Wien: Abfall vermeiden zu Weihnachten – 48er-Tipps & Re-Use

Redaktion

Wien setzt auf Abfallvermeidung: 48er-Tipps zu Geschenksäcken, Secondhand, Mülltrennung und Re-Use. Termine, Standorte und Öffnungszeiten (8.12.2025). Gerade in der Vorweihnachtszeit wird in vielen Haushalten besonders viel verpackt, gekauft und später entsorgt. Wien macht heuer erneut klar: Abfall vermeiden ist der wirksamste Klimaschutz im Alltag. Am 8. Dezember 2025 rückt die Stadt das Thema in den Fokus – mit konkreten Angeboten der MA 48, verständlichen Hinweisen zur Mülltrennung und alltagstauglichen Alternativen zum Verpackungsmüll. Wer jetzt zu wiederverwendbaren Geschenksäcken greift, Secondhand-Geschenke entdeckt, richtig trennt und Weiterschenken nutzt, spart Geld, Zeit und Ressourcen. Diese Orientierungshilfe fasst alle wichtigen Punkte zusammen, zeigt, wie die Angebote praktisch genutzt werden, und ordnet die Initiative in einen größeren Kontext ein – von der Wiener Kreislaufwirtschaft bis zu Vergleichen mit anderen Regionen. Ein Beitrag, der informiert, ohne zu belehren, und der zeigt, wie einfach verantwortungsvolles Handeln in der Stadt funktionieren kann.

Abfall vermeiden in Wien: So gelingt die Weihnachtszeit

Die Botschaft der Stadt Wien ist klar: Der beste Müll ist der, der erst gar nicht entsteht. Gerade an Weihnachten häufen sich Verpackungen, Geschenkpapier und Einwegmaterialien. Stattdessen setzt die MA 48 auf einfache Alternativen: wiederverwendbare 48er-Geschenksäcke, Secondhand-Geschenke aus dem 48er-Tandler, das aktive Weiterschenken gebrauchsfähiger Dinge und eine Mülltrennung, die Wertstoffe sichtbar macht. Das passt zur Kreislaufwirtschaft, die Materialien so lange wie möglich im Umlauf hält. Wer an der Quelle ansetzt und Abfall vermeidet, muss später weniger sortieren – und erleichtert die Arbeit der Entsorgungslogistik, die Restmüll nicht nachsortiert. Praktisch wird es mit klaren Öffnungszeiten, zwei Standorten des 48er-Tandlers und Gutscheinen, die Freude bereiten und gleichzeitig Ressourcen schonen.

Ein zentrales Signal setzt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky mit dem Hinweis auf den pragmatischen Nutzen: Wiederverwendbare Geschenksäcke ersparen das Einpacken mit Papier, Schere und Klebeband; ein Knoten oder eine Masche genügen. Das spart Zeit und vermeidet Verpackungsmüll. Gleichzeitig wird die lokale Kreislaufwirtschaft gestärkt, weil Produkte mehrfach genutzt werden. So entsteht ein praktikabler Weg, Abfall zu vermeiden und zugleich das Fest nachhaltig zu gestalten.

48er-Geschenksäcke: Sackerl für’s Packerl

Die 48er-Geschenksäcke gibt es in drei Größen im 48er-Tandler: klein um 4 Euro, mittel um 6 Euro und in XL um 8 Euro. Sie sind robust, wiederverwendbar und für jeden Anlass geeignet. Wer sie mehrfach nutzt, senkt die Kosten pro Verwendung deutlich. Ein Beispiel: Wird ein kleiner Geschenksack fünfmal eingesetzt, sinkt der rechnerische Stückpreis pro Anlass auf unter einen Euro. Vorteilhaft ist auch der geringe Zeitaufwand: Statt meterweise Papier und Klebeband zu kaufen, genügt ein Griff zum Sack. Das vermeidet Verpackungsmüll und macht das Einpacken stressfrei.

Secondhand statt Neuware ist ein weiteres Kernthema. Im 48er-Tandler finden sich Möbel, Kleidung, Spiele, Musikinstrumente und Bücher. Bis 20. Dezember lassen sich hier Geschenke und Dekoration preiswert erwerben – mit Glück auch exklusive Einzelstücke. Der Charme: Jedes wiederverwendete Produkt erhält ein zweites Leben. Das spart Ressourcen, verkürzt Lieferketten und fördert eine Kultur des Weiterverwendens, die in Wien schon lange verankert ist.

