Trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreiches Jubiläumsjahr 2025: Economica-Studie bestätigt, Salzburg AG ist ein Motor des Landes

Salzburg (OTS) – Die Rahmenbedingungen sind noch immer sehr
herausfordernd. Die
Salzburg AG wird ihrer Rolle als Schrittmacherin aber dennoch
gerecht. Im Jubiläumsjahr konnte nicht nur ein gutes Ergebnis erzielt
werden, sondern es wurden auch rund 290 Millionen Euro in die
Transformation des Energiesystems, die Netze, die Modernisierung des
Öffentlichen Verkehrs uvm. investiert. Das Ergebnis ermöglicht es den
eingeschlagenen Weg für mehr Unabhängigkeit in Salzburg fortzusetzen.
Heuer sind mehr als 300 Millionen Euro an Investitionen geplant. In
den kommenden Jahren sind es sogar 1,3 Mrd. Euro.

Eine aktuelle Economica-Studie zeigt: Die Salzburg AG erzielt aus
Geschäftstätigkeit und Investitionen eine Bruttowertschöpfung von
1,44 Mrd. Euro österreichweit und 2,26% der gesamten
Wirtschaftsleistung des Landes. Das ist jeder 44. Euro der
Wertschöpfung im Bundesland. Knapp 8.700 Beschäftigungsverhältnisse
in ganz Österreich und rund 4.600 Beschäftigungsverhältnisse in
Salzburg werden dadurch direkt oder indirekt gesichert.

Gleichzeitig werden wie versprochen Spielräume an die Kund:innen
weitergegeben. Die nächste Strompreissenkung steht kurz bevor. Mit 1.
Juli 2026 wird der Fix-Tarif mit einem Arbeitspreis von 9,9 Cent/kWh
netto gestartet. Dieser Preis wird die kommenden zwei Jahre
garantiert.

> Umsatz: 2,06 Milliarden Euro
> Ergebnis vor Steuern: 157,78 Millionen Euro
> Bilanzgewinn: 41,6 Millionen Euro

Das Jahresergebnis 2025 unterstreicht die stabile und solide
finanzielle Entwicklung der Salzburg AG. Positiv ausgewirkt haben
sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere die gute
Ergebnisentwicklung in den Bereichen Telekom und Tourismus. Darüber
hinaus trugen einmalige Effekte aus der Gazprom-Insolvenz,
Verbesserungen im Beteiligungsbereich sowie niedrigere
Zinsaufwendungen zum Ergebnis 2025 bei. Negativ auf das Ergebnis im
Energiebereich wirkten sich hingegen die gesetzten Preismaßnahmen,
insbesondere die Strompreissenkungen.

Diese Entwicklung stärkt die Bonität des Unternehmens maßgeblich
und bildet eine zentrale Voraussetzung für die Umsetzung des hohen
und ambitionierten Investitionsprogramms in Salzburg in den kommenden
Jahren.

„Solide Ergebnisse und ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen
bilden die Grundlage, dass wir in und für Salzburg in die Zukunft
investieren können. Wir schaffen damit nicht nur Unabhängigkeit,
sondern sichern und schaffen Arbeitsplätze im Land. Gleichzeitig
können wir auch Spielräume für unsere Kundinnen und Kunden
weitergeben. Damit startet mit Juli bereits die siebte
Strompreissenkung seit 2023“, so Michael Baminger, CEO der Salzburg
AG.

„Wir treiben den Ausbau erneuerbarer Erzeugung und den der Netze
konsequent voran. Insgesamt werden in den kommenden Jahren rund 1,3
Milliarden Euro für mehr Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit
investiert. Gerade in Krisenzeiten sind Schritte in mehr
Unabhängigkeit notwendig und wichtig. Die Energietransformation ist
dafür die Grundlage“, ergänzt Herwig Struber, Vorstand der Salzburg
AG.

Versprechen gehalten, Spielräume weitergegeben
Die Salzburg AG gibt Preisvorteile konsequent an ihre Kund:innen
weiter und hat seit Mitte 2023 bereits sieben Strompreissenkungen
umgesetzt.

Zwtl.: Konkrete Maßnahmen und Entlastungen seit 2025

– 01.01.2025: Einführung des Salzburg AG Strompreisdeckels (1.000
kWh, Strom Privat 24)

– 01.07.2025: Ausweitung des Strompreisdeckels auf 1.500 kWh

– 01.11.2025: Jubiläumsaktion mit bis zu 25 Freistromtagen bei
einjähriger Bindung

– Ab 01.07.2026: Neuer Tarif „Strom Preisfix“ mit 9,9 Cent/kWh netto
, garantiert bis Mitte 2028

Zwtl.: Gewerbebonus

– Einführung des Gewerbebonus Anfang 2025

– Erhöhung von 3 auf 4 Cent/kWh netto ab 01.07.2025

– Gültigkeit der Maßnahmen bis Ende 2026

Die Salzburg AG hat es sich zum Ziel gesetzt, Stromtarife für
jeden Bedarf zur Verfügung zu stellen:

– Der Standardstromtarif „Strom Privat 24“ bietet Kund:innen ein
hohes Maß an Sicherheit aufgrund des Strompreisdeckels bis
Jahresende.

