Pressgold: Hühnermist-Pellets stärken Kreislaufwirtschaft

Redaktion

Niederösterreich setzt am 04.02.2026 ein sichtbares Zeichen für Kreislaufwirtschaft: Ein junges Unternehmen verwandelt laufend anfallenden Hühnermist in lagerfähige Pellets und schafft damit eine regionale Alternative zu Mineraldüngern. Der Ansatz ist einfach, aber wirkungsvoll: kurze Wege, saubere Verarbeitung, klare Verantwortung. Für die Landwirtschaft, für Gärten, für die Region. Und für die Versorgungssicherheit in Österreich – in Zeiten, in denen nachhaltige Lösungen kein Luxus sind, sondern Notwendigkeit.

Pressgold macht aus Hühnermist Pellets – regionale Kreislaufwirtschaft mit Signalwirkung

Die Ausgangslage ist nüchtern, die Wirkung beachtlich: Das niederösterreichische Start-up Pressgold verarbeitet laut Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (OTS) jährlich rund tausend Tonnen Hühnermist zu organischen Pellets. Aus einem Nebenprodukt der Geflügelhaltung entsteht ein hygienisiertes, geruchsarmes und gut lagerfähiges Düngemittel. Der Vorteil: Die Pellets lassen sich dosiert ausbringen, sie stärken die Bodenfruchtbarkeit und können den Bedarf an energieintensiv produzierten Mineraldüngern senken. Das Ergebnis sind regionale Nährstoffkreisläufe, die ökologisch und ökonomisch Sinn ergeben.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte beim Betriebsbesuch die Bedeutung der regionalen Kreislaufwirtschaft. Auch Geschäftsführer Florian Stöger erklärte, warum Hühnermistpellets der Ausgangspunkt des Unternehmens waren: Sie sind eine praxisnahe Alternative zu mineralischen Düngemitteln und stärken die regionale Landwirtschaft. Ergänzt wird das Portfolio um Holzpellets aus regionalen Sägenebenprodukten, die als erneuerbarer Energieträger dienen. Seit 2024 setzt Pressgold einen eigenen Silo-LKW ein, um Holzpellets flexibel direkt zu den Kundinnen und Kunden zu liefern. Begleitet wird Pressgold von der Ritt GmbH, einer österreichischen Consultingagentur mit Schwerpunkt Qualitätssicherung. Der Sieg beim RIZ UP GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2025 liefert zusätzlichen Rückenwind.

Fachbegriffe verständlich erklärt: Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft beschreibt ein Wirtschaftsmodell, in dem Rohstoffe möglichst lange im System gehalten werden. Statt Produkte linear zu erzeugen, zu nutzen und zu entsorgen, werden sie aufbereitet, wiederverwendet oder in anderer Form nutzbar gemacht. Im landwirtschaftlichen Kontext heißt das: Nährstoffe, die auf dem Hof anfallen, werden so verarbeitet, dass sie als Dünger wieder zurück auf die Felder gelangen. Dadurch sinkt der Bedarf an externen Inputs, die Transportwege verkürzen sich, und Umweltbelastungen werden reduziert. Für Konsumentinnen und Konsumenten zeigt sich der Vorteil in regionaler Versorgung, mehr Resilienz gegen Preisschwankungen und einer nachvollziehbaren Wertschöpfung vor Ort.

Pelletierung: vom lockeren Material zum handlichen Produkt

Pelletierung ist ein technischer Prozess, bei dem feinkörnige oder faserige Materialien unter Druck zu kleinen, stabilen Zylindern geformt werden. Damit wird aus lockerem, unhandlichem Input – hier Hühnermist – ein Produkt, das sich leicht lagern, transportieren und dosiert anwenden lässt. Vor der eigentlichen Pelletierung stehen die Aufbereitung und Trocknung. Ziel ist, die Feuchtigkeit zu senken, die Struktur zu homogenisieren und Keime zu reduzieren. Das Resultat sind Pellets mit verlässlicher Qualität, die in Standardstreuern oder per Hand ausgebracht werden können. Für landwirtschaftliche Betriebe und Hobbygärtnerinnen wie Hobbygärtner erleichtert das die Planung und Anwendung spürbar.

Mineraldünger: was steckt dahinter?