Fachbegriffe einfach erklärt

Kreislaufwirtschaft

Kreislaufwirtschaft bezeichnet ein Wirtschaftsmodell, das Produkte, Materialien und Ressourcen so lange wie möglich im Nutzungskreislauf hält. Statt linear zu produzieren, zu konsumieren und zu entsorgen, werden Gegenstände repariert, wiederverwendet, aufbereitet oder recycelt. Für den Alltag bedeutet das: Dinge länger nutzen, Secondhand kaufen, Mehrweg statt Einweg wählen und Wertstoffe sauber trennen. In einer städtischen Kreislaufwirtschaft wie in Wien spielt die kommunale Infrastruktur eine Schlüsselrolle: Re-Use-Shops wie der 48er-Tandler, gut erreichbare Sammelstellen, klare Trennsysteme und verständliche Informationen. Je öfter ein Produkt eingesetzt wird, desto geringer ist sein ökologischer Fußabdruck pro Nutzung – das ist der Kern des Kreislaufgedankens.

Restmüll

Restmüll ist jener Abfall, der nicht mehr verwertbar ist oder falsch getrennt wurde und daher im Restmüllbehälter landet. Wichtig zu wissen: Restmüll wird in der Regel nicht nachsortiert. Das bedeutet, dass Wertstoffe, die fälschlich im Restmüll landen, ihre Chance auf Wiederverwendung oder Recycling verlieren. Für Haushalte heißt das: Was in die Restmülltonne geworfen wird, bleibt dort. Die Folge sind höhere Entsorgungsmengen und verlorene Rohstoffe. Wer Abfall vermeiden will, setzt daher zuerst auf Wiederverwendung und trennt erst dann konsequent das, was unvermeidbar ist. So bleibt der Restmüllanteil gering.

Wertstoffe

Wertstoffe sind Materialien, die sich wiederverwerten lassen – etwa Kunststoff- und Metallverpackungen, Glas, Papier und Karton. Voraussetzung für die Verwertung ist die richtige Sammlung: Wertstoffe müssen getrennt vom Restmüll erfasst werden. Nur dann können sie aufbereitet und erneut eingesetzt werden. Das spart Primärrohstoffe, Energie und Emissionen. Für Bürgerinnen und Bürger heißt das konkret: Verpackungen leeren, grob reinigen und in die richtige Tonne geben. So wird aus vermeintlichem Abfall ein Rohstoff, der in der Kreislaufwirtschaft eine neue Verwendung findet.

Mülltrennung

Mülltrennung ist das geordnete Sammeln von Abfall nach Materialgruppen. Ziel ist es, die Wiederverwendung oder das Recycling zu ermöglichen. In Wien bedeutet das vor allem, Kunststoff- und Metallverpackungen, Papier und Karton, Glas sowie Bioabfälle getrennt zu erfassen. Je besser die Trennung, desto höher die Verwertungsqualität. Wichtig ist die Alltagsroutine: Verpackungen richtig zuordnen, Fehlwürfe vermeiden und die Tonnen am Wohnort nutzen. Mülltrennung ist kein Selbstzweck – sie ist ein einfacher Hebel, um Abfall zu vermeiden und die Kreislaufwirtschaft zu stärken.

Secondhand

Secondhand beschreibt die Weitergabe und den Wiederverkauf gebrauchter, aber funktionstüchtiger Waren. Der Vorteil liegt in der verlängerten Nutzungsdauer: Ein Gegenstand, der ein zweites oder drittes Mal verwendet wird, spart Ressourcen, die für die Produktion eines neuen Stücks nötig wären. Secondhand ist damit gelebte Kreislaufwirtschaft – ökologisch sinnvoll und oft kostengünstig. Der 48er-Tandler steht in Wien als Synonym für diese Idee: eine kuratierte Auswahl gebrauchter Waren, die geprüft, gut erhalten und für neue Besitzerinnen und Besitzer bereit sind. So wird aus Konsum ein bewussteres Entscheiden.

Verpackungsmüll

Verpackungsmüll umfasst alle Materialien, die vor, während oder nach dem Kauf eines Produkts zur Verpackung verwendet werden – von Geschenkpapier über Kunststofffolien bis zu Schachteln. Er fällt besonders an Feiertagen stark an. Abfall vermeiden heißt hier: auf wiederverwendbare Alternativen setzen, zum Beispiel Geschenksäcke, Stoffbänder und stabile Boxen. Verpackungen, die doch anfallen, gehören in die richtige Sammlung: Papier zu Papier, Kunststoff- und Metallverpackungen zu den Wertstoffen. So bleibt der Restmüll klein und Wertstoffe bleiben im Kreislauf.

