Samsung KI prägt die CES 2026: vernetzte Fernseher, Haushaltsgeräte und Gesundheitsfunktionen versprechen mehr Komfort – was heißt das für Österreich? Am 2026-01-05 rückt Las Vegas in den Fokus der Technikwelt, doch viele Augen in Österreich fragen sich: Welche Neuerungen der Elektronikmesse sind mehr als Show, und welche wirken sich tatsächlich auf den Alltag in Wien, Graz, Linz oder Innsbruck aus? Samsung stellt seine Vision eines digitalen Begleiters vor, der über Bildschirme, Lautsprecher, Kühlschränke und Wearables hinweg zusammenarbeitet. Die Botschaft: Künstliche Intelligenz soll weniger Zukunftsmusik sein und mehr verlässlicher Nutzwert. Was bereits angekündigt wurde, was für den heimischen Markt plausibel erscheint und wo Vorsicht geboten ist, ordnen wir ein – mit Blick auf Datenschutz, Energieeffizienz und reale Anwendungsbeispiele für Haushalte in Österreich.
Samsung KI als Begleiter fürs smarte Wohnen: das Wichtigste von der CES 2026
Bei der Veranstaltung The First Look im Rahmen der CES 2026 präsentierte Samsung seine Leitidee Companion to AI Living. Dahinter steht das Versprechen, Samsung KI quer über Gerätekategorien hinweg einzusetzen, um vom Fernseher bis zur Waschmaschine ein abgestimmtes Erlebnis zu schaffen. Laut dem Unternehmen verbindet diese Plattform Forschung, Produktentwicklung, Betrieb und Nutzererlebnis. TM Roh, Chef der Device eXperience Division, betonte, Samsung KI solle den Alltag persönlicher und nahtloser machen. Für den österreichischen Markt ist das vor allem dort relevant, wo Geräte bereits stark verbreitet sind: bei Fernsehern, Soundbars und zunehmend bei vernetzten Haushaltsgeräten.
Im Entertainment-Bereich sticht der 130 Zoll große Micro RGB Fernseher hervor, flankiert von einer vollständigen AI TV Linie, die mit dem Vision AI Companion arbeitet. Für den Haushalt stellte Samsung KI Funktionen wie AI Vision im Family Hub Kühlschrank, die Bespoke AI Laundry Combo sowie den Bespoke AI Jet Bot Steam Ultra vor. Im Gesundheitsbereich reicht die Perspektive von Schlaf- bis Demenzfrüherkennung – stets auf Basis eines vernetzten Geräteparks und abgesichert durch Sicherheitsplattformen wie Samsung Knox und Knox Matrix.
Wichtig für Österreich: Preise und lokale Verfügbarkeiten sind zum Redaktionszeitpunkt nicht genannt. Einige Funktionen sind regional begrenzt oder an Konten, Apps und eine stabile WLAN-Verbindung gebunden. Dennoch zeigen die Ankündigungen, wie Hersteller 2026 smarte Geräte als integrierte Begleitung im Alltag positionieren.
Was wurde konkret angekündigt?
- Vision AI Companion: Samsung KI ergänzt das TV-Erlebnis um kontextbezogene Empfehlungen, von Filmen bis Rezeptvorschlägen, und interagiert mit kompatiblen Geräten im Zuhause.
- 130 Zoll Micro RGB: Ein großformatiges Micro-LED-Display mit präziser RGB-Ansteuerung und neuem Designansatz.
- HDR10+ ADVANCED und Eclipsa Audio: Erweiterte Bild- und Raumklangfunktionen werden in die 2026er TV-Generation integriert.
- Odyssey Monitore: Mit dem ersten 6K 3D Odyssey G9 und weiteren G6/G8 Modellen zielt Samsung auf Gaming und kreative Arbeit.
- Bespoke AI Haushaltsgeräte: KI-gestützte Wasch- und Pflegelösungen sowie ein Robotersauger mit 3D-Sensorik und smarter Sprachsteuerung.