Mineraldünger sind industriell hergestellte Nährstoffträger, die Pflanzen direkt verfügbare Elemente wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium liefern. Ihre Herstellung ist oft energieintensiv, insbesondere bei Stickstoffdüngern, deren Produktion Prozesswärme und Energie benötigt. Der Vorteil liegt in einer präzisen Dosierbarkeit und schnellen Wirksamkeit. Der Nachteil kann in Abhängigkeiten von Rohstoffpreisen und globalen Lieferketten liegen. Organische Alternativen wie Hühnermist-Pellets setzen stärker auf langsam verfügbare Nährstoffe und tragen durch Humusaufbau zur Bodenstruktur bei. In der Praxis ergänzen sich beide Systeme – je nach Kultur, Standort und Betriebsziel.

Bodenfruchtbarkeit: die Basis stabiler Ernten

Bodenfruchtbarkeit beschreibt die Fähigkeit eines Bodens, Pflanzen dauerhaft zu versorgen. Dazu zählen Nährstoffe, aber auch Struktur, Wasserhaltevermögen, Luftaustausch und biologische Aktivität. Organische Dünger wie Hühnermist-Pellets liefern nicht nur Nährstoffe, sondern unterstützen auch die Bodenorganismen, die organische Substanz abbauen und Nährstoffe pflanzenverfügbar machen. Eine stabile Bodenstruktur mindert Erosion, verbessert die Wasseraufnahme und erhöht die Resilienz gegenüber Wetterextremen. Wer in Bodenfruchtbarkeit investiert, reduziert langfristig den Bedarf an kurzfristigen Korrekturen und stabilisiert Erträge nachhaltig.

Hygienisierung: sicherer Umgang mit organischem Material

Hygienisierung steht für Verfahren, die mikrobiologische Risiken reduzieren. Bei organischen Düngern bedeutet das: Keimbelastung senken, Gerüche minimieren, Lagerfähigkeit erhöhen. Dazu dienen Trocknung und kontrollierte Prozessführung. Im Ergebnis entstehen Pellets, die sich sicherer transportieren und lagern lassen. Das ist für Betriebe wichtig, die Saisonalität überbrücken müssen, und für private Anwenderinnen und Anwender, die ein geruchsarmes Produkt schätzen. Hygienisierte Produkte tragen zudem dazu bei, Nährstoffe gezielter und mit geringerem Verlust auszubringen.

Sägenebenprodukte und Holzpellets: regionale Energie aus Reststoffen

Sägenebenprodukte sind Reststoffe, die bei der Holzverarbeitung anfallen, etwa Sägespäne oder Hobelspäne. Diese Rohstoffe eignen sich – nach Trocknung und Verdichtung – zur Herstellung von Holzpellets. Holzpellets gelten als erneuerbarer Energieträger, weil sie aus nachwachsenden Rohstoffen stammen. Ihr Vorteil liegt in standardisierter Qualität, hoher Energiedichte und komfortabler Handhabung. Wenn die Rohstoffe regional beschafft und regional eingesetzt werden, sinken Transportkilometer; Wertschöpfung bleibt vor Ort. Pressgold knüpft hier an das gleiche Prinzip an, das bei Hühnermist-Pellets gilt: kurze Wege, klare Qualität, verlässliche Logistik.

Silo-LKW: Logistik für Schüttgut, die flexibel bleibt

Ein Silo-LKW ist ein Spezialfahrzeug für den Transport von Schüttgütern. In druckdichten Silos lassen sich Pellets oder Mehle sauber, trocken und effizient befördern. Die Entladung erfolgt meist per Druckluft direkt in Kundensilos, was Verstaubung reduziert und die Lieferzeit verkürzt. Seit 2024 verfügt Pressgold über einen eigenen Silo-LKW. Das erhöht die Flexibilität, weil Lieferfenster und Mengen genauer planbar sind. Gerade in Spitzenzeiten – etwa vor der Heizsaison oder dem Frühjahrsgeschäft im Gartenbau – ist diese Logistikkompetenz ein entscheidender Vorteil.

Qualitätssicherung: vom Rohstoff bis zum Endprodukt

Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass ein Produkt definierte Anforderungen zuverlässig erfüllt. In der Praxis bedeutet das dokumentierte Prozesse, regelmäßige Kontrollen, klare Spezifikationen und Rückverfolgbarkeit. Die Ritt GmbH begleitet Pressgold laut Quelle fachlich. Ein solcher Partner hilft, Standards zu definieren, Risiken zu identifizieren und Abläufe zu stabilisieren – von der Annahme des Rohstoffs über die Prozessführung bis zur Auslieferung. Für Kundinnen und Kunden entsteht so Vertrauen in die wiederkehrende Qualität eines regionalen Produkts.

