Museum Gugging unter den sechs Finalisten des Art Museum Award

St. Pölten (OTS) – Große internationale Anerkennung für das Museum
Gugging: Das Museum
zählt zu den sechs Finalisten des Art Museum Award. Der Preis
zeichnet Kunstmuseen aus, die mit innovativen Konzepten
gesellschaftliche Relevanz schaffen und neue Wege der Teilhabe und
Inklusion eröffnen. Die Gewinner der letzten Jahre waren unter
anderem das Irish Museum of Modern Art (IMMA) in Dublin und das
Stedelijk Museum Amsterdam. Die Verleihung des Art Museum Award
findet im Rahmen der Jahrestagung der European Museum Academy von 24.
bis 26. September 2026 in Alicante, Spanien, statt.

Neben dem Museum Gugging sind unter den Finalisten für den
diesjährigen Award außerdem das EMST – National Museum of
Contemporary Art in Athen (Griechenland), das FENIX Museum of
Migration in Rotterdam (Niederlande), Hastings Contemporary (
Vereinigtes Königreich), die National Gallery of Slovenia in
Ljubljana (Slowenien) sowie das Rijksmuseum in Amsterdam (Niederlande
).

„Diese Finalteilnahme ist eine besondere Anerkennung für die
Künstlerinnen und Künstler aus Gugging und für die Arbeit des
Museums. Sie unterstreicht die internationale Strahlkraft der Kunst
aus Gugging und bestätigt unseren Anspruch, Künstlerinnen und
Künstler unabhängig von Zuschreibungen sichtbar zu machen und ihre
Werke über ihre künstlerische Qualität zu vermitteln“, sagt Nina
Ansperger, künstlerische und wissenschaftliche Leiterin des Museum
Gugging.

Der Art Museum Award wird von der European Museum Academy
vergeben und würdigt Kunstmuseen, die Kunst in innovative
gesellschaftliche Kontexte stellen. Im Zentrum stehen demokratische
und humanistische Werte wie Teilhabe, Inklusion, soziale
Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Die Auszeichnung macht beispielgebende Museumsarbeit in Europa
sichtbar und rückt Institutionen in den Fokus, die neue Antworten auf
gesellschaftliche Herausforderungen finden.

Die European Museum Academy betont zudem die außergewöhnlich hohe
Qualität der diesjährigen Einreichungen, die den Wettbewerb 2026 zu
einem besonders anspruchsvollen gemacht habe. In ihrer Begründung zur
Nominierung des Museum Gugging hebt die Jury hervor: „Das Museum
Gugging ist ein bemerkenswertes Vorbild für zeitgemäße Museumsarbeit.
Es zeigt, wie sich Inklusion und Teilhabe selbstverständlich
verbinden lassen, ohne die künstlerische Qualität zu kompromittieren.
Die einzigartige Verbindung von künstlerischer Produktion,
Präsentation und Vermittlung schafft ein nachhaltiges Modell für
Museumsarbeit, das weit über Europa hinaus inspirieren kann.“

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 verfolgt das Museum Gugging
das Ziel, die Kunst aus Gugging als gleichwertigen Bestandteil der
internationalen Kunstwelt sichtbar zu machen. Als Teil des Eco-System
Gugging nimmt das Museum dabei eine besondere Stellung ein: Es
präsentiert die Werke der Künstlerinnen und Künstler dort, wo sie
entstehen, und verbindet auf einzigartige Weise Atelier, Lebensraum,
Galerie und Museum. Diese enge Verknüpfung macht Gugging zu einem
international einmaligen Zentrum.

Passend zur Nominierung präsentiert das Museum Gugging derzeit
die Jubiläumsausstellung „Museum Gugging! 20 Jahre kUNSt“, die
anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Museums gezeigt wird. Die
von Nina Ansperger kuratierte Ausstellung spannt den Bogen von den
Anfängen in den späten 1960er-Jahren bis zu zeitgenössischen
Positionen. Dabei rückt die Ausstellung prägende Künstler wie August
Walla und Johann Hauser in den Fokus und bekräftigt zugleich das
Bekenntnis des Museums zu Offenheit, Inklusion und einer
reflektierten Aufarbeitung der Gugginger Geschichte.

Nähere Informationen bei Amadea Horvath, Öffentlichkeitsarbeit &
Kommunikation, Mobiltelefon +43 664 604 99-943, E-Mail amadea.horvath
@museumgugging.at , [email protected] , www.museumgugging.at