SPÖ-Klubtagung (5): Gemeinsam für leistbaren Wohnraum, ein lebenswertes Wien und wirtschaftliche Stärke

Wien (OTS) – Die heutige Klubtagung des Wiener Roten Rathausklubs in
Andau,
Burgenland, startet nach politischen Vorträgen von Bürgermeister und
Landeshauptmann Dr. Michael Ludwig und Klubvorsitzendem Mag. Josef
Taucher inhaltlich mit den Bereichen Wohnen und Finanzen.
Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Wohnen, Wohnbau,
Stadterneuerung und Frauen, Kathrin Gaál, sowie die künftige
Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit,
Internationales und Digitales, Barbara Novak, MA, eröffneten
gemeinsam den ersten Red Talk des Tages.

Zwtl.: Wiener Wohnbau als internationales Vorbild

Wien zeigt gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten, wie
verlässliche Politik den Alltag der Menschen besser macht. Mit der
Wohnbau-Offensive 2024+ wird das Angebot an gefördertem Wohnraum
weiter ausgebaut: Die Zahl der zusätzlich geplanten Wohnungen wurde
von 6.100 auf 6.700 erhöht, insgesamt sind damit rund 22.800 sozial
nachhaltige und geförderte Wohnungen in Umsetzung, Vorbereitung,
Planung oder Bau. Neue Projekte in Kagran und im Stadtquartier
Eibengasse schaffen leistbaren Wohnraum, gute Anbindung und mehr
Lebensqualität in wachsenden Stadtteilen. Die Vizebürgermeisterin und
Stadträtin Kathrin Gaál betont: „Die ganze Welt beneidet uns um unser
Wiener Wohnbaumodell und wir bauen es auch in wirtschaftlich
herausfordernden Zeiten konsequent weiter aus. Die angekündigte
Wohnbauoffensive ist voll in Fahrt und die Ziele werden sogar noch
übertroffen: zusätzlich Bauträgerwettbewerbe sorgen für weiteren
leistbaren Wohnraum in Topqualität. Gleichzeitig forcieren wir
beispielweise am Weichseltalweg mit der Fortsetzung des Wohnbau(m)
programms die innovative und nachhaltige Holz- und
Holzhybridbauweise. Eine ganze Generation von Gemeindebauten (NEU)
wächst in der Stadt heran und bereits 4.200 Wiener*innen sind
eingezogen. Aber es folgen noch viele, viele mehr! Das Bauprogramm
Gemeindebau NEU umfasst aktuell bereits 5.700 Gemeindewohnungen für
13.000 Wiener*innen und es kommen laufend weitere neue Gemeindebauten
dazu! Denn Wien ist extrem attraktiv und unser geförderter und
kommunaler Wohnbau ist ein Garant dafür, dass das auch für kommende
Generationen so bleibt!“

Zwtl.: Wien ist der Wirtschaftsmotor Österreichs und plant ein
Quantentechnologiezentrum in St. Marx

Wien treibt die wirtschaftliche Entwicklung des Landes mit
Innovationskraft, Investitionen und einem klaren Blick nach vorne an.
Mit dem geplanten Quanten-Technologiezentrum in Neu Marx setzt die
Stadt einen kraftvollen Impuls für den Wirtschafts- und
Forschungsstandort Wien. Auf rund 15.600 Quadratmetern Labor- und
Bürofläche soll ein Ort entstehen, an dem Start-ups,
Technologieunternehmen, industrielle Partner*innen und Forschende
gemeinsam an konkreten Anwendungen der Quantentechnologie arbeiten.
Im Fokus stehen Geschäftsmodelle in den Bereichen Quantensensorik,
Quantenkommunikation und Quantensecurity ebenso wie Quantencomputing
und industrielle Anwendungen. Das Zentrum versteht sich bewusst als
Standort für angewandte Quantentechnologie und technologische
Umsetzung. Auf Basis herausragender Grundlagenforschung setzt es den
nächsten Schritt und trägt dazu bei, Wien als Standort dieser
Zukunftstechnologien zu stärken.

