Wien würdigt am 4. Februar 2026 ein neues Buch zu NS-Verfolgung im Wiener Gemeindebau und schließt ein mehrjähriges Forschungsprojekt ab. Diese Nachricht trägt Gewicht. Sie betrifft die Stadt. Sie betrifft die Nachbarschaften. Und sie betrifft Familiengeschichten, die bis heute nachhallen. Der Sammelband wurde gestern im Wien Museum präsentiert. Er fasst Forschung zusammen, die Wiener Wohnen initiiert und beim Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes beauftragt hat. Damit endet ein Projekt, das Biografien hebt. Das Akten verständlich macht. Das Gedenken in den Alltag holt. Der Titel ist programmatisch: Licht, Luft und Schatten. Es geht um die Geschichte der Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und Nationalsozialismus. Und es geht um Verantwortung. Um das Erinnern in einer Zeit, in der Verstöße gegen die Menschenwürde wieder lauter werden.
Gemeindebau in der NS-Zeit: Forschung, Buch, Bedeutung
Der Sammelband umfasst 440 Seiten. Er wurde am 3. Februar 2026 im Wien Museum vorgestellt. Anwesend waren die Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál sowie die Direktorin von Wiener Wohnen, Karin Ramser. Der Band bündelt Ergebnisse eines mehrjährigen Projekts. Dieses Projekt untersuchte die Strukturen des Wohnungsamts in der NS-Zeit. Es folgte Lebenswegen von Mieterinnen und Mietern. Es dokumentierte Unrecht, Verfolgung und Vertreibung. Und es bereitete die Erkenntnisse für die Öffentlichkeit auf.
Die Forschung lief über mehrere Jahre. Ende Februar 2025 wurde sie abgeschlossen. Im Gedenkjahr 80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg gelangte sie gezielt in die Stadt. Geführte Rundgänge führten durch zehn Bezirke. Ein Gedenkabend im Rabenhof-Theater setzte ein deutliches Zeichen. Ein temporäres Community Museum öffnete im November nahe dem Goethehof. Und eine neue Website stellt viele Biografien bereit. Sie heißt Nie vergessen. Der direkte Zugang ist über www.nievergessen.wienerwohnen.at möglich. Die offizielle Ankündigung ist bei der Austria Presse Agentur abrufbar. Der Link zur Quelle lautet: OTS-Aussendung von Stadt Wien – KOM.
Stimmen aus der Stadt: Warum das Buch jetzt wichtig ist
Die Vizebürgermeisterin betont die Aufgabe der Erinnerung. Sie verweist auf den Beschluss vom 14. Juni 1938. Tausende jüdische Mieterinnen und Mieter wurden damals aus Gemeindewohnungen vertrieben. Das Buch richtet den Blick auf ihre Lebenswege. Es zeigt Entrechtung, Ausgrenzung und Vernichtung. Und es lädt dazu ein, die Erinnerung wachzuhalten. Die Direktorin von Wiener Wohnen betont den Ansatz der Vermittlung. Es geht nicht nur um Akten. Es geht um Biografien. Rundgänge, Gedenkabend, Community Museum und Website bringen die Forschung zu den Menschen. Der Sammelband macht diese Ergebnisse dauerhaft zugänglich.
Fachbegriff erklärt: Austrofaschismus
Der Begriff Austrofaschismus beschreibt die autoritäre Phase in Österreich von 1933 bis 1938. In dieser Zeit löste die Bundesregierung das Parlament faktisch auf und errichtete einen Ständestaat. Freie Wahlen und zentrale Grundrechte waren massiv eingeschränkt. Politische Gegnerinnen und Gegner wurden verfolgt. Für Laien ist wichtig: Es handelt sich nicht um den Nationalsozialismus, aber um eine Diktatur. Diese Diktatur prägte Institutionen, Personal und Rechtsverständnis. Damit entstanden Brüche und Kontinuitäten, die in den Jahren ab 1938 fortwirkten. Diese Verbindungslinien untersucht der Sammelband. Er zeigt, wie sich Machtstrukturen verändern. Und wie sie im Alltag von Mieterinnen und Mietern spürbar werden.
