42 Wohneinheiten in Pottschach feierlich übergeben

St. Pölten (OTS) – Mit der feierlichen Übergabe von 42 neuen
geförderten Wohnungen in
der Katastralgemeinde Pottschach (Ternitz, Bezirk Neunkirchen) wurde
ein weiteres bedeutendes Wohnbauprojekt in Niederösterreich
abgeschlossen. Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister
unterstrich dabei die Bedeutung leistbaren Wohnraums: „Mit Projekten
wie diesem schaffen wir qualitätsvollen und leistbaren Wohnraum. In
Niederösterreich setzen wir gezielt auf nachhaltige und
zukunftsorientierte Bauweise, damit Wohnen für alle Generationen
finanzierbar bleibt.“ Die Wohnungen verfügen über 53 bis 92
Quadratmeter Wohnfläche und bieten hohe Wohnqualität. Gärten bei den
Erdgeschoßwohnungen, Balkone und Terrassen, ein teilbegrüntes Dach
sowie eine Photovoltaikanlage sorgen für zeitgemäßes und nachhaltiges
Wohnen. Zusätzlich stehen 42 PKW-Stellplätze im Freien zur Verfügung.
Das Projekt „Pottschach Haus 4 & 5“ umfasst 42 Wohnungen mit Miete-
mit-Kauf-Option und wurde mit einem gestützten Förderungsdarlehen von
rund drei Millionen Euro umgesetzt. Die Gesamtbaukosten betragen rund
8,38 Millionen Euro.

Im Jahr 2025 wurden in Niederösterreich insgesamt 13.984
Wohneinheiten durch die NÖ Landesregierung bewilligt. „Im
abgelaufenen Jahr hat das Land Niederösterreich Förderungen für knapp
10.000 Wohneinheiten im großvolumigen Wohnbau und knapp 4.000
Wohneinheiten im kleinvolumigen Wohnbau genehmigt. Auf die gesamte
Laufzeit entsprechen die Bewilligungen einer Förderhöhe von 844
Millionen Euro. Über 1.700 Haushalte wurden beim Heizungstausch mit
24,7 Millionen Euro und knapp 12.000 Haushalte mit 33,2 Millionen
Euro mittels Wohnzuschuss bzw. Wohnbeihilfe bei den laufenden
Wohnkosten unterstützt. Hinzu kommt ein Zinscap von 50 Millionen
Euro“, bilanziert Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Das Land Niederösterreich setzt mit der Änderung der
Wohnungsförderungsrichtlinien 2019 wichtige Schritte zur
Weiterentwicklung von Neubau, Sanierung und leistbarem Wohnen. Die
Anpassungen betreffen alle Förderbereiche – vom Eigenheim über den
großvolumigen Wohnbau bis hin zur Subjektförderung. Im
Eigenheimbereich werden die Förderkriterien modernisiert, unter
anderem durch die Begrenzung der förderbaren Wohnnutzfläche, die
Anpassung der Heizwärmebedarfswerte sowie Förderungen für PV-
Speicher. In der Sanierung kommen zusätzliche Förderungen – etwa für
zentrale Wohnraumlüftungen und das neue Modell „Reconstructing“ –
hinzu. Im großvolumigen Wohnbau wird der Neubau auf ein reines
Zuschussmodell umgestellt und das Verfahren gestrafft. Für die
Sanierung wird ein attraktives Zuschusssystem eingeführt, ergänzt
durch Verwaltungsvereinfachungen und ökologische Anreize. In der
Subjektförderung wurden mit 1. Jänner 2026 die Einkommensgrenzen
angehoben, damit Förderwerber trotz inflationsbedingter
Einkommenserhöhungen ihre Wohnbeihilfe oder ihren Wohnzuschuss nicht
verlieren. „Mit all diesen Maßnahmen stärkt Niederösterreich die
Leistbarkeit, Energieeffizienz und Zukunftsfähigkeit des Wohnens im
Land“, so Wohnbau-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.

Mehr Informationen unter www.noe-wohnbau.at (noe.gv.at) und bei
der NÖ Wohnbau-Hotline unter 02742/22133, Mo – Do: 8 – 16 Uhr, Fr: 8
– 14 Uhr, bzw. Büro LR Christiane Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@
noel.gv.at