– Der Tarif „ Strom Index Privat “ richtet sich an alle, die die
Preisentwicklung an der Strombörse bewusst mitnehmen möchten.

– Beim Tarif „FlexSpot“ können Kund:innen ihre Energieverbräuche
aktiv managen .

Zwtl.: Preisgarantie auch für Gas-Kund:innen

Im Gasbereich blieb der Preis der Salzburg AG über weite Strecken
stabil. Mit Oktober 2025 musste der Arbeitspreis minimal angepasst
werden (von 5,04 auf 5,9 Cent/kWh netto). Bereits im Dezember 2024
hat die Salzburg AG das Produkt „Erdgas Preisfix“ eingeführt. Jetzt
wurde dieses Modell neu aufgelegt. Im Tarif „Erdgas Preisfix28“ wird
der Preis von 6,38 Cent/kWh netto (Grundpreis 2,5 Euro/Monat netto)
zwei Jahre – bis Ende April 2028 – garantiert.

Zwtl.: Investitionskurs für erneuerbaren Ausbau fortgesetzt

Die Salzburg AG hat auch 2025 an ihrem Investitionskurs
festgehalten und ist ihrer Rolle als Schrittmacherin der
Energietransformation gerecht geworden: Mit der Eröffnung des
Wasserkraftwerks Stegenwald, der Agri-PV-Anlagen Wiesenstrom und
Salzburgring, dem Bau des PV-Carports in Wals-Siezenheim und dem
Ausbau der E-Mobilitätsinfrastruktur hat das Unternehmen weitere
Meilensteine gesetzt. Für die Transformation des Energiesystems
braucht es aber auch eine stabile und leistungsfähige
Netzinfrastruktur. Daher investierte die Salzburg AG gemeinsam mit
ihrer 100% Tochter, der Salzburg Netz GmbH 2025 rund 114 Mio. Euro in
den Ausbau der Netzinfrastruktur.

Zwtl.: Wertschöpfung für die Region: Salzburg AG ist Standortmotor

Eine aktuelle volkswirtschaftliche Studie von Economica bestätigt
die Salzburg AG als starke Impulsgeberin für das Bundesland. Laut
aktuellen Daten der Studie werden durch die Geschäftstätigkeit und
die Investitionen der Salzburg AG österreichweit eine
Bruttowertschöpfung von rund 1,4 Mrd. Euro generiert. Auf das
Bundesland Salzburg gerechnet, beläuft sich dieser Wert auf rund 791
Mio. Euro, das entspricht 2,26% der gesamten Wirtschaftsleistung von
Salzburg. „Man könnte auch sagen, dass jeder 44. Euro der regionalen
Wertschöpfung im Bundesland von der Salzburg AG erwirtschaftet wird.
Größenordnungsmäßig entspricht die österreichweite
Wirtschaftsleistung der Salzburg AG, einschließlich ihrer
Investitionen, damit der direkten Bruttowertschöpfung der gesamten
Forstwirtschaft in Österreich, in Zahlen ausgedrückt sind das rund
1,44 Mrd. Euro“, erklärt Professor Christian Helmenstein die Zahlen.

Zudem sichert und schafft die Salzburg AG direkt und indirekt
österreichweit 8.723 Beschäftigungsverhältnisse. In Salzburg sind es
4.573 und somit ganze 1,23% der Beschäftigung im Land. Das entspricht
in etwa der Einwohnerzahl von Golling oder der Beschäftigten in der
Gemeinde Bergheim.

Auch Bund, Land und Gemeinden profitieren laut der Studie von
Economica von den Aktivitäten der Salzburg AG. Diese führen
österreichweit zu fiskalischen Effekten, also zusätzlichen Einnahmen
aus Steuern und Abgaben (Sozialversicherung etc.) von rund 667
Millionen Euro. Alleine aus Ertragsanteilen und Kommunalsteuer
erhalten Land Salzburg und die Gemeinden rund 19 Millionen Euro.

Zwtl.: Nachhaltigkeitserklärung 2025 bestätigt Kurs

Die Salzburg AG Gruppe hat ihre Nachhaltigkeitserklärung für das
Geschäftsjahr 2025 freiwillig erstellt – als Vorbereitung auf die
über das Geschäftsjahr 2027 erstmals geltende Berichtspflicht. Die
Inhalte wurden gemäß den European Sustainability Reporting Standards
(ESRS) aufgebaut und die vier ausgewählten Themen durch die KPMG
geprüft. Zu den als wesentlich bewerteten Auswirkungen, Risiken und
Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Salzburg AG
Gruppe in Bezug auf die ESRS-Themen wurden hier Konzepte, Maßnahmen,
Kennzahlen und Ziele sowie weitere Informationen dargestellt. Während
„Auswirkungen“ positive oder negative Effekte auf Menschen und Umwelt
beschreiben, erfassen Risiken und Chancen mögliche finanzielle
Auswirkungen auf das Unternehmen .