Fachbegriff erklärt: Nationalsozialismus
Nationalsozialismus bezeichnet die Ideologie und Herrschaftspraxis des NS-Regimes. In Österreich begann diese Phase mit dem Anschluss im März 1938. Sie war geprägt von Rassismus, Antisemitismus, Gewalt und Krieg. Jüdische Menschen wurden entrechtet, beraubt, vertrieben und ermordet. Auch politisch Verfolgte, Menschen mit Behinderungen und andere Gruppen litten unter Repression und Mord. Für das Verständnis des Gemeindebaus bedeutet das: Mietverhältnisse, Zuweisungen und Kündigungen wurden politisiert. Verwaltung und Polizei setzten Unrecht systematisch durch. Die Konsequenzen trafen Nachbarinnen und Nachbarn. Sie zerstörten Hausgemeinschaften. Und sie hinterließen Lücken, die bis heute sichtbar sind.
Fachbegriff erklärt: Gemeindebau
Der Begriff Gemeindebau beschreibt eine städtische Wohnanlage. In Wien stehen diese Bauten für leistbaren Wohnraum und soziale Infrastruktur. Viele Anlagen entstanden in der Zwischenkriegszeit. Sie folgten Leitideen wie Licht, Luft und Sonne. Das bedeutete offene Höfe, Grünflächen, Waschküchen und Gemeinschaftsräume. Für Laien ist wichtig: Gemeindebauten sind nicht nur Gebäude. Sie sind Orte des Zusammenlebens. Sie bieten soziale Stabilität. Sie prägen Bezirke, Straßenbilder und Alltagswege. Genau deshalb trifft Verfolgung in diesen Bauten das Herz der Stadt. Sie verändert Nachbarschaften. Sie reißt Menschen aus ihrem Zuhause. Und sie hinterlässt Spuren in Archiven und Biografien.
Fachbegriff erklärt: Mieterschutz
Mieterschutz umfasst Regeln, die Mieterinnen und Mieter vor Übervorteilung schützen. Dazu zählen Kündigungsfristen, Mietzinsgrenzen und Verfahrensrechte. Im historischen Kontext zeigen sich Brüche. Autoritäre Regime nutzten Verwaltungsakte, um Kündigungen politisch zu steuern. Minderheiten waren besonders gefährdet. Für Laien wichtig: Mieterschutz ist kein abstraktes Wort. Er entscheidet darüber, ob Menschen ihr Zuhause behalten. Oder ob sie es verlieren. In der NS-Zeit setzten Behörden Kündigungen als Instrument durch. Sie trafen vor allem jüdische Haushalte. Das Buch dokumentiert diese Praxis anhand von ausgewählten Gemeindebauten. Und es macht die Folgen für Familien sichtbar.
Fachbegriff erklärt: Community Museum
Ein Community Museum ist ein temporäres oder dauerhaftes Ausstellungskonzept. Es holt Menschen aus dem Umfeld aktiv in die Gestaltung. Nicht nur Expertinnen und Experten kuratieren Inhalte. Auch Bewohnerinnen, Bewohner und Anrainerinnen und Anrainer machen mit. Sie bringen Fotos, Dokumente und Erinnerungen. Sie diskutieren Texte. Sie geben Feedback. Für Laien wichtig: So wird Geschichte verständlich und greifbar. Eine Ausstellung im Umfeld des Goethehofs zeigte genau das. Wissenschaftliche Erkenntnisse fanden in Dialog mit den Menschen vor Ort. So entsteht eine Brücke. Sie verbindet Archiv und Alltag. Und sie macht Gedenken sichtbar.
Historische Entwicklung: Vom Roten Wien bis zum Gedenkjahr
Die Wiener Gemeindebauten entstanden aus einem sozialen Projekt. In den 1920er Jahren setzte die Stadt auf leistbaren Wohnraum. Sie baute Wohnungen mit modernen Standards. Dazu gehörten Licht, Luft, Sanitäranlagen und soziale Infrastruktur. Diese Politik unterschied Wien in Europa. Sie gab vielen Familien Stabilität. Der politische Bruch kam in den 1930er Jahren. Der Austrofaschismus schränkte demokratische Rechte ein. Verwaltung, Polizei und Justiz veränderten ihre Praxis. Ortsfeste Strukturen blieben, aber Inhalte verschoben sich. Der Anschluss an das Deutsche Reich im März 1938 verschärfte die Repression. Jüdische Mieterinnen und Mieter wurden vertrieben. Politisch unerwünschte Menschen wurden verfolgt. Hausgemeinschaften zerbrachen. Die Stadt erlebte den Verlust von Nachbarinnen und Nachbarn. Diese Verluste sind bis heute Teil der Erinnerung.
