verlinkten Aussendung der Stadt Wien und wurden hier sinngemäß wiedergegeben.
Rechtlicher Rahmen und Transparenz
Die hier dargestellten Zahlen, Merkmale und Zitate basieren auf der offiziellen Aussendung der Stadt Wien Kommunikation und Medien. Für die Vermittlung an eine österreichische Leserschaft wurden die Informationen journalistisch aufbereitet, fachliche Begriffe erklärt und in den Kontext des Gemeindebau Wien gestellt. Der Bericht folgt den Grundsätzen sachlicher, ausgewogener Darstellung ohne Skandalisierung. Hinweise zu Vergaben oder Detailplänen über die in der Quelle genannten Punkte hinaus werden nicht getroffen.
Praxisbeispiele: Alltag im CO2-neutralen Gemeindebau
Ein Haushalt mit zwei Erwachsenen und einem Kind profitiert typischerweise von der gleichmäßigen Temperierung über die Bauteilaktivierung. Morgens ist das Badezimmer angenehm warm, am Nachmittag bleibt die Wohnküche trotz Sonneneinstrahlung behaglich. An Wochenenden nutzen Bewohnerinnen und Bewohner die gemeinschaftlich gepflegten Gartenflächen. Wer mit dem Rad unterwegs ist, findet sichere Abstellmöglichkeiten im Haus. Für berufstätige Mieterinnen und Mieter reduzieren stabile Betriebskosten das Risiko unvorhersehbarer Nachzahlungen. Diese Normalität ist Teil der Stärke des Gemeindebau Wien: Es geht um verlässliche, alltagstaugliche Lösungen.
Vergabepraxis und soziale Mischung im Überblick
Der Gemeindebau Wien zielt auf eine breite soziale Durchmischung. Unterschiedliche Wohnungsgrößen von rund 35 bis 95 Quadratmetern sprechen Singles, Paare, Familien und ältere Menschen an. Gemeinschaftliche Angebote, niederschwellige Freiräume und klare Hausregeln erleichtern das Zusammenleben. Diese Mischung verhindert eine einseitige soziale Struktur und stärkt die Nachbarschaft. Die Quelle nennt keine spezifischen Vergabedetails, daher bleiben weitergehende Aussagen zur Zuteilung an dieser Stelle ausgespart.
Zukunftsperspektive: Was die nächsten Jahre bringen können
Der erste CO2-neutrale Gemeindebau Wien setzt einen Standard, der künftige Projekte prägen dürfte. Die Kombination aus Wärmepumpe, Tiefensonden, Photovoltaik und Bauteilaktivierung hat eine Signalwirkung für ähnliche Standorte. Je mehr Erfahrung die Stadt und ihre Partner sammeln, desto besser lassen sich Auslegung, Regelung und Wartung optimieren. Das steigert Effizienz und senkt Betriebskosten weiter. Zugleich wird die Rolle von Begrünung im Hitzeschutz wachsen. In dicht bebauten Gebieten können Fassaden- und Dachbegrünungen in Verbindung mit schattigen Höfen das Mikroklima messbar verbessern. Für das Ziel leistbares Wohnen bleiben Baukosten, Flächenverfügbarkeit und Fachkräfte zentrale Faktoren. Wenn Planungsprozesse vereinfacht, Synergien zwischen Projekten genutzt und erneuerbare Energieanlagen standardisiert werden, schafft der Gemeindebau Wien in den nächsten Jahren zusätzlichen Spielraum.
Auch die Einbindung der Bewohnerschaft gewinnt an Bedeutung. Energieeffizienz entfaltet ihre volle Wirkung, wenn Nutzerinnen und Nutzer Technik und Regeln kennen. Niedrige Vorlauftemperaturen, sanftes Temperieren und die Nutzung von Eigenstrom verlangen ein Grundverständnis, das gut vermittelbar ist. Informationsangebote bei der Schlüsselübergabe, einfache Visualisierungen von Verbräuchen und klare Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sorgen für Akzeptanz. So bleibt die Balance aus ökologischem Anspruch und leistbarem Wohnen stabil.
Weiterführende Informationen und Quelle
Ausführliche Angaben zum beschriebenen Projekt und zum Programm Gemeindebau NEU finden sich in der offiziellen Aussendung der Stadt Wien Kommunikation und Medien: ots.at. Allgemeine Informationen zum Wohnen in Wien stellt die Stadt unter wien.gv.at bereit. Interessierte können sich dort über Vergabe, Förderungen und Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner informieren.
Schluss: Ein Bau, viele Signale
Die Übergabe des ersten CO2-neutralen Gemeindebaus in der Donaustadt bündelt zentrale Anliegen der Stadtentwicklung: leistbares Wohnen, hohe Wohnqualität und Klimaschutz. Mit 2.000 übergebenen Gemeindewohnungen, 18 bezogenen Anlagen und einer soliden Projektpipeline zeigt Wien, dass sozialer Wohnbau und Energiezukunft zusammenfinden. Für Bewohnerinnen und Bewohner zählt am Ende der Alltag zwischen moderaten Betriebskosten, behaglichem Raumklima und lebendiger Nachbarschaft. Wer sich für leistbares Wohnen interessiert, findet in den verlinkten Informationsangeboten der Stadt Wien den passenden Einstieg. Welche Erfahrungen wünschen Sie sich in Ihrem Gemeindebau oder im geförderten Wohnen in Ihrer Region






