Wien, 9. Februar 2026: Das Wiener Klimateam lässt Simmerings U3-Endstation und das Grätzl rund um den Froschkönig-Brunnen grüner, kühler und lebenswerter werden. Ab März startet die nächste Etappe der Entsiegelung und Begrünung im elften Bezirk. Dabei entstehen neue Grünflächen, vergrößerte Baumscheiben, moderne Sitzgelegenheiten und weitere klimawirksame Elemente. Für Wien hat das handfeste Folgen: besseres Mikroklima vor Ort, mehr Aufenthaltsqualität und eine städtebauliche Antwort auf Sommerhitze. Die Maßnahmen greifen in ein laufendes Programm ein und setzen unmittelbar an Orten an, die täglich von vielen Menschen genutzt werden. Der lokale Mehrwert ist dabei das Ziel: Simmeringerinnen und Simmeringer profitieren von Schatten, Frischluft, Wasserstellen und Begegnungsräumen – und das in einem Projekt, das vollständig aus Mitteln des Wiener Klimateams getragen wird. Quelle und weiterführende Informationen finden sich in der Pressemitteilung der Stadt Wien und auf der Projektseite des Wiener Klimateams.
U3-Endstation Simmering: Begrünung durch das Wiener Klimateam
Im Zentrum des Vorhabens stehen zwei markante Orte: der Vorplatz der U3-Endstation Simmering Richtung Autobushaltestellen und der Platz beim Froschkönig-Brunnen entlang der Simmeringer Hauptstraße. Dort entsteht Schritt für Schritt ein zusammenhängendes Gefüge aus grünen Inseln, breiteren Baumscheiben und bequemen Sitzmöglichkeiten. Bereits bestehende Bäume werden eingebunden, neue Bäume und Hochstammsträucher ergänzt. Durch die sickerfähige, helle Pflasterung wird die Oberfläche so gestaltet, dass Wasser versickern kann und weniger Hitze gespeichert wird. Für den U-Bahn-Vorplatz sind vergrößerte Baumscheiben und Staudenpflanzungen vorgesehen, die als Nahrungs- und Lebensraum für Insekten dienen und die Biodiversität vor Ort stärken. Rund um die neuen Grünflächen kommen Sitzmöbel zum Einsatz, damit der Verkehrsknoten gleichzeitig zu einem Aufenthaltsbereich mit hoher Qualität wird. Der bereits etablierte Schanigarten am Froschkönig-Brunnen bleibt als zentraler Treffpunkt im Grätzl erhalten.
Die Stadt Wien setzt mit dieser Aufwertung die breite Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive fort. Für Simmering ist darüber hinaus heuer ein weiterer Schwerpunkt vorgesehen: Der stark versiegelte Abschnitt der Simmeringer Hauptstraße zwischen Litfaßstraße und Zippererstraße wird um 3.500 Quadratmeter Grünfläche erweitert und mit mehr als 50 neuen Bäumen, rund 30 zusätzlichen Sitzgelegenheiten sowie Trinkbrunnen und Wasserelementen ausgestattet. Damit wird gezielt das lokale Mikroklima verbessert und die sommerliche Überhitzung abgeschwächt. Der Nutzen ist klar: mehr Schatten, kühlere Oberflächen und Orte, die zur Begegnung einladen.
Die in Simmering geplanten Schritte stützen sich auf das Beteiligungsmodell des Wiener Klimateams. Die Idee zur Umgestaltung wurde 2022 eingebracht und gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Expertinnen und Experten sowie der Bezirksvertretung weiterentwickelt. Eine repräsentativ geloste Bürgerinnen- und Bürger-Jury entscheidet darüber, welche Vorschläge umgesetzt werden. Das nun anstehende Projekt in Simmering wird als sogenanntes Nachrutschprojekt realisiert. Das bedeutet: Wenn ein ursprünglich ausgewählter Vorschlag in der Detailplanung nicht durchführbar ist, rückt ein anderes Projekt nach. Auch diese Reihenfolge wird von der Jury festgelegt. Für den Bezirk entstehen dadurch keine Kosten, da die Finanzierung vollständig aus Mitteln des Wiener Klimateams erfolgt.
