Neuer Schulraum für Mariahilf: Eröffnungsfeier 6., Mittelgasse 24/Spalowskygasse 5

Wien (OTS) – Am 7. November 2025 fand die offizielle Eröffnungsfeier
zur Sanierung
und Erweiterung der 6., Mittelgasse 24/Spalowskygasse 5 statt.
Zahlreiche Vertreter*innen der Politik, Verwaltung und weitere
externe Projektpartner*innen versammelten sich für das Fest am
Schulstandort im 6. Bezirk.

Zwtl.: Lern- und Begegnungsräume für morgen

Die beiden Schulen 6., Mittelgasse 24 und Spalowskygasse 5
sollten zukunftsfit gemacht werden. Aus diesem Grund wurde das
Gebäude seit 2022 kontinuierlich erweitert und generalsaniert. Die
Arbeiten am denkmalgeschützten Gebäude erfolgten abschnittsweise
während des laufenden Betriebs.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 30 Millionen Euro wurden
umfangreiche Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt:
Neben der umfassenden Sanierung von Bildungsräumen und
Gemeinschaftsbereichen, wurden auch 4 Bildungsräume neu geschaffen.
Zusätzlich entstanden Gruppen- und Freizeiträume, ein Gymnastikraum,
eine Bibliothek sowie zentral gelegene Garderobenbereiche.

Entsprechend den modernsten pädagogischen Raumkonzepten wurden im
Bestandshaus multifunktionale Zonen für die Schüler*innen
eingerichtet, um den Austausch zwischen den Klassen zu fördern und
Rückzugs- sowie Erholungsräume zu bieten.

Um die schulische Tagesbetreuung dauerhaft zu sichern und
auszubauen, wurde der Speisesaal vergrößert und neu eingerichtet.

Auf dem Dach entstand eine Dachterrasse, die als Freiklasse
genutzt werden kann und in den Pausen zusätzliche
Aufenthaltsmöglichkeiten bietet. Im Bereich der Wallgasse wurde der
zuvor asphaltierte Freibereich weitestgehend entsiegelt. Im
sogenannten „Grünspitz“ entstanden Beete, zusätzliche Grünflächen und
attraktive Aufenthaltszonen. Die verschiedenen Freiflächen schaffen
so ruhige Außenräume, die sowohl für den Unterricht als auch für die
Freizeit genutzt werden können.

„Hier wurde nicht nur saniert, sondern klimafit und
zukunftsorientiert gebaut – mit hellen Räumen, nachhaltiger
Energieversorgung und Platz, der den Bedürfnissen von Kindern und
Pädagog*innen gerecht wird. So entsteht ein moderner Lern- und
Lebensraum, in dem sich alle bestmöglich entfalten können“, betont
Dolores Bakos, NEOS Wien Bildungssprecherin, die Vizebürgermeisterin
Bettina Emmerling bei der Eröffnung vertreten hat .

Zwtl.: Energiekonzepte und Barrierefreiheit

Auch innovative Energiekonzepte wie eine Wärmepumpe und eine
Photovoltaikanlage sind Teil der Sanierung und Erweiterung.

„Dieses Projekt macht deutlich, wie groß das Engagement der Stadt
Wien für nachhaltiges Bauen ist – besonders dort, wo Bildung
stattfindet“, betont Abteilungsleiterin der Stadt Wien – Schulen Fr.
Mag.a Andrea Trattnig.

Die PV-Anlage ermöglicht es den Eigenbedarf der Schule
abzudecken, während durch die Errichtung der Wärmepumpenanlage das
Haus gasfrei gemacht werden konnte.

Zusätzlich wurden Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes
gesetzt, darunter eine moderne Brandmeldeanlage.

Im Zuge der Sanierung wurde der Bereich in der Mittelgasse zudem
barrierefrei erschlossen, ein zweiter Aufzug errichtet und alle
erforderlichen Maßnahmen nach dem Wiener
Antidiskriminierungsgesetztes umgesetzt. Der Bereich in der
Spalowskygasse war bereits zuvor barrierefrei erschlossen.

In den generalüberholten Gebäuden werden modernste pädagogische
Konzepte umgesetzt. Die Stadtteilschule gilt als Vorzeigeprojekt im
Bildungsbereich. Alle Kinder finden hier optimale Bedingungen vor –
von der Regelklasse bis zur speziellen Förderung bei sozialen und
emotionalen Herausforderungen. An diesem Standort wird jedem Kind
bestmögliche Bildungschancen geboten, unabhängig von individuellen
Voraussetzungen“, freut sich Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Julia
Lessacher.

Zwtl.: Finanzierung und Fördermodell

Für Schulsanierungen gibt es von der Stadt Wien Unterstützung für
die zuständigen Bezirke mit einer Sonderförderung von bis zu 80
Prozent der Kosten. Das sogenannte Schulsanierungspaket II ermöglicht
es der Abteilung Stadt Wien – Schulen (MA 56) und den Bezirken seit
2018, öffentliche Pflichtschulen kontinuierlich und umfangreich zu
sanieren.