Mit ihrem klaren Transition-Plan unterstreicht die Salzburg AG
ihre Ambition als Decarbonizer: Die direkten Emissionen (Scope 1)
sollen bis 2030 um 50 % und bis 2040 um mindestens 93% gegenüber 2024
sinken – mit dem unveränderten Ziel der vollständigen
Dekarbonisierung. Trotz eines Anstiegs der Emissionen im Jahr 2025
infolge höheren Wärmebedarfs und des Ausbaus der Fernwärme bleibt die
strategische Richtung eindeutig. Im Fokus stehen die Dekarbonisierung
der Fernwärmeerzeugung – insbesondere der schrittweise Übergang von
Erdgas auf alternative Energieträger – sowie die Umstellung des
Fuhrparks auf alternative Antriebe, womit rund 95 % der Scope-1-
Emissionen abgedeckt werden.

Zwtl.: Gutes Ergebnis 2025 Grundlage für weitere Investitionen

Die Salzburg AG verzeichnete im vergangenen Jahr 2025 ein
Ergebnis vor Steuern (EBT) von 157,8 Mio. Euro .

Ausschlaggebend dafür war unter anderem die Entspannung auf den
Großhandelsmärkten mit der Rückkehr auf ein allgemein niedrigeres
Preisniveau wie in den Jahren zuvor.

Die Umsatzerlöse der Salzburg AG sind im Vergleich zum letzten Jahr
auf 2,06 Milliarden Euro gesunken. Dieser Rückgang ist in erster
Linie auf den Rückgang der Großhandelspreise für Strom und Gas
zurückzuführen. Der Bilanzgewinn für 2025 beläuft sich auf 41,6
Millionen Euro .

Dass die Salzburg AG in allen Bereichen Tempo macht, zeigen die
für 2026 geplanten Projekte:

– Neben der Inbetriebnahme des Kraftwerks Sulzau ist das
Salzachkraftwerk Golling, das gemeinsam mit dem Verbund umgesetzt
wird, Mitte Februar zur UVE eingereicht worden.

– Im Bereich der Photovoltaik hat man für 2026 weitere PV-Freiflächen
-Anlagen in Planung.

– Im Jänner 2026 fand die UVP-Verhandlung für das Windparkprojekt
Windsfeld statt. Die Empfehlungen der Sachverständigen wird die
Windsfeld GmbH nun entsprechend aufgreifen und das Projekt
dahingehend optimieren.

– Am Lehmberg setzt die Salzburg AG gemeinsam mit ihrem
Projektpartner der Wien Energie die nächsten Schritte.

– Zum weiteren Ausbau der öffentlichen E-Ladestruktur stehen 2026
rund 6 Millionen Euro zur Verfügung. Der Ladepark in St. Johann, der
im Laufe des kommenden Jahres errichtet wird, ist mit 1.600 kW
Ladeleistung der erste seiner Art.

– Für die Lokalbahn und den Obus investiert die Salzburg Linien GmbH
2026 rund 47 Millionen Euro inkl. aller Fördermittel von Stadt, Land
und Bund. Davon entfallen 10 Mio. Euro auf den Obus, die für die
Erneuerung der Obus-Remise sowie Fahrleitungserneuerungen und -ausbau
investiert werden. Bei der Salzburger Lokalbahn setzt man rund 37
Mio. Euro in die weitere Modernisierungsoffensive ein.

Zwtl.: Abwärmenutzung von Kaindl durch Aufsichtsrat freigegeben

Fernwärme ist der Schlüssel für die Energietransformation –
gerade in der dicht besiedelten Stadt Salzburg. Die Salzburg AG
verfolgt dabei das klare Ziel, bis 2040 ihre Wärmeversorgung zu
dekarbonisieren. Im Verbundnetz Salzburg–Hallein liegt dieser Anteil
derzeit bei rund 40 %. Mit dem geplanten Projekt rund um das HKW
Kaindl und der Abnahme von etwa 230 GWh Wärme pro Jahr kann dieser
Anteil auf rund 65 % erhöht werden und stärkt damit die Ambition
„Decarbonizer“. Die dafür benötigte Transportleitung ist aktuell in
Planung. Der Baustart für den ersten Teilabschnitt ist für Sommer
2026 vorgesehen. Die dafür vorgesehenen Investitionen werden sich
voraussichtlich auf 51 Mio. Euro belaufen.