Weitere Details und offizielle Informationen finden Interessierte in der Aussendung der Stadt Wien – Kommunikation und Medien sowie auf der Plattform des Wiener Klimateams. Hier die Links: OTS-Pressemitteilung und Wiener Klimateam.
Fachbegriff: Mikroklima – einfach erklärt
Als Mikroklima bezeichnet man die klimatischen Bedingungen in einem sehr kleinen, lokal begrenzten Bereich, etwa in einer Straße, auf einem Platz oder in einem Innenhof. Während Wetterberichte meist großräumige Daten wie die Temperatur für die gesamte Stadt angeben, kann das Mikroklima stark abweichen: Asphaltflächen heizen stärker auf, Windverhältnisse sind durch Gebäude beeinflusst, und Vegetation wirkt wie eine natürliche Klimaanlage. Bäume spenden Schatten und verdunsten Wasser über ihre Blätter, was die Luft fühlbar kühlt. Helle, wasserdurchlässige Beläge reduzieren zudem die Hitzeaufnahme. Das Zusammenspiel dieser Faktoren entscheidet darüber, wie angenehm sich ein Ort während heißer Sommertage anfühlt.
Fachbegriff: Entsiegelung – warum das Aufbrechen von Asphalt wirkt
Entsiegelung bedeutet, wasserundurchlässige Oberflächen wie Asphalt oder dichte Pflasterflächen zu entfernen oder durch durchlässige Varianten zu ersetzen. Der Effekt: Niederschlag kann versickern, statt unkontrolliert abzurinnen, und die Umgebung heizt sich weniger auf. Unter entsiegelten Flächen atmet der Boden wieder, Pflanzen können besser wachsen, und das Stadtgrün gewinnt an Vitalität. Entsiegelung entlastet zudem die Kanalisation, weil Starkregen besser abgepuffert wird. In Summe ist das ein zentraler Baustein moderner Klimaanpassung in Städten, der vergleichsweise rasch Wirkung zeigt, ohne große Neubauten zu benötigen.
Fachbegriff: Sickerfähige Pflasterung – kleine Steine mit großer Wirkung
Sickerfähige Pflasterung beschreibt Oberflächen, bei denen Regenwasser durch Fugen oder spezielle Poren in den Untergrund eindringen kann. Diese Beläge werden oft heller gewählt, um Sonnenstrahlung stärker zu reflektieren und damit die sommerliche Hitzeaufnahme zu verringern. In Kombination mit Baumpflanzungen verbessert sich der Wasserhaushalt im Wurzelbereich, und ein Teil des gespeicherten Wassers verdunstet später wieder. Das erzeugt Kühleffekte, die Fußgängerinnen und Fußgänger deutlich spüren. Im Vergleich zu herkömmlichem Asphalt sind Unterhalt und Reinigung zwar etwas aufwendiger, der klimatische Nutzen ist jedoch deutlich höher.
Fachbegriff: Baumscheibe – mehr als nur ein Beet um den Stamm
Die Baumscheibe ist der unversiegelte Bereich rund um einen Straßenbaum. Je größer die Baumscheibe ist und je besser sie bepflanzt oder mit wasserdurchlässigen Materialien gestaltet wird, desto komfortabler sind die Wuchsbedingungen für den Baum. Mehr Wurzelraum bedeutet bessere Wasser- und Nährstoffversorgung, ein stabileres Wachstum und länger anhaltende Vitalität. Wird die Baumscheibe vergrößert und mit Stauden unterpflanzt, entsteht ein kleines Ökosystem, das Insekten anzieht, den Boden beschattet und Verdunstungskühle fördert. So wird aus einer technischen Notwendigkeit ein echter Klimabaustein im Straßenraum.
Fachbegriff: Hochstammsträucher – kompakte Schattenspender
Hochstammsträucher sind Gehölze, die – ähnlich wie kleine Bäume – einen höheren, meist freistehenden Stamm besitzen, darüber aber eine buschige Krone ausbilden. Sie verbinden die Vorteile von Sträuchern und Bäumen: Sie benötigen weniger Wurzelraum als ausgewachsene Stadtbäume, spenden dennoch Schatten und bieten Struktur im Straßenraum. Für Insekten liefern sie Nahrung und Rückzugsorte, und für Menschen schaffen sie Blickfänge, die Plätze optisch gliedern. Gerade in dicht bebauten Vierteln sind Hochstammsträucher ein flexibles Mittel, um rasch zusätzliche Grünvolumina zu schaffen.
