Wien (OTS) – Scharfe Kritik an der FSG übt die Wiener
FPÖ-Arbeitnehmersprecherin
und Fraktionsvorsitzende der Freiheitlichen Arbeitnehmer in der AK
Wien, LAbg. Angela Schütz. Ein Antrag der Freiheitlichen Arbeitnehmer
zum Schutz von Arbeitsplätzen im Einzelhandel wurde im
Sozialausschuss mit der Begründung abgelehnt, er sei „zu ungenau“.
Dabei sind die Forderungen klar: Arbeitnehmerschutz stärken,
Bedienungskassen erhalten und faire Löhne sichern.
„Während immer mehr Selbstbedienungskassen aufgestellt und
Beschäftigte eingespart werden, sucht die FSG lieber nach Ausreden,
warum sie unseren Antrag nicht unterstützen kann. Die Arbeiterkammer
muss die Menschen klar über die Kassen-Maschinen stellen und
Arbeitsplätze schützen“, fordert Schütz von der Arbeiterkammer ein
Handeln im Sinne der Arbeitnehmer.
Besonders befremdlich sei laut Schütz, dass als Kritik am Antrag der
Freiheitlichen Arbeitnehmer unter anderem eine konkrete Vorgabe
gefehlt habe, wie viele Bedienungskassen ein Geschäft haben müsse.
„Wir werden keinem Betrieb vorschreiben, ob er drei, fünf oder sieben
Kassen braucht. Wir wollen einen klaren politischen Auftrag zum
Schutz der Beschäftigten! Stattdessen erleben wir immer wieder, dass
unsere Anträge mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt werden –
nur um Forderungen später umzuformulieren und als eigene Initiativen
zu präsentieren. Offenbar zählt für die FSG nicht nur, was gefordert
wird, sondern vor allem, von wem es kommt.“