- Family Hub Update: AI Vision mit Google Gemini zur Erkennung und Nachverfolgung von Lebensmitteln im Kühlschrank, plus neue Berichte und Widgets.
- Sieben Jahre Tizen OS Upgrades: Längere Softwareunterstützung für den TV-Bereich.
Zahlen, Daten, Fakten: Einordnung für Österreich
Ein zentrales Zahlensignal: SmartThings zählt laut Samsung mit Stand Dezember 2025 über 430 Millionen Nutzerinnen und Nutzer weltweit. Das unterstreicht die Reichweite der Plattform, die als Rückgrat für viele Samsung KI Funktionen dient. Für Österreich bedeutet das zwar keine direkte Kennzahl, aber eine große internationale Anwenderbasis kann mehr App-Integrationen, schnellere Fehlerbehebungen und langfristig stabilere Dienste begünstigen.
Ebenfalls relevant: Seit elf Jahren führt Samsung den globalen Soundbar-Markt an. Für hiesige Wohnzimmer ist das insofern interessant, als Raumklanglösungen wie Eclipsa Audio stärker aufeinander abgestimmte Erlebnisse mit TVs und Lautsprechern ermöglichen sollen. Die Ankündigung von sieben Jahren Tizen OS Upgrades ist für Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande ein potenzieller Pluspunkt: Längere Update-Zeiträume bedeuten mehr Funktionsnachschub, Fehlerkorrekturen und Sicherheitsverbesserungen über den Lebenszyklus eines Fernsehers hinweg.
Weitere harte Fakten aus den Präsentationen: ein 130 Zoll Micro RGB als neues Flaggschiff im Displaybereich; eine 2026er TV-Generation mit HDR10+ ADVANCED; eine neue Odyssey Monitorreihe mit dem ersten 6K 3D Odyssey G9; sowie die Ausweitung des Ökosystems um WiFi-Lautsprecher wie Music Studio 5 und 7. Im Haushaltssegment treten die Bespoke AI Produkte mit praktischen Automationen und Analysen auf: vom schnelleren Waschgang bis zu wöchentlichen FoodNote Berichten.
Wichtig zu wissen: Viele Features hängen von Region, Spracheinstellungen, App-Accounts und Netzqualität ab. Samsung verweist auf unterschiedliche Verfügbarkeiten je nach Land. Für Österreich ist daher entscheidend, welche Modelle offiziell eingeführt werden und in welchen Funktionsumfängen sie hier starten. Eine genaue Liste für den heimischen Markt liegt derzeit nicht vor.
Historische Entwicklung: Von der Smart-TV-Ära zur Samsung KI als Begleiter
Smart-TVs eroberten vor gut einer Dekade die Wohnzimmer. Zunächst standen Streaming-Apps, Mediatheken und einfache Sprachbefehle im Vordergrund. Mit der Zeit kamen vernetzte Lautsprecher, Soundbars und erste Smart-Home-Brücken hinzu. Parallel wurden Kühlschränke und Waschmaschinen zunehmend vernetzt, zunächst mit Timern und Statusmeldungen, später mit umfassenden App-Steuerungen und Automationen. Diese Phase war häufig noch fragmentiert: Verschiedene Hersteller, unterschiedliche Plattformen, begrenzte Zusammenarbeit.
Der Wandel zu einer echten KI-Begleitung begann, als Hersteller wie Samsung KI in mehreren Produktkategorien verankerten und mit einem großen Ökosystem wie SmartThings kombinierten. Statt einzelne Funktionen isoliert zu verbessern, rückte die Orchestrierung in den Fokus: Empfehlungen, die vom Fernseher in die Küche springen, und Geräte, die aufeinander reagieren, ohne dass die Nutzerinnen und Nutzer ständig selbst schalten müssen. Gleichzeitig wuchs das Bewusstsein für Datenschutz und Sicherheit. Plattformen wie Samsung Knox entwickelten sich weiter, um vernetzte Geräte gegen Missbrauch besser abzusichern. Heute ist die Debatte ausgereifter: KI soll nicht nur Beeindruckendes leisten, sondern zuverlässig, nachvollziehbar und verantwortungsvoll helfen.
