Staatssekretärin Schmidt begrüßt angekündigte Verbund-Tarifsenkung

Wien (OTS) – Staatssekretärin und Regierungskoordinatorin Michaela
Schmidt begrüßt
die Tarifsenkung bei Strom durch den teilstaatlichen Stromkonzern
Verbund. Verbund-Chef Michael Strugl hatte heute angekündigt, ab März
einen Stromtarif mit einem Preis unter 10 Cent pro Kilowattstunde für
Haushalte und Gewerbe anzubieten.

„In den letzten Jahren haben sich die Börsen- bzw. Verkaufspreise
für Strom völlig von den Produktionskosten abgekoppelt. Durch die
hohen Strompreise sind Milliarden Euro aus den Haushalten, dem
Gewerbe und der Industrie in Rücklagen und Gewinne der Energiebranche
gewandert. Die massive Inflationsspirale der vergangenen Jahre hatte
ihren Ausgang bei den hohen Energiepreisen“, erklärt Staatssekretärin
Schmidt.

„Ich freue mich sehr darüber, dass man beim Verbund nun erkannt
hat, dass die Preise nach unten müssen. 10 Cent pro Kilowattstunde
sind ein fairer Preis für Österreich und eine deutliche Entlastung
für die Österreicher:innen“, so Schmidt. Die Regierungskoordinatorin
erwartet nun, dass weitere Energieversorger nachziehen.

Entlastung für Haushalte wichtigste Priorität

Die Entlastung der Haushalte und das Einbremsen der Inflation
seien die wichtigsten Aufgaben der Energiepolitik, so Schmidt. Der
neue Verbund-Tarif sei ein wichtiger Schritt zur Entlastung, ein
Durchschnittshaushalt würde sich 200 Euro pro Jahr ohne Steuern
ersparen. Nach der Senkung von Netzabgaben und dem Beschluss des
neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetzes wird die Regierung nun weiter
am Energiepreis-Krisenmechanismus arbeiten. Ziel dabei bleibe ein
generelles Preisniveau von maximal 10 Cent pro Kilowattstunde (
Arbeitspreis netto).