Erneuerbarer Energieträger: was das im Alltag bedeutet

Erneuerbare Energieträger stammen aus Quellen, die sich natürlicherweise regenerieren. Dazu zählen Sonne, Wind, Wasser – und Biomasse. Holzpellets sind Biomasse in standardisierter Form. Für Haushalte bedeutet das: planbare Energie, kompatibel mit moderner Technik und mit regionaler Verfügbarkeit. Wenn der Rohstoff aus der Region kommt, verkürzen sich Lieferketten. Das stärkt Versorgungssicherheit und kann Preisschwankungen abfedern. So verbindet die Nutzung erneuerbarer Energien ökologische Ziele mit praktischen Vorteilen im Alltag.

Nährstoffkreislauf: vom Stall zurück aufs Feld

Ein Nährstoffkreislauf beschreibt die Wiederführung von Nährstoffen dorthin, wo sie gebraucht werden. In der Geflügelhaltung fallen Nährstoffe im Stall an. Werden sie aufbereitet, getrocknet und pelletiert, können sie gezielt auf Feldern ausgebracht werden. Das verringert Verluste, verbessert die Dosierbarkeit und hält Wertschöpfung in der Region. Für Betriebe bedeutet das mehr Unabhängigkeit von externen Inputs. Für die Umwelt bedeutet es, dass vorhandene Ressourcen effizienter genutzt werden.

Historische Entwicklung: vom Hofdünger zur standardisierten Pelletqualität

Die Nutzung organischer Dünger hat in Österreich eine lange Tradition. Hofdünger aus Stallhaltung – ob Mist, Gülle oder Kompost – prägt seit jeher die Landwirtschaft. Über Generationen wurde Wissen über Ausbringung, Wirkung und Bodengesundheit weitergegeben. Mit dem Strukturwandel der Landwirtschaft, der Spezialisierung und der Professionalisierung der Betriebe sind Anforderungen an Lagerung, Hygiene und Effizienz gestiegen. Parallel entwickelten sich technische Verfahren, die aus heterogenen Rohstoffen standardisierte Produkte machen. Die Pelletierung stammt ursprünglich aus Bereichen wie Futtermittel und Biomasseenergie. Ihre Übertragung auf organische Dünger ist ein logischer Schritt: Sie erhöht die Handhabbarkeit, sichert Qualitäten und erleichtert die Logistik.

Auch die Erwartungen der Abnehmerinnen und Abnehmer haben sich gewandelt. Gärtnereien, Landwirtinnen und Landwirte sowie private Haushalte wünschen Produkte, die planbar wirken, gut lagerbar und einfach dosierbar sind. Unternehmen wie Pressgold schließen hier eine Lücke, indem sie regional anfallende Rohstoffe in verlässliche Warenströme überführen. Die Verbindung aus traditioneller Ressourcennutzung und moderner Verfahrenstechnik schafft ein Produkt, das sich in bestehende Praxis integrieren lässt – auf dem Feld, im Gartenbau und im privaten Garten.

Vergleiche: Bundesländer, Deutschland und die Schweiz

Österreichs Bundesländer unterscheiden sich in Struktur und Topografie. Niederösterreich ist flächenmäßig groß, agrarisch geprägt und verfügt über kurze Wege zwischen Produktion und Abnahme. Das begünstigt regionale Kreisläufe wie jene von Pressgold. In stärker alpinen Regionen können topografische Gegebenheiten die Logistik anspruchsvoller machen. Gleichzeitig profitieren dortige Betriebe von Lösungen, die Lagerfähigkeit und Dosierbarkeit verbessern. In urban geprägten Gebieten wiederum ist der Bedarf an geruchsarmen, sauberen und präzise anwendbaren Düngern für Stadtgärten, Parks und Dachbegrünungen besonders relevant. Hühnermist-Pellets erfüllen diese Anforderungen.

Deutschland und die Schweiz teilen mit Österreich die Grundidee der Kreislaufwirtschaft. Auch dort spielt die Aufbereitung biogener Reststoffe eine wichtige Rolle – von Kompost über Gärreste bis zu pelletierten Produkten. Unterschiede ergeben sich aus regionalen Gegebenheiten, betrieblichen Strukturen und den jeweiligen Markterwartungen. Gemeinsam ist allen Ländern: Verlässliche Qualität, klare Deklarationen und transparente Herkunft sind zentrale Kaufargumente. Wer regional beschafft, profitiert zudem von planbaren Lieferketten und einer stärkeren Einbindung der Wertschöpfung in die eigene Region.

