Wien (OTS) – Als „wichtigen Impuls für den Ausstieg aus Öl- und
Gasheizungen“
begrüßt der Branchenverband proPellets Austria den von Umweltminister
Totschnig heute angekündigten Förder-Fokus auf den Kesseltausch. Das
sei ein wichtiger Schritt für mehr Planungssicherheit für Haushalte
und Wirtschaft. Gleichzeitig fordert proPellets aber
Nachjustierungen: Auch mit der neuen Förderstrategie werde das vom
Ministerium selbst gesetzte Ziel von 30.000 getauschten Heizungen
2026 nicht zu erreichen sein. Daher sei eine Evaluierung sämtlicher
Förderungen auf Effizienz angebracht.
„Jede Öl- und Gasheizung in Betrieb bedeutet nicht nur mehr CO2-
Belastung, sondern ist auch eine Unterstützung politisch fragwürdiger
Regime“, sagt Doris Stiksl, Geschäftsführerin von proPellets Austria.
„Österreich zahlt Milliarden Euro für fossile Energie und importiert
damit nicht nur Öl und Gas, sondern auch Umweltbelastungen und
Abhängigkeit.“
Zwtl.: Aktuelle Studie belegt Klima-Wirksamkeit von Heizungsumstieg
Eine aktuelle Studie im Auftrag der WKO Steiermark zeigt, dass
eine Pelletheizung über ihre Lebensdauer – von der Herstellung über
den Betrieb bis zur Entsorgung – mehr als 91 Prozent CO2 gegenüber
einer Ölheizung spart, das entspricht 197 Tonnen. In Österreich sind
nach wie vor rund 450.000 zum Teil sehr veraltete Ölheizungen in
Betrieb. Würden diese Haushalte auf eine Pelletheizung umsteigen,
wären das in 20 Jahren 88,6 Millionen Tonnen CO2 weniger. Zum
Vergleich: Das sind fast 30 Prozent mehr als die Gesamtjahresemission
Österreichs.
Zwtl.: Über proPellets Austria
Vision und Ziel von proPellets ist die Energiewende beim Heizen.
Pellets sollen einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass in
Österreich fossile Energie durch erneuerbare Energie ersetzt wird.
proPellets verbindet und vertritt die österreichische
Pelletwirtschaft und dient als Schnittstelle und
Informationsplattform für Politik, Medien sowie Unternehmen und
Kund:innen, die beim Heizen auf erneuerbare Energie umsteigen wollen.