Nach 1945 begann der Wiederaufbau. Wohnungen wurden repariert. Verwaltungen wurden neu geordnet. Die Aufarbeitung von Verfolgung geschah schrittweise. Viele Geschichten blieben lange unsichtbar. Erst später rückten Biografien stärker in den Fokus. Das aktuelle Forschungsprojekt knüpft an diese Lücken an. Es analysiert Akteure und Strukturen. Es dokumentiert individuelle Schicksale. Und es schafft Material für Öffentlichkeit und Forschung. Damit schließt die Stadt eine wichtige Lücke. Sie zeigt, wie Verwaltung in Unrecht verstrickt war. Und sie macht sichtbar, wie Erinnerung verantwortungsvoll gestaltet werden kann.
Vergleiche: Bundesländer, Deutschland, Schweiz
Erinnerungsarbeit findet in ganz Österreich statt. Auch andere Bundesländer setzen Zeichen. In Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck gibt es Gedenkinitiativen, Stadtführungen und Bildungsangebote. Sie zeigen regionale Besonderheiten. Wien hat eine besondere Situation. Die Dichte an Gemeindebauten ist höher. Die Sozialgeschichte ist stark präsent. Das prägt die Erinnerung. In Wien gibt es daher mehr Orte, an denen Biografien greifbar werden. Rundgänge durch Bezirke machen das sichtbar. Sie verbinden Adressen, Höfe und Namen.
Deutschland setzt ebenfalls auf Erinnerung im urbanen Raum. Stolpersteine, Gedenkstätten und kommunale Projekte sind verbreitet. Viele Städte dokumentieren lokale Verfolgung. Sie arbeiten mit Schulen und Zivilgesellschaft. Die Schweiz betont oft Bildung und zeitgeschichtliche Forschung. Kommunale Museen und Archive pflegen Ausstellungen. Digitale Angebote wachsen. Was Wien im aktuellen Projekt auszeichnet, ist die Bündelung. Forschung, Vermittlung, Community Museum und Website greifen ineinander. So wird das Thema Gemeindebau in der NS-Zeit strukturiert und alltagsnah vermittelt. Das schafft Orientierung. Und es stärkt die Glaubwürdigkeit der Erinnerung.
Bürger-Impact: Konkrete Auswirkungen im Alltag
Was bedeutet das für Bewohnerinnen und Bewohner heute? Zunächst: Orientierung. Wer in einem Gemeindebau lebt, findet historische Informationen. Adressen werden zu Orten des Lernens. Innenhöfe erzählen Geschichten. Rundgänge bieten Zugang ohne Hürden. Menschen sehen, wo Nachbarinnen und Nachbarn einst gelebt haben. Sie verstehen, warum Namenstafeln hängen. Oder warum ein Hof heute Gedenken prägt.
Schulen profitieren. Lehrkräfte können Projekte vor Ort durchführen. Sie besuchen den Goethehof oder andere Orte. Sie nutzen die Website Nie vergessen. Dort finden sich Biografien, die Jugendliche ansprechen. Lernen wird konkret. Es verbindet Geschichte mit der eigenen Stadt. Auch für Vereine und Hausgemeinschaften entstehen neue Möglichkeiten. Eine Lesung im Hof. Ein Gespräch mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Ein gemeinsamer Rundgang. Das stärkt das Miteinander. Und es baut Vorurteile ab.
Für die Verwaltung entstehen klare Aufgaben. Transparente Archive. Gute Vermittlung. Digitale Zugänge. Und sensible Kommunikation. Das Projekt zeigt, wie das gehen kann. Verwaltung, Forschung und Zivilgesellschaft arbeiten zusammen. So gelingt Aufarbeitung. So wird Gedenken lebendig. Und so entsteht Vertrauen. Gerade in Zeiten, in denen Falschinformationen laut sind, ist das wichtig. Verlässliche Quellen erhöhen die Qualität der Debatten. Sie geben Sicherheit. Und sie verhindern Relativierungen.
