Wien (OTS) – Der Nationalrat hat heute Hilfen für die von der Dürre
betroffenen
landwirtschaftlichen Betriebe beschlossen. „Es war wichtig und
richtig, den Bäuerinnen und Bauern in dieser schwierigen Situation
rasch zu helfen. Viele Betriebe kämpfen mit Ernteausfällen,
Futtermangel und steigenden Kosten“, sagt SPÖ-
Landwirtschaftssprecherin Elisabeth Feichtinger. Gleichzeitig müsse
klar sein: „Das wird nicht die letzte Dürre sein. Der Klimawandel
macht Extremwetterereignisse häufiger und stärker. Das Dürrepaket ist
der Feuerlöscher – jetzt müssen wir uns um den Brandschutz kümmern.“
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Dazu brauche es einen stärkeren Klimaschutz und
widerstandsfähigere Böden. „Wer unsere Landwirtschaft schützen will,
muss unser Klima schützen. Gleichzeitig müssen wir unsere Böden und
unseren Wasserhaushalt besser auf Trockenheit und Starkregen
vorbereiten.“ Entscheidend seien etwa Humusaufbau, mehr
Wasserrückhalt in der Landschaft, der Schutz und die Renaturierung
von Teichen, Flüssen und Mooren sowie mehr Bäume und Hecken. Auch
eine bodenschonende Bewirtschaftung könne dazu beitragen, dass Böden
Wasser besser aufnehmen und länger speichern.
„Viele Bäuerinnen und Bauern arbeiten schon heute mit solchen
Methoden. Diese Arbeit müssen wir politisch stärker unterstützen“, so
Feichtinger.
„Wir dürfen nicht von einer Dürre zur nächsten leben. Rasche
Hilfe bleibt notwendig – aber wir müssen gleichzeitig dafür sorgen,
dass unsere Landwirtschaft widerstandsfähiger wird. Denn wer das
Klima schützt, schützt das Land. Und wer das Land schützt, schützt
unsere Zukunft“, so Feichtinger. (Schluss) ah/ls