Gewerkschaft warnt vor massiven Einschnitten an Österreichs Universitäten

Wien (OTS) – Die Gewerkschaft schlägt Alarm angesichts der von der
Bundesregierung
geplanten massiven Kürzungen bei der Finanzierung der
österreichischen Universitäten. Seit Dienstag ist bekannt, dass für
die kommende Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030 lediglich
15,5 Milliarden Euro vorgesehen sind. Damit liegt das geplante Budget
nicht nur deutlich unter dem tatsächlichen Bedarf, sondern sogar
unter dem Volumen der aktuellen Periode 2025 bis 2027, in der den
Universitäten 16,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

„Diese Kürzungen gefährden den Wissenschafts- und
Bildungsstandort Österreich massiv. Betroffen sind nicht nur
Forschung und Lehre, sondern auch die Arbeitsbedingungen jener
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Universitätsbetrieb täglich
sicherstellen“, betont Gabriele Waidringer, die Vorsitzende der BV
16.

Die Österreichische Universitätenkonferenz geht allein zur
Abdeckung der Inflation von einem notwendigen Finanzierungsbedarf von
rund 18 Milliarden Euro aus. „Die angekündigten Einsparungen hätten
massive Folgen für Forschung, Lehre und Wissenstransfer sowie für die
Beschäftigten und Studierenden an den Universitäten“, warnt Nadja
Aichinger, stellvertretende Vorsitzende der BV 16.

Die BV 16 unterstützt daher die Maßnahmen und Forderungen der
Österreichischen Universitätenkonferenz sowie der Österreichischen
HochschülerInnenschaft vollumfänglich.

Für Mittwoch, den 27. Mai, um 13:00 Uhr ist eine
Großdemonstration aller Universitäten und ihrer Angehörigen in Wien
geplant. Treffpunkt ist der Ring vor dem Hauptgebäude der Universität
Wien. Die BV 16 ruft alle Beschäftigten dazu auf, ein starkes Zeichen
gegen die geplanten Kürzungen zu setzen.

Rückfragen und Kontakt:

Gewerkschaft des allgemeinen Universitätspersonals, des BMFWF und
dessen nachgeordneter Dienststellen
Vorsitzende
Gabriele Waidringer
Tel.: +43 (1) 53454 – 155
[email protected]