Historische Entwicklung der Abfallwirtschaft in Wien

Wien gilt seit Jahrzehnten als Stadt mit gut ausgebauter Entsorgungsinfrastruktur. Das zeigt sich in einer stetigen Weiterentwicklung: von der geordneten Sammlung über die systematische Trennung bis zur Stärkung von Re-Use. Mit der MA 48 verfügt Wien über eine städtische Einrichtung, die auf täglichen Betrieb, Bürgernähe und breite Serviceangebote setzt. In den vergangenen Jahren wurde das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft weiter geschärft: Re-Use-Angebote wurden erlebbar gemacht, etwa über den 48er-Tandler, der das Prinzip des Weiternutzens in den Alltag holt. Statt abstrakter Appelle gibt es sichtbare Anlaufstellen, klare Öffnungszeiten und eine attraktive Auswahl an Secondhand-Waren.

Parallel hat sich der Fokus verschoben: Weg von der reinen Entsorgung, hin zu Vermeidung und Wiederverwendung. Das spiegelt die Erfahrung wider, dass die Entstehung von Abfall am Anfang der Kette entscheidet. Wer weniger verpackt, wer Geschenke ohne Einwegmaterialien übergibt und wer benutzte Dinge weitergibt, entlastet das System. Historisch war Mülltrennung oft ein Thema der Infrastruktur. Heute ist sie Teil eines größeren kulturellen Wandels: Re-Use wird als normal, chic und alltagstauglich verstanden – gerade in einer Stadt, in der Lebensqualität und Umweltbewusstsein zusammengehören. An Weihnachten zeigt sich dieser Wandel besonders deutlich: weniger Verpackungsmüll, mehr wiederverwendbare Lösungen, bewusstes Schenken.

Vergleich: Wien, andere Bundesländer, Deutschland, Schweiz

In Österreich setzen die Bundesländer unterschiedliche Schwerpunkte. Wien stellt mit dem 48er-Tandler ein weithin bekanntes Re-Use-Angebot bereit, kombiniert mit gut erreichbaren Mistplätzen und klaren Trennhinweisen. Andere Bundesländer forcieren ebenfalls Re-Use-Shops, Tauschmärkte und Reparaturinitiativen. Der gemeinsame Nenner: Abfall vermeiden und Wertstoffe sichern. Hier zeigt sich eine Entwicklung, die über kommunale Grenzen hinausgeht – der Blick richtet sich auf praktische Lösungen im Alltag.

Im Vergleich zu Deutschland fällt der starke Fokus auf Pfadlösungen und Rücknahmesysteme bei Verpackungen auf, die dort vielfach bekannt sind. Für Wienerinnen und Wiener ist besonders relevant, dass die Mülltrennung konsequent und verständlich organisiert ist. In der Schweiz wiederum prägen zahlreiche Rückgabestellen im Handel und eine hohe Sammeldisziplin das Bild. Was Wien im internationalen Vergleich auszeichnet, ist die Verbindung von Service und Bewusstsein: Re-Use wird niederschwellig zugänglich gemacht, die Bürgerinnen und Bürger werden nicht nur informiert, sondern mit konkreten Angeboten unterstützt.

Für Konsumentinnen und Konsumenten ist das Ergebnis spürbar: Ein dichtes Netz an Möglichkeiten erleichtert es, Abfall zu vermeiden, Mülltrennung richtig zu praktizieren und den Weg zur Kreislaufwirtschaft zu gehen. Das Fest der Liebe wird so auch zum Fest des ressourcenschonenden Handelns.

Was bedeutet das für Bürgerinnen und Bürger?

Die Auswirkungen im Alltag sind konkret. Erstens: Wer 48er-Geschenksäcke nutzt, spart Verpackungsmüll und Zeit. Ein Knoten oder eine Masche genügen – kein Papier, keine Klebeband-Rollen, kein Stress. Zweitens: Secondhand im 48er-Tandler bietet preiswerte Geschenke, oft mit Geschichte und Charakter. Das bringt Vielfalt unter den Christbaum und schont das Budget. Drittens: Weiterschenken statt Wegwerfen schafft Platz in der Wohnung und Freude bei anderen. Auf allen Wiener Mistplätzen stehen 48er-Tandler-Boxen bereit, um gebrauchsfähige Waren abzugeben. Diese werden entweder im 48er-Tandler zu günstigen Preisen verkauft oder als Sachspenden an karitative Einrichtungen übergeben – ökologisch sinnvoll und sozial wirksam.

