Wohnen

ÖH lehnt Vorschläge der NEOS entschieden ab

Wien (OTS) – Die ÖH lehnt die Vorschläge der NEOS entschieden ab. „
Wer
Chancengerechtigkeit verspricht und gleichzeitig die allgemeinen
Studiengebühren erhöhen will, verschärft bestehende soziale
Ungleichheiten. Gerade weil Bildungschancen in Österreich noch immer
stark von der sozialen Herkunft abhängen, sind höhere finanzielle
Hürden der falsche Weg “, kritisiert Viktoria Kudrna aus dem ÖH-
Vorsitz.

„ Besonders absurd sind die Fantasien über noch höhere
Studiengebühren für Drittstaatsstudierende. Drittstaatsstudierenden
werden schon jetzt unzählige Hürden in den Weg gelegt, eine Erhöhung
der Studiengebühren auf 2.500 Euro ist dabei eine massive finanzielle
Belastung, die die meisten nicht mehr stemmen werden können. Die
Finanzierung der Hochschulen darf nicht auf Studierende und ihre
Familien abgewälzt werden “, ergänzt Selina Wienerroither.

„ Auch höhere Mindeststudienleistungen schaffen keine besseren
Studienbedingungen, sondern erhöhen den Druck auf Studierende. Wer
bessere Hochschulen will, muss ihre Finanzierung und
Studienbedingungen verbessern, statt den Zugang mit zusätzlichen
Leistungshürden weiter einzuschränken “, so Umut Ovat.