Bürger-Impact: konkrete Auswirkungen im Alltag

Was bedeutet das für Menschen in Niederösterreich und darüber hinaus? Die Antwort lässt sich an drei konkreten Beispielen zeigen:

  • Für Landwirtinnen und Landwirte: Organische Hühnermist-Pellets bieten eine zusätzliche Option im Düngermanagement. Die Pellets sind lagerfähig, planbar und unterstützen die Bodenfruchtbarkeit. In Jahren mit volatilen Preisen für Mineraldünger kann ein regional verfügbares Produkt die Planung erleichtern. Betriebe profitieren zudem von kürzeren Transportwegen und transparenten Qualitäten.
  • Für Gemeinden und Grünraumpflege: Öffentliche Parks, Sportanlagen und Grünflächen brauchen nährstoffgerechte Pflege. Geruchsarme, hygienisierte Pellets erleichtern die Arbeit und sind im sensiblen Umfeld gut einsetzbar. Das schafft Akzeptanz in der Bevölkerung und ermöglicht eine nachhaltige Pflege städtischer Räume.
  • Für private Gärten: Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner wünschen verständliche, saubere Produkte. Pellets lassen sich leicht dosieren und gezielt ausbringen. Wer Wert auf regionale Herkunft legt, findet in einem niederösterreichischen Produkt eine stimmige Lösung für Beete, Hochbeete und Rasen.

Überall gilt: Wenn Nährstoffe dort verarbeitet werden, wo sie anfallen, sinken Transportkilometer, und regionale Wertschöpfung steigt. Das ist ein greifbarer Beitrag zu Klimaschutz und Versorgungssicherheit.

Zahlen und Fakten: was sich aus den Angaben ableiten lässt

Die im Quelleintrag genannten rund tausend Tonnen Hühnermist pro Jahr sind eine klare Hausnummer. Umgerechnet auf Tage ergibt das grob eine Verarbeitungsleistung von rund zweieinhalb bis drei Tonnen täglich, wenn man die Jahresarbeit auf das Jahr verteilt. Das zeigt, dass die Anlage auf kontinuierlichen Durchsatz ausgelegt ist. In der Praxis schwankt die Auslastung saisonal, etwa vor der Vegetationsperiode. Die Trocknung und Pelletierung erzeugen ein Produkt mit definierter Qualität, das sich gut lagern lässt – ein Vorteil, wenn Nachfrage und Angebot zeitlich auseinanderfallen.

Ein weiterer Datenpunkt ist die Logistikkompetenz: Seit 2024 setzt Pressgold einen eigenen Silo-LKW ein. Das spricht für eine Ausrichtung auf verlässliche, planbare Belieferung, insbesondere bei Holzpellets. Der Fuhrpark macht unabhängig von externen Zeitfenstern und erhöht die Servicequalität, weil Liefermengen bedarfsgerecht gesteuert werden können. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das: kurze Reaktionszeiten, planbare Anlieferung, weniger Aufwand bei der Abnahme.

Die Verknüpfung von zwei Produktbereichen – Hühnermist-Pellets als organischer Dünger und Holzpellets als erneuerbarer Energieträger – folgt einem konsistenten Prinzip: regionale Rohstoffe, kurze Wege und ein bewusster Umgang mit Ressourcen. Zahlen aus der Quelle unterstreichen diese Logik, ohne in Spekulationen zu verfallen: Der jährliche Durchsatz beim Hühnermist, die Logistikfähigkeit seit 2024 und die Auszeichnung beim RIZ UP GENIUS 2025 zeigen Entwicklungsschritte, die auf Stabilität und Skalierbarkeit hindeuten.

Experten- und Stakeholderstimmen aus der Quelle

Die Aussagen aus der Quelle setzen Akzente: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hebt hervor, wie wichtig regionale Kreislaufwirtschaft ist. Sie betont, dass Niederösterreich gezielt innovative Projekte unterstützt und dass die Kooperation zwischen Pressgold und Ritt GmbH ein Vorzeigebeispiel sei. Geschäftsführer Florian Stöger verdeutlicht die praktische Relevanz: Hühnermistpellets als Alternative zu mineralischen Düngemitteln stärken die regionale Landwirtschaft. Aus der unternehmerischen Perspektive ergänzt die Begleitung durch die Ritt GmbH den Fokus auf Qualitätssicherung.

Die Auszeichnung beim RIZ UP GENIUS Ideen- und Gründerpreis 2025 wird als Motivation genannt. Diese Anerkennung deutet darauf hin, dass die Idee nicht nur betriebswirtschaftlich, sondern auch aus Innovationssicht als tragfähig wahrgenommen wird. Zugleich bleibt der Ton der Aussagen sachlich: Es geht um funktionierende Kreisläufe, stabile Prozesse und verlässliche Produkte – nicht um kurzfristige Effekte.