Fachbegriff: Biodiversität – Vielfalt als Stadtressource
Biodiversität beschreibt die Vielfalt des Lebens: Arten, Lebensräume und genetische Unterschiede. In der Stadt bedeutet mehr Biodiversität nicht nur mehr Pflanzen und Tiere, sondern auch stabilere ökologische Kreisläufe. Blühende Stauden locken Bestäuber wie Wildbienen an, strukturierte Beete bieten Kleintieren Schutz. Diese Vielfalt macht städtische Grünflächen resilienter gegenüber Hitze, Trockenheit oder Schädlingsdruck. Gleichzeitig profitieren Menschen: abwechslungsreiche Bepflanzungen erscheinen attraktiver, regen zum Verweilen an und stärken die Umweltbildung – man kann Natur im Alltag beobachten und erleben.
Fachbegriff: Grätzl – Wiens Begriff für das unmittelbare Umfeld
Als Grätzl bezeichnen Wienerinnen und Wiener ihr unmittelbares Wohn- und Alltagsumfeld: den Bereich rund um die eigene Wohnung, mit vertrauten Wegen, Geschäften, Haltestellen und Plätzen. Das Grätzl ist damit mehr als ein geographischer Begriff, es ist ein sozialer Raum mit Treffpunkten, kurzen Wegen und Nachbarschaft. Maßnahmen im Grätzl spürt man direkt: Begrünte Plätze werden zu Aufenthaltsorten, eine bessere Ausstattung lädt zum Verweilen ein, und kurze Wege bleiben erhalten. Darum ist die Aufwertung rund um die U3-Endstation Simmering ein Projekt, das an der Lebensrealität vieler Menschen ansetzt.
Historische Entwicklung: Von Pilotprojekten zur Stadtstrategie
Stadtbegrünung und Entsiegelung haben sich in Wien über die vergangenen Jahre von einzelnen Initiativen zu einer breiten Strategie entwickelt. Mit dem Wiener Klimateam, das 2022 gestartet ist, wurden neue Beteiligungswege geschaffen: Ideen kommen direkt aus der Bevölkerung, werden mit Fachabteilungen und der Bezirksebene weiterentwickelt und schließlich priorisiert. Parallel dazu hat die Stadt eine Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive vorangetrieben, die auf vielen Plätzen und Straßenzügen sichtbare Spuren hinterlassen hat. Ein Beispiel dafür sind Umgestaltungen wie beim Vorplatz der U3-Endstation Ottakring oder am Schlingermarkt, die zeigen, wie stark die Qualität des öffentlichen Raums durch zusätzliche Bäume, Sitzgelegenheiten und Wasserangebote steigt. Das Ergebnis ist ein stetig wachsendes Netz an grünen Oasen, die besonders an Hitzetagen wichtige Funktionen übernehmen. Die im aktuellen Projekt vorgesehenen Schritte in Simmering fügen sich somit in eine kontinuierliche Entwicklung: Asphalt weicht, Grün wächst, der Straßenraum wird zu einem Aufenthaltsraum. Die Resonanz aus der Bevölkerung liefert dabei wichtige Impulse – von der Ideenphase bis zur Umsetzung.
Vergleich: Wien im Kontext Österreich, Deutschland und Schweiz
Im österreichischen Vergleich zeigt sich ein klarer Trend: Stadtteile werden klimafitter gestaltet, indem Flächen entsiegelt, Bäume gepflanzt und Aufenthaltsqualitäten gestärkt werden. Auch andere Bundesländer setzen auf ähnliche Hebel, die Ausgestaltung variiert je nach Topographie, Historie und Dichte der Bebauung. Während Wien stark auf großflächige Platz- und Straßenprojekte setzt, arbeiten andere Städte oft an punktuellen Kühlräumen oder quartiersbezogenen Konzepten. In Deutschland verfolgen Metropolen ebenfalls Strategien zur Klimaanpassung: Begrünte Plätze, helle Beläge und Wasserelemente sind auch dort zentrale Werkzeuge, um Hitzeinseln abzuschwächen und zukunftsfähige Stadtbilder zu schaffen. Schweizer Städte setzen traditionell stark auf qualitätsvolle Gestaltung im Bestand, kombinieren Grün, Wasser und Mobilitätsfragen eng miteinander und steuern mit klaren Standards die Umsetzung. Gemein ist allen Ansätzen, dass lokale Mitwirkung und transparente Planung die Akzeptanz erhöhen. Wien positioniert sich mit dem Wiener Klimateam besonders deutlich als Stadt, die Beteiligung systematisch in die Projektpipeline integriert und dadurch passgenaue Lösungen im Grätzl ermöglicht.