Zahlen und Fakten aus dem Projekt
- Der Sammelband hat 440 Seiten und erscheint im Böhlau Verlag.
- Herausgegeben von Mag.a Dr.in Claudia Kuretsidis-Haider vom DÖW.
- ISBN: 978-3-205-22312-2.
- Präsentation am 3. Februar 2026 im Wien Museum.
- Geführte Rundgänge in zehn Bezirken während des Gedenkjahrs 2025.
- Gedenkabend im Rabenhof-Theater mit szenischer Lesung und Musik.
- Temporäres Community Museum Auch das waren wir nahe dem Goethehof, Eröffnung Anfang November 2025.
- Website Nie vergessen mit zahlreichen Biografien: www.nievergessen.wienerwohnen.at.
- Politischer Bezug: Beschluss vom 14. Juni 1938 führte zur Vertreibung tausender jüdischer Mieterinnen und Mieter.
Diese Punkte stammen aus der öffentlichen Kommunikation der Stadt. Sie sind in der OTS-Aussendung dokumentiert. Das Projekt wurde bis Ende Februar 2025 abgeschlossen. Seine Ergebnisse wurden 2025 breit vermittelt. Der Sammelband macht das nun dauerhaft zugänglich.
Wie das Buch aufgebaut ist
Der Band schlägt eine Brücke. Er beginnt mit Überblicken zur Geschichte des Gemeindebaus. Er beschreibt personelle Brüche und Kontinuitäten zwischen den beiden Diktaturen. Er beleuchtet Fragen des Mieterschutzes. Dann folgen Fallstudien zu ausgewählten Gemeindebauten. Dort werden Verfolgung und Kündigungen dokumentiert. Im Fokus stehen jüdische Menschen. Aber auch Personen, die wegen widerständigen Verhaltens verfolgt wurden. Abschließend enthält der Band Biografien von verfolgten Männern, Frauen und Kindern. Damit wirkt er wie ein Gedenkbuch. Er würdigt Namen. Er zeigt Wege. Und er macht Geschichte konkret.
Fachbegriff erklärt: Vermittlungsprogramm
Ein Vermittlungsprogramm bündelt Aktivitäten, die Wissen zugänglich machen. Dazu gehören Führungen, Lesungen, Workshops und digitale Angebote. Für Laien ist wichtig: Forschung bleibt nicht im Archiv. Sie wird erzählt, gezeigt und diskutiert. Menschen können Fragen stellen. Sie können Erinnerungen teilen. Und sie können eigene Zugänge finden. Im vorliegenden Projekt verbindet sich das mit der Stadt. Plätze, Höfe und Fassaden werden zu Lernorten. Das erhöht die Reichweite. Es stärkt die Akzeptanz. Und es verankert Erinnerung in der Gegenwart.
Zitate im Kontext
Die Vizebürgermeisterin betont, dass das Buch eine Einladung ist. Es lädt ein, Lebenswegen zu folgen. Es hält Erinnerung wach. Die Direktorin von Wiener Wohnen unterstreicht, dass Biografien im Mittelpunkt stehen. Nicht Zahlen allein. Diese Aussagen sind in der Quelle nachlesbar. Sie geben dem Projekt einen klaren Rahmen. Es geht um Verantwortung und Zugang. Es geht um Würde. Und es geht um dauerhafte Dokumentation.
Vergleich der Ansätze: Forschung, Stadt, Öffentlichkeit
Das Projekt zeigt einen integrierten Ansatz. Forschung schafft Fakten und Kontext. Die Stadt öffnet Räume und sorgt für Vermittlung. Die Öffentlichkeit übernimmt Verantwortung im Erinnern. In anderen Städten gibt es ähnliche Bausteine. Doch die Verbindung ist nicht immer so eng. Wien setzt hier auf ein abgestimmtes Konzept. Das erhöht die Wirkung. Es stärkt Vertrauen. Und es schafft eine Basis für die Zukunft.