Zukunftsperspektiven: wohin sich das Modell entwickeln kann

Die Perspektive für Pressgold und ähnliche Projekte in Österreich ist vielschichtig. Erstens: Die Nachfrage nach regionalen, planbaren Düngemitteln mit stabiler Qualität könnte anhalten, weil Betriebe in unsicheren Zeiten auf verlässliche Quellen setzen. Organische Dünger, die Bodenfruchtbarkeit und Struktur unterstützen, sind eine langfristige Investition in die Produktionsgrundlage. Zweitens: Die Kombination aus Düngern und erneuerbaren Energieträgern bindet unterschiedliche Kundengruppen und schafft Synergien in der Logistik. Ein eigener Silo-LKW ist dabei kein Randdetail, sondern ein Baustein für Servicequalität und Versorgungssicherheit.

Drittens: Wenn Nährstoffkreisläufe regional geschlossen werden, lässt sich die Umweltbilanz verbessern. Kürzere Wege, weniger Abhängigkeit von globalen Inputs und eine stärkere regionale Wertschöpfung sind Ziele, die in Österreich breit unterstützt werden. Für die Zukunft wäre denkbar, dass weitere Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Verarbeitungsbetrieben und Beratung entstehen. Qualitätssicherung bleibt dabei zentral, damit die Produkte verlässlich und transparent bleiben. Viertens: Wissensvermittlung – von der richtigen Anwendung der Pellets bis zur Integration in bestehende Düngepläne – kann die Wirkung in der Praxis erhöhen. Wer die Vorteile versteht, nutzt das Produkt gezielter und effizienter.

Praxisbezug: Anwendung, Dosierung und Integration

In der Anwendung punkten Hühnermist-Pellets mit Handhabbarkeit. Sie lassen sich in gängigen Streuern ausbringen oder punktgenau per Hand applizieren. Für den Gartenbau bedeutet dies eine einfache Integration in bestehende Abläufe, vom Topf bis zum Beet. In der Landwirtschaft können Pellets als Grunddüngung oder zur Ergänzung eingesetzt werden. Wichtig bleibt, die Standortbedingungen und Kulturen zu berücksichtigen. Organische Dünger wirken nicht nur als Nährstofflieferant, sondern auch als Baustein für Humusaufbau. Das unterstützt langfristig die Bodenstruktur und kann die Effizienz anderer Maßnahmen verbessern.

Transparenz und Verantwortung: warum die Quelle zählt

Die hier zusammengefassten Informationen basieren auf der Presseinformation des Amts der Niederösterreichischen Landesregierung (OTS). Dort sind die Kerndaten genannt: rund tausend Tonnen Hühnermist pro Jahr, das Produkt als organischer, hygienisierter Dünger in Pelletform, die Ergänzung um Holzpellets, die Logistik mit eigenem Silo-LKW seit 2024 und die Begleitung durch die Ritt GmbH. Zusätzlich ist die Auszeichnung beim RIZ UP GENIUS 2025 dokumentiert. Diese Daten bieten eine seriöse Grundlage für die Einordnung und Analyse.

Fazit und Ausblick für Niederösterreich

Pressgold zeigt, wie aus einem alltäglichen Nebenprodukt eine regionale Lösung wird, die Landwirtschaft, Gartenbau und Haushalte gleichermaßen unterstützt. Hühnermist-Pellets sind handlich, dosierbar und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei. Holzpellets aus Sägenebenprodukten fügen sich in die Logik erneuerbarer Energie. Beides zusammen ergibt ein stimmiges Konzept aus kurzen Wegen, Qualität und Verantwortung. Niederösterreich unterstreicht damit seine Rolle als Standort, an dem Innovation und Praxisbezug Hand in Hand gehen.

Wer mehr wissen möchte, findet die ursprüngliche Meldung unter der OTS-Quelle. Für Gründungsinteressierte lohnt zudem der Blick auf regionale Förder- und Beratungsangebote. Und für Betriebe gilt: Prüfen Sie, wie ein organischer Dünger in Pelletform Ihre Düngepraxis ergänzen kann. Fragen Sie bei regionalen Anbietern nach Liefermöglichkeiten, Qualitätssicherung und Anwendungsempfehlungen. So wird Kreislaufwirtschaft konkret – vom Stall über die Pelletierung bis zurück aufs Feld.

Weiterführende Informationen und Quelle

Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, OTS-Presseaussendung vom 04.02.2026, Titel: NÖ Start-up Pressgold macht aus Hühnermist Pellets. Link: ots.at. Kontakt laut Quelle: RIZ UP, Manuela Hofer, Tel.: 0676/883261106, E-Mail: [email protected].