Bürger-Impact: Konkrete Auswirkungen im Alltag
Die Veränderungen rund um die U3-Endstation Simmering sind im Alltag unmittelbar spürbar. Wer aus der U-Bahn kommt, findet künftig nicht nur einen Verkehrsknoten, sondern auch einen Ort, an dem man kurz verweilen kann: Sitzmöbel, beschattete Bereiche und grüne Inseln schaffen ein Umfeld, das Erholung zulässt. Der Froschkönig-Brunnen und sein Schanigarten bleiben als Treffpunkt erhalten und gewinnen durch neue Bäume und Hochstammsträucher an Atmosphäre. Für Menschen, die auf den Bus umsteigen, bedeutet das mehr Komfort an heißen Tagen: Staudenpflanzen, vergrößerte Baumscheiben und helle Pflasterung verringern die Oberflächentemperatur. Familien mit Kindern profitieren von sicherer gestalteten Bereichen, in denen man kurze Pausen einlegen kann, und Seniorinnen sowie Senioren finden schattige Sitzgelegenheiten für eine Verschnaufpause.
Die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der Simmeringer Hauptstraße erleben die Begrünung als Linderung in Hitzesommern. Durch 3.500 Quadratmeter neue Grünflächen, mehr als 50 Bäume, Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen und Wasserelemente wird das Mikroklima Schritt für Schritt verbessert. Zusätzlich steigt die Aufenthaltsqualität, was lokalen Geschäften zugutekommen kann: Wer sich wohlfühlt, bleibt länger, trinkt einen Kaffee oder erledigt Besorgungen in Ruhe. Auch die soziale Komponente ist wichtig: Freiräume, in denen man sich trifft, fördern Nachbarschaftskontakte – gerade in dicht bebauten Vierteln. So setzt das Projekt nicht nur auf Klima-Resilienz, sondern stärkt auch den sozialen Kitt im Grätzl.
Zahlen und Fakten: Das sagt die offizielle Projektbilanz
- 344 Projekte wurden im Rahmen der Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive in Wien bereits umgesetzt.
- Über 3.300 Bäume sind auf Plätzen und Straßenzügen gepflanzt worden.
- Mehr als 2.700 Sitzmöglichkeiten wurden errichtet.
- Knapp 2.000 Quadratmeter Wasserspiel sind entstanden.
- Simmering: 17 Grünbeete mit über 450 Quadratmetern rund um den Froschkönig-Brunnen.
- Ergänzend: 3 neue Bäume und 5 Hochstammsträucher sowie vernetzte Baumscheiben.
- U-Bahn-Vorplatz: vergrößerte Baumscheiben bei vier bestehenden Bäumen, Unterpflanzung mit bunt blühenden Stauden, neue Sitzmöbel.
- Simmeringer Hauptstraße: 3.500 Quadratmeter neue Grünflächen, mehr als 50 zusätzliche Bäume, rund 30 neue Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen und Wasserelemente.
Diese Zahlen stammen aus der offiziellen Mitteilung der Stadt Wien und verdeutlichen, dass es sich nicht um Einzelmaßnahmen, sondern um einen langfristigen und systematischen Ansatz handelt. Bemerkenswert ist dabei die Kombination aus klaren, zählbaren Ergebnissen (Bäume, Sitzplätze, Quadratmeter Grün) und der spürbaren Wirkung im Quartier: hitzeärmere Oberflächen, mehr Schatten und ein verbesserter Wasserhaushalt. Genau diese Verbindung macht die Offensive zu einem wirksamen Baustein der Klimaanpassung im urbanen Raum.