Fachbegriff erklärt: Biografiearbeit
Biografiearbeit meint das Sammeln und Erzählen von Lebensgeschichten. Sie macht Geschichte über einzelne Personen sichtbar. Für Laien ist wichtig: Eine Biografie steht exemplarisch. Sie zeigt Strukturen durch ein individuelles Schicksal. Das schafft Nähe. Es ermöglicht Empathie. Und es verhindert, dass Menschen zu Zahlen werden. Im Projekt sind Biografien zentral. Sie bilden den Kern der Website. Sie prägen die Lesungen. Und sie schließen den Sammelband ab.
Ausblick: Wie es mit Erinnerung in Wien weitergeht
Die Veröffentlichung des Sammelbandes ist ein Meilenstein. Doch sie ist kein Endpunkt. Wahrscheinlich wird die Website weiter wachsen. Neue Biografien können ergänzt werden. Pädagogische Materialien können folgen. Hausführungen lassen sich ausbauen. Digitale Karten können Wege zeigen. Auch das Community Museum kann als Modell dienen. Andere Bezirke könnten ähnliche Formate entwickeln. So bleibt Erinnerung lebendig. Und sie bleibt zugänglich.
Wichtig ist auch die Pflege der Quellen. Archive müssen nutzerfreundlich sein. Datensicherheit braucht klare Regeln. Zeitzeugnisse erfordern sensible Betreuung. Gleichzeitig braucht es Kooperation. Schulen, Forschungseinrichtungen, Bezirke und Vereine sollten zusammenarbeiten. Daraus entsteht Wirkung. Daraus entsteht Qualität. Und daraus entsteht Beständigkeit. Der Band Licht, Luft und Schatten setzt dafür eine klare Grundlage. Er gibt Orientierung. Er bietet Tiefe. Und er ist belastbar zitierbar.
Der Blick nach vorn betrifft auch die Stadtentwicklung. Erinnerung kann in Höfen sichtbar werden. Tafeln, QR-Codes und Audioguides helfen. Veranstaltungen im Jahreskreis geben Struktur. Der 14. Juni kann ein fixer Termin der Erinnerung sein. Er verweist auf den Beschluss von 1938. Er erinnert an die Vertreibung. Und er stärkt die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. So wird Geschichte Teil des Alltags. Nicht als Pflicht. Sondern als Haltung.
Praxistipps für interessierte Leserinnen und Leser
- Besuchen Sie die Website Nie vergessen und suchen Sie Ihre Adresse.
- Nehmen Sie an einem Rundgang in Ihrem Bezirk teil.
- Lesen Sie Biografien gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen.
- Fragen Sie im Bezirksmuseum nach ergänzenden Angeboten.
- Leihen Sie den Sammelband in Ihrer Bibliothek aus.
Transparenz und Quellen
Dieser Artikel stützt sich auf die offizielle Aussendung der Stadt Wien. Herausgeberin ist die Kommunikation und Medien der Stadt. Der direkte Link lautet: OTS-Presseaussendung. Alle genannten Eckdaten sind dort nachvollziehbar. Weitere Informationen stellt Wiener Wohnen auf www.nievergessen.wienerwohnen.at bereit. Dort finden sich zahlreiche Biografien. Und dort sind Vermittlungsangebote verlinkt.
Schluss: Erinnerung, die trägt
Der Band Licht, Luft und Schatten ist mehr als eine Buchneuheit. Er bündelt Forschung. Er zeigt Biografien. Er schafft Zugang. Für Wien ist das ein wichtiger Schritt. Erinnerung wird damit konkret. Sie ist lesbar, begehbar und diskutierbar. Das Projekt von Wiener Wohnen und dem DÖW verbindet Archiv, Stadt und Öffentlichkeit. Es setzt einen Standard für gute Vermittlung. Und es lädt dazu ein, Verantwortung zu übernehmen.
Was können Sie tun? Lesen Sie. Besuchen Sie einen Rundgang. Teilen Sie die Website mit Freundinnen und Freunden. Sprechen Sie über Namen, Orte und Geschichten. Stellen Sie Fragen. Bringen Sie, wenn möglich, eigene Dokumente in ein Museum ein. So wird Erinnerung stärker. Haben Sie eine Geschichte aus Ihrem Haus? Schreiben Sie uns. Oder wenden Sie sich an die Anlaufstellen auf der Projektwebsite. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Quelle und auf www.nievergessen.wienerwohnen.at.






