Plexiglas und Acrylglas in Haus und Garten

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Hinter dem Begriff Acrylglas versteckt sich ein glasähnlicher Kunststoff. Dieser trägt den Namen Polymethylmethacrylat, kurz als PMMA bezeichnet. Aufgrund der Transparenz und der Robustheit gilt das Material als empfehlenswerter Glasersatz. Vorwiegend in Haus und Garten bestehen zahlreiche Flächen aus Acryl- oder Plexiglas. Beispielsweise besteht die Möglichkeit, die Wände sowie das Dach eines Wintergartens daraus zu fertigen. Ebenfalls eignet sich der Kunststoff als vermeintliche Glasplatte auf Außentischen.

Auf dem Balkon oder der Terrasse bietet sich zugeschnittenes Acrylglas als Windschutz an. Durch die zahlreichen Vorzüge des Materials gibt es unterschiedliche Einsatzgebiete. Kunstvoll gestaltete Plexiglas-Elemente fungieren als ansehnliche Raumteiler. Einen Hingucker bilden zudem Acrylglas-Möbel.

Plexiglas für den Innen- und Außenbereich

Das Plexiglas® erweist sich als eine Art Acrylglas. Für dieses existieren unterschiedliche Hersteller, die ihre Produkte unter separaten Herstellernamen anbieten. Das Plexiglas® stammt von der Röhm GmbH und ist ein eingetragener Markenname. Andere Fabrikanten nennen ihr Acrylglas beispielsweise:

  • Vitroflex,
  • Altuglas,
  • O-Glas
  • oder Piacryl.

Die verschiedenen Acrylgläser weisen für den Laien kaum Unterschiede auf. Neben ihrer äußeren Erscheinung gleichen sich ebenfalls die Eigenschaften. Allerdings gilt das Plexiglas® aufgrund der langen Haltbarkeit als beliebteste Form dieses Baumaterials. Durch seine Stabilität hält es verschiedenen Wetterbedingungen ohne Probleme stand. Regen, Schnee und Wind verursachen in der Regel keine unansehnlichen Kratzer und Schrammen in dem hochwertigen Kunststoff.

Im Innen- und Außenbereich finden sich diverse Einsatzbereiche für das Acrylglas. Dabei passen die Nutzer es ohne Umstände an die individuellen Bedürfnisse an. Das Material ermöglicht problemlos das Durchbohren, Schneiden und Verkleben. Ab einer Temperatur von 100 Grad Celsius besteht die Möglichkeit, den synthetischen Stoff nach Belieben zu verformen. In früherer Zeit kam es bei Plexiglas® zu einer schlechten UV-Beständigkeit. In der Folge vergilbte das Material. Inzwischen verhindern die Hersteller den unliebsamen Prozess durch einen speziellen Zusatzstoff.

Wofür eignet sich Acrylglas in Haus und Garten?

Acrylglas eignet sich als lichtdurchlässiges und robustes Baumaterial. Beispielsweise dient es als Überdachung der Terrasse oder als Seitenwand eines Gewächshauses. Zu dem Zweck finden die Bauherren Kunststoffplatten nach Maß. Bereits Hobbyheimwerkern gelingt es, das einfach zu bearbeitende Material zu verwenden. Für die Inneneinrichtung eignet sich als Acrylglas, um exklusive Dekorationsstücke zu fertigen. Kleiderständer oder CD-Regale aus dem Kunststoff ziehen die Blicke auf sich.

Im Freien findet das Plexiglas® beispielsweise als Oberlichtkonstruktion Verwendung. Durch seine Lichtdurchlässigkeit sorgt es für ein helles, offenes Raumgefühl. Daher eignet es sich ebenfalls als Abdeckung für ein Carport. Entscheiden sich Gartenbesitzer, ein Gartenhäuschen zu bauen, fungiert das Acrylglas als Glasersatz für die Fenster. Im Vergleich zu echtem Glas erweist es sich als Leichtgewicht.

Gibt es Haushaltsgegenstände aus Acrylglas?

Acrylglas findet sich ebenfalls im Bad sowie in der Küche. Beispielsweise existieren Besteck und Geschirr aus dem robusten Kunststoff. Zusätzlich eignet sich dieser als Arbeitsunterlage, Untersetzer oder Zierelement im Küchenbereich. Oftmals erweist sich der Glasersatz günstiger als Fliesen. Daher fungiert er zunehmend als Küchenrückwand.

Kunststoffplatten nach Maß – diese Vor- und Nachteile existieren

Für einen Bau im Außenbereich erhalten die Käufer das Acrylglas in Kunststoffplatten nach Maß. Dies erleichtert es beispielsweise, die Verkleidung eines Wintergartens herzustellen. Dabei bietet das Material zahlreiche Vorzüge. Speziell das geringe Gewicht sowie die Bruchsicherheit sprechen für den hochwertigen Kunststoff. Die Hersteller regulieren Biegsamkeit und weitere Eigenschaften des Acrylglases mithilfe der Stoffzusammensetzung. Dadurch erhalten die Käufer das Material in verschiedenen Varianten.

Für den Außenbereich kommt in der Regel Plexiglas® zum Einsatz. Dieses brilliert mit der Witterungsbeständigkeit. Gleichzeitig absorbiert es UV-Strahlung und schützt vor Wind. Obgleich der Kunststoff als bruchsicher gilt, können Schäden entstehen. Durch eine starke Krafteinwirkung kommt es beispielsweise zu unliebsamen Kratzern. Aus dem Grund empfiehlt es sich, das Acrylglas pfleglich und vorsichtig zu behandeln.

Das gibt es bei der Pflege von Acrylglas zu beachten

Bei der Säuberung verzichten die Besitzer auf die Verwendung von Alkohol und Lösungsmitteln. Beides verursacht eine Spannungskorrosion. Folglich bleicht der Glasersatz und reißt auf die Dauer ein. Um das zu verhindern, reicht für das Reinigen lauwarmes Seifenwasser. Bei einer starken Verschmutzung hilft ein spezielles Reinigungsmittel für das Material.

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