Viertens: Richtig trennen macht einen Unterschied. Was im Restmüll landet, bleibt dort. Kunststoff- und Metallverpackungen gehören getrennt gesammelt, ebenso Papier, Karton und Glas. Je konsequenter die Mülltrennung, desto mehr Wertstoffe bleiben im Kreislauf. Fünftens: Planung lohnt sich. Der 48er-Tandler hat bis einschließlich 20. Dezember geöffnet, von 22. Dezember bis 6. Jänner geschlossen und ist ab 7. Jänner wieder für Kundinnen und Kunden da. Die Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Samstag von 10 bis 18 Uhr. Wer rechtzeitig einkauft, kann stressfrei stöbern.

Auch die Standorte sind leicht erreichbar: 48er-Tandler Margareten, 5., Siebenbrunnenfeldgasse 3, und 48er-Tandler Donaustadt, 22., Percostraße 2. Für Schnäppchenjägerinnen und Schnäppchenjäger sowie Vintage-Fans gibt es zusätzlich den 48er-Tandler-Gutschein um 5 Euro – ein kleines, sinnvolles Geschenk mit großem Effekt. So wird Nachhaltigkeit zu einer einfachen Entscheidung im Alltag.

Zahlen und Fakten aus der aktuellen Aussendung

Die aktuelle Information der Stadt weist einige klar überprüfbare Eckdaten aus, die Orientierung geben:

  • 48er-Geschenksäcke: drei Größen, Preise 4 Euro (klein), 6 Euro (mittel), 8 Euro (XL); ganzjährig im 48er-Tandler erhältlich.
  • Secondhand im 48er-Tandler: Sortiment aus Möbeln, Kleidung, Spielen, Musikinstrumenten und Büchern; bis 20. Dezember bequem für Weihnachtsgeschenke nutzbar.
  • Gutscheine: 48er-Tandler-Gutschein um 5 Euro, direkt im 48er-Tandler erhältlich.
  • Weiterschenken: 48er-Tandler-Boxen auf allen Wiener Mistplätzen zur Abgabe gebrauchsfähiger Waren; Weitergabe über Verkauf im 48er-Tandler oder als Sachspende an karitative Einrichtungen.
  • Mülltrennung: Restmüll wird nicht nachsortiert; Wertstoffe wie Kunststoff- und Metallverpackungen unbedingt getrennt sammeln.
  • Öffnungszeiten: Bis inklusive 20. Dezember geöffnet; 22. Dezember bis 6. Jänner geschlossen; ab 7. Jänner wieder offen; regulär Mittwoch bis Samstag, 10 bis 18 Uhr.
  • Standorte: 48er-Tandler Margareten (5., Siebenbrunnenfeldgasse 3) und 48er-Tandler Donaustadt (22., Percostraße 2).

Diese Zahlen zeigen: Nachhaltigkeit ist planbar. Wer jetzt einen Geschenksack kauft und ihn mehrfach verwendet, spart langfristig. Wird ein XL-Sack beispielsweise zehnmal genutzt, sinkt der rechnerische Kostenanteil pro Einsatz auf wenige Dutzend Cent. Das ist mehr als Symbolik: Es ist gelebte Abfallvermeidung mit praktischer Wirkung. Ebenso transparent sind die Feiertagstermine: Wer zwischen 22. Dezember und 6. Jänner Secondhand-Einkäufe plant, sollte sich zuvor eindecken – ab 7. Jänner startet der Betrieb mit neuen Aktionen und frischen Re-Use-Funden.

Wichtig ist der Blick auf die Trennung: Da Restmüll nicht nachsortiert wird, entscheidet der Einwurf. Wer Wertstoffe getrennt sammelt, hält die Kreislaufwirtschaft am Laufen. Der Aufwand ist gering, der Nutzen groß – und die Infrastruktur in Wien ist dafür ausgelegt, mit klaren Tonnen und verständlichen Regeln.