Fachbegriffe einfach erklärt
- Samsung KI: Gemeint ist die Gesamtheit von Funktionen künstlicher Intelligenz, die Samsung in TVs, Haushaltsgeräten, Wearables und Software integriert. Samsung KI analysiert Kontexte, lernt aus Mustern und schlägt passende Aktionen vor, etwa Inhalte zum Ansehen oder Rezepte. Wichtig ist die Verknüpfung mit dem Ökosystem SmartThings: Geräte tauschen Informationen datenschutzkonform aus, um Abläufe zu vereinfachen. Ziel ist ein spürbarer Alltagsnutzen, nicht nur Technik-Demonstration.
- Micro RGB (Micro-LED): Micro-LED bezeichnet selbstleuchtende, mikroskopisch kleine Leuchtdioden. Jeder Bildpunkt besteht aus roten, grünen und blauen Dioden, die unabhängig leuchten. Vorteil: hohe Helligkeit, starker Kontrast, natürliche Farben und lange Lebensdauer ohne typische LCD-Hintergrundbeleuchtung. Die Steuerung einzelner RGB-Subpixel ermöglicht präzise Bildkontrolle und geringe Alterungseffekte. Micro RGB steht für diese präzise RGB-Ansteuerung in großformatigen Premium-Displays.
- HDR10+ ADVANCED: HDR steht für High Dynamic Range, also große Helligkeits- und Farbumfänge. HDR10+ nutzt dynamische Metadaten, damit sich die Bildwiedergabe Szene für Szene anpasst. Die ADVANCED Variante erweitert das um Helligkeitssteuerung, genrespezifische Optimierung, Bewegungsglättung und Lokales Tone Mapping. Ergebnis: Mehr Zeichnung in dunklen und hellen Bereichen sowie bessere Farbdifferenzierung, wenn die Inhalte und der TV diese Funktion unterstützen.
- Tizen OS: Tizen ist das Betriebssystem vieler Samsung Fernseher. Es verwaltet Apps, Dienste, Bild- und Tonfunktionen sowie die Kommunikation mit anderen Geräten. Mit sieben Jahren Upgrades sollen Geräte länger aktuell bleiben. Das bedeutet mehr Sicherheitspatches, neue Funktionen und Kompatibilitätsverbesserungen. Nutzerinnen und Nutzer profitieren davon, wenn sie den TV über mehrere Jahre verwenden und nicht sofort austauschen möchten.
- SmartThings: SmartThings ist Samsungs Plattform für das vernetzte Zuhause. Sie verknüpft TVs, Lautsprecher, Leuchten, Sensoren, Haushaltsgeräte und mehr. Über Automationen lassen sich Routinen erstellen, beispielsweise Licht dimmen, Heizung anpassen und einen Film starten. Samsung KI nutzt SmartThings, um Empfehlungen zu geben und Geräte nahtlos zu koordinieren. Voraussetzung sind meist eine stabile WLAN-Verbindung und ein registriertes Konto.
- Vision AI Companion (VAC): VAC ist eine KI-Komponente, die Inhalte und Situationen erkennt und dazu passende Aktionen anbietet. Sie empfiehlt etwa Filme, blendet Sportfunktionen ein, oder schlägt Rezepte vor, die sich später direkt an Küchengeräte senden lassen. VAC arbeitet kontextbezogen, versteht Sprachbefehle in unterstützten Sprachen und interagiert mit kompatiblen Samsung Geräten. Verfügbarkeit und Funktionsumfang variieren je nach Region und Modell.