2026 soll die Projektplanung starten, bis Sommer 2027 ist die
Ausschreibung vorgesehen, 2033 die bauliche Fertigstellung. Damit
investiert Wien nicht nur in einen Zukunftsmarkt, sondern auch in
hochwertige Arbeitsplätze, internationale Sichtbarkeit und neue
Wertschöpfung für den Standort. Barbara Novak unterstreicht dabei:
„Als einer der führenden Standorte der Quantenforschung in Europa
setzt Wien nun den nächsten Schritt: Heute erfolgt der Startschuss
für die Planung des ‚Quantum Technology Center Vienna‘, eines
Quantentechnologie-Zentrums mit modernster Infrastruktur. Ziel ist
es, Technologieunternehmen, Start-ups, industrielle Partner:innen und
forschende Einrichtungen an einem Ort zusammenzuführen, um die
Potenziale der Quantentechnologie in Wien gezielt weiterzuentwickeln
und in konkrete Anwendungen zu bringen. Das Quantentechnologie-
Zentrum beschleunigt den Transfer von wissenschaftlicher Exzellenz in
wirtschaftliche Wertschöpfung und leistet damit einen wesentlichen
Beitrag dazu, Arbeitsplätze, Innovation und Wohlstand in Wien
nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen“. Klar ist schon jetzt:
Dieses Zentrum soll in enger Partnerschaft mit Wirtschaft,
Wissenschaft und Innovation entstehen und Wien als europäischen
Hotspot für angewandte Zukunftstechnologien weiter stärken. Gerade in
Zeiten der Konsolidierung zeigt sich damit, dass Wien mit
Achtsamkeit, Verantwortung und Weitblick investiert, um die
wirtschaftliche Stärke der Stadt langfristig abzusichern und neue
Chancen für kommende Generationen zu schaffen.

Zwtl.: Die Stadt der Frauen

Wien ist auch bei der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt
Vorreiterin. Wiener Frauen sind stärker in den Arbeitsmarkt
eingebunden als im Österreichschnitt, arbeiten seltener in Teilzeit
und haben bessere Verdienstchancen bei Vollzeitbeschäftigung. Mit der
Frauenarbeitsstiftung Wien, die gemeinsam mit dem waff und dem AMS
Wien umgesetzt wird, schafft die Stadt neue Perspektiven für
Wienerinnen ab 25 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung,
insbesondere für Wiedereinsteigerinnen. Dazu kommen gezielte
Programme für ältere Frauen sowie neue Initiativen für Mädchen und
junge Frauen, die Chancen früh sichtbar machen und Selbstbestimmung
stärken. Kathrin Gaál hält dazu fest: „Wien ist die Stadt der Mädchen
und Frauen. eine überdurchschnittliche Erwerbsbeteiligung, eine
geringere Teilzeitbeschäftigungsquote, steigender Frauenanteil bei
Unternehmensgründungen und bessere Verdienstchancen zeigen den Wiener
Weg zur wirtschaftlichen Gleichberechtigung auf. Aber wir müssen
diesen Weg konsequent zu Ende gehen und deswegen haben wir mit der
Frauenarbeitsstiftung – gemeinsam mit dem waff und dem AMS – weitere
Chancen eröffnet, um Frauen neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir haben
einen speziellen Fokus auf ältere Frauen, aber auch auf die Mädchen
in unserer Stadt: Mit „Mädchen feiern Technik“, „Girls in politics“
dem „Wiener Töchtertag“ und den vielen Workshops des Frauenzentrums
der Stadt Wien gründen wir jetzt den „Wiener Mädchenklub“, um diese
Initiativen zu bündeln. Denn die Frauenpolitik darf nicht ruhen, bis
die Gleichstellung der Frau in allen Aspekten des Lebens erreicht
ist.“

Kathrin Gaál und Barbara Novak betonen abschließend unisono: Wien
bleibt die Stadt des Zusammenhalts, der Chancen und der
Lebensqualität. Mit leistbarem Wohnen, klugen Investitionen in den
Wirtschaftsstandort und einer starken Frauenpolitik arbeiten wir Tag
für Tag daran, Wien noch lebenswerter und gerechter für alle Wiener*
innen zu machen.