Ausblick: Wie Wien die Kreislaufwirtschaft stärkt

Die aktuelle Initiative reiht sich in einen längerfristigen Trend ein. Re-Use wird sichtbarer, attraktiver und bequemer. Für die kommenden Jahre ist zu erwarten, dass wiederverwendbare Verpackungslösungen weiter an Bedeutung gewinnen – von Geschenksäcken über Mehrwegboxen bis zu modularen Systemen für den Alltag. Auch das Prinzip des Weiterschenkens wird wachsen: Tausch- und Spendenangebote sind niederschwellig, sozial wirksam und ökologisch sinnvoll. Das entspricht dem Bedürfnis vieler Haushalte, Platz zu schaffen und gleichzeitig Gutes zu tun.

Für Wien ist der Schlüssel, Service und Information zu verbinden. Bürgerinnen und Bürger brauchen nicht nur Appelle, sondern einfache Schritte: klare Öffnungszeiten, kurze Wege, verständliche Hinweise und attraktive Produkte. Genau das bietet der 48er-Tandler. Im gleichen Zug bleibt Mülltrennung ein Dauerbrenner – nicht als Pflicht, sondern als Gewohnheit, die im Alltag kaum Aufwand macht. Je konsequenter diese Routinen werden, desto stabiler funktioniert die Kreislaufwirtschaft. Perspektivisch führt das zu weniger Restmüll, mehr wiederverwendeten Materialien und einer Stadt, in der Ressourcenschonung selbstverständlich ist.

Rechtlich und politisch bleibt der Rahmen in Bewegung. Kommunale Angebote wie jene der MA 48 werden im Zusammenspiel mit bundesweiten und europäischen Entwicklungen weitergedacht. Für die Praxis zählt jedoch vor allem: Lösungen müssen alltagstauglich sein. Geschenksäcke, Re-Use-Shops, klare Trennsysteme – genau hier liegt die Stärke Wiens.

Weiterführende Informationen und Service

Die Details der aktuellen Aussendung sowie Pressebilder sind öffentlich abrufbar. Zur Quelle geht es hier: OTS-Presseaussendung der Stadt Wien (MA 48). Pressebilder werden laut Stadt unter presse.wien.gv.at/bilder bereitgestellt. Wer Secondhand-Geschenke sucht, sollte die Feiertagsöffnungszeiten beachten: Der 48er-Tandler ist bis einschließlich 20. Dezember geöffnet, macht von 22. Dezember bis 6. Jänner Pause und ist ab 7. Jänner wieder da. Die regulären Zeiten: Mittwoch bis Samstag, 10 bis 18 Uhr. Standorte: Margareten, 5., Siebenbrunnenfeldgasse 3; Donaustadt, 22., Percostraße 2.

Praktische Tipps für den Einkauf

  • Geschenksäcke in passenden Größen wählen und mehrfach verwenden.
  • Secondhand-Geschenke frühzeitig im 48er-Tandler besorgen.
  • Gebrauchsfähige Waren über die 48er-Tandler-Boxen am Mistplatz weiterschenken.
  • Mülltrennung konsequent umsetzen: Wertstoffe getrennt sammeln.

Ein Satz bringt die Idee auf den Punkt: Abfall vermeiden beginnt mit einer Entscheidung. Wien bietet dafür die passenden Werkzeuge – jetzt liegt es in der Hand der Bürgerinnen und Bürger, sie zu nutzen.

Schluss: Weniger ist mehr – gerade an Weihnachten

Die wichtigsten Punkte in Kürze: Abfall vermeiden bleibt der stärkste Hebel, um Klima und Ressourcen zu schonen. Die 48er-Geschenksäcke bieten eine einfache, wiederverwendbare Alternative zu Einwegverpackungen. Secondhand im 48er-Tandler bringt Vielfalt unter den Baum und entlastet das Budget. Weiterschenken über die 48er-Tandler-Boxen ist ökologisch wie sozial sinnvoll. Richtig trennen macht Sinn, denn Restmüll wird nicht nachsortiert. Mit klaren Öffnungszeiten und zwei Standorten ist der Service gut erreichbar.

Wer die Feiertage nachhaltig gestalten will, kann heute beginnen: einen Geschenksack kaufen, ein Secondhand-Geschenk finden, gebrauchsfähige Dinge weitergeben und Wertstoffe trennen. So entsteht aus guten Vorsätzen gelebter Alltag. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Aussendung der Stadt Wien und auf der Pressebild-Seite. Eine Frage an Sie: Welchen Schritt setzen Sie heute, um Abfall zu vermeiden?