Wien (OTS) – Mit deutlicher Kritik reagiert der Landesparteiobmann
der Wiener
Volkspartei, Markus Figl, auf die heutigen Medienberichte rund um
neue Zahlen der Statistik Austria. Demnach können in Wien rund drei
Viertel der Flüchtlings-Haushalte ihren Lebensunterhalt nicht selbst
finanzieren und sind auf Sozialhilfe angewiesen. „Diese Zahlen sind
ein alarmierender Beleg für das Scheitern der rot-pinken Integrations
– und Sozialpolitik in Wien. Jahrelang wurden falsche Anreize
gesetzt, anstatt Integration und Eigenverantwortung konsequent
einzufordern“, so Figl.
Besonders deutlich werde dies durch die jüngsten AMS-Zahlen. „Der
Rückgang der Arbeitslosigkeit bei subsidiär Schutzberechtigten nach
der jüngsten Reform, die von der Wiener Volkspartei stetig
eingefordert wurde, zeigt klar: Mehr Beschäftigung ist möglich, wenn
endlich die richtigen Anreize gesetzt werden. Genau dieser Weg muss
konsequent weitergegangen werden“, betont Figl.
Die Wiener Volkspartei erneuert daher ihre Forderung nach einer
umfassenden Reform der Wiener Mindestsicherung. „Wien braucht endlich
eine Staffelung der Kinderrichtsätze nach dem Vorbild anderer
Bundesländer, stärkere Sanktionen bei mangelnder Arbeitsbereitschaft
und klare Regeln gegen Missbrauch. Unser Sozialstaat muss jenen
helfen, die Hilfe brauchen – nicht aber falsche Anreize schaffen“, so
Figl abschließend.