Planungs- und Beteiligungsprozess: Stimmen aus Stadt und Bezirk
Aus der Stadtregierung und der Bezirksebene kommt Rückhalt für das Vorgehen. Verantwortliche betonen, dass die Grätzl von mehr Grün, Kühlung und Aufenthaltsqualität profitieren und dass die Erfolge der vergangenen Jahre – etwa am Enkplatz und am Svetelsky-Vorplatz – in Simmering sichtbar fortgesetzt werden. Hervorgehoben wird auch, dass durch das Wiener Klimateam Wünsche aus der Bevölkerung aufgegriffen werden: Die Rolle des Schanigartens als Treffpunkt bleibt erhalten, und die Finanzierung erfolgt zu 100 Prozent aus Mitteln des Klimateams. Dieses Zusammenspiel aus fachlicher Planung und Bürgerbeteiligung stärkt die Passgenauigkeit der Projekte. Die Inhalte basieren auf der Aussendung der Stadt Wien – Kommunikation und Medien, die die nächsten Schritte sowie die Bilanz der Offensive zusammenfasst.
Zukunftsperspektive: Wie geht es mit der Begrünung weiter?
Die Perspektive ist eindeutig: Die größte Entsiegelungs- und Begrünungsoffensive der Stadt wird auch 2026 konsequent fortgesetzt. In Simmering stehen die konkreten Arbeiten am U-Bahn-Vorplatz und im Bereich des Froschkönig-Brunnens an, zudem ist die Umgestaltung der Simmeringer Hauptstraße zwischen Litfaßstraße und Zippererstraße vorgesehen. Der Nutzen reicht über die unmittelbaren Flächen hinaus: Jede vergrößerte Baumscheibe, jeder zusätzliche Baum und jedes Becken für Wasserspiele wirkt sich positiv auf das Mikroklima aus und bildet ein Puzzlestück in einem stadtweiten Netz aus kühlenden Strukturen. Für die kommenden Jahre ist zu erwarten, dass Beteiligung und Umsetzung noch enger verzahnt werden. Mit dem Wiener Klimateam verfügt Wien über ein Verfahren, das Ideen aus der Bevölkerung strukturiert sammelt, fachlich prüft und priorisiert. So lassen sich Projekte zielgerichtet dort realisieren, wo der Bedarf besonders groß ist und die Wirkung am höchsten ausfällt. Daraus entsteht ein lernendes System: Erfahrungen aus umgesetzten Projekten fließen in neue Vorhaben ein, Standards werden geschärft, und die Qualität im öffentlichen Raum steigt Schritt für Schritt.
Fazit und Service: Was Sie jetzt wissen und tun können
Die Aufwertung rund um die U3-Endstation Simmering zeigt, wie Klimaanpassung im Alltag ankommt: Entsiegelung, neue Bäume, vergrößerte Baumscheiben, Staudenpflanzungen und Sitzgelegenheiten schaffen spürbare Kühlung und mehr Aufenthaltsqualität. Für das Grätzl bedeutet das eine grünere, freundlichere Umgebung mit Treffpunkten, die den sozialen Zusammenhalt fördern. Die Finanzierung über das Wiener Klimateam stärkt den Beteiligungsansatz und setzt Wünsche aus der Bevölkerung direkt um. Und die Erfahrung aus bereits realisierten Projekten in Wien unterstreicht: Solche Maßnahmen wirken – messbar in Bäumen und Quadratmetern Grün, erlebbar im kühleren, einladenderen Straßenraum.
Wer sich informieren oder selbst mitgestalten möchte, findet die offizielle Aussendung und Projektinfos hier: Quelle: Stadt Wien – Kommunikation und Medien (KOM) sowie Wiener Klimateam. Bleiben Sie im Austausch im eigenen Grätzl, bringen Sie sich bei Beteiligungsformaten ein und beobachten Sie, wie aus Asphalt wieder Platz für Grün und Begegnung entsteht. Die nächsten Monate werden zeigen, wie die neuen Elemente in Simmering das tägliche Unterwegssein erleichtern und das Mikroklima spürbar verbessern. Ihre Rückmeldungen vor Ort bleiben dabei ein wichtiger Teil des Weges.