- Eclipsa Audio (Räumlicher Klang): Unter räumlichem Klang versteht man Audiotechnik, die Schallquellen so positioniert, dass ein dreidimensionaler Höreindruck entsteht. Eclipsa Audio soll dies systemweit vereinheitlichen, um Fernseher, Soundbars und Lautsprecher klanglich abzustimmen. Vorteil: Stimmen bleiben klar, Effekte präzise ortbar, und Musik gewinnt an Tiefe. Voraussetzung sind passende Inhalte, Geräte und eine sinnvolle Lautsprecheraufstellung im Raum.
- Samsung Knox und Knox Matrix: Knox ist Samsungs Sicherheitsplattform, ursprünglich aus dem Mobilbereich bekannt. Knox Matrix erweitert das Konzept auf ein Netz verknüpfter Geräte. Ziel ist das Absichern von Daten, Geräten und Verbindungen gegen Angriffe. Dazu zählen geprüfte Boot-Prozesse, Verschlüsselung und laufende Risikoanalysen. Für Samsung KI ist dies die Sicherheitsbasis, damit vernetzte Funktionen nicht zulasten der Privatsphäre gehen.
- AI Vision im Family Hub: Dabei handelt es sich um die kameragestützte Erkennung von Lebensmitteln im Kühlschrank. Per KI werden Artikel beim Ein- und Ausräumen identifiziert und gelistet. Das erleichtert Einkaufsplanung und Rezeptvorschläge. Die Erkennung hat Grenzen, etwa im Tiefkühlbereich oder bei schlecht sichtbaren Produkten. Eine WLAN-Verbindung, ein Konto und manuelle Korrekturen können erforderlich sein, um eine hohe Genauigkeit zu erreichen.
- Qualcomm Dragonwing Prozessor (im Jet Bot): Ein spezialisierter Chip für Robotik und Edge-KI berechnet Sensordaten lokal, etwa von Stereo-3D-Sensoren. So kann der Roboter Flüssigkeiten erkennen, besser navigieren und schneller auf Situationen reagieren. Vorteil: Geringere Latenz und mehr Datenschutz, weil nicht alles in die Cloud muss. Grenzen bestehen bei schwierigen Lichtverhältnissen oder sehr kleinen Flüssigkeitsmengen, die die Erkennung erschweren.
Österreich im Vergleich: Bundesländer, Deutschland, Schweiz
Österreichs Wohnlandschaft ist heterogen: In Städten wie Wien, Graz und Linz sind Breitband und Kabel-TV weit verbreitet, was die Nutzung vernetzter Geräte begünstigt. Im ländlichen Raum ist der Ausbau unterschiedlich, wobei moderne Festnetze und 5G den Anschluss an smarte Dienste erleichtern. In Bundesländern mit starkem Einfamilienhaus-Anteil, etwa in Niederösterreich oder Oberösterreich, kommen Smart-Home-Setups mit Sicherheit, Energie und Unterhaltung oft im Paket zum Einsatz. In Wien wiederum spielt die Nachrüstbarkeit in Wohnungen eine Rolle, etwa mit drahtlosen Sensoren und kompakten Soundlösungen.
Im Vergleich zu Deutschland ist die Geräteauswahl meist ähnlich, aber Starttermine einzelner Funktionen können variieren. Deutschland dient oft als Referenzmarkt im deutschsprachigen Raum, was für den Rollout von TV- und Smart-Home-Features relevant ist. Die Schweiz ist traditionell stark bei Premium-TV und Audio, was die Nachfrage nach Micro-LED- und High-End-Klanglösungen befeuern kann. Insgesamt gilt: Verfügbarkeiten und Dienste sind nicht immer parallel, daher sollten österreichische Käuferinnen und Käufer beim Händler nachfragen, welche Funktionen der heimische Modelljahrgang konkret mitbringt.
Konkreter Bürger-Impact: Beispiele aus dem Alltag
Entertainment: Stellen wir uns eine Familie in Salzburg vor, die am Wochenende Fußball schaut. Samsung KI blendet im AI Soccer Mode Pro optimierte Bild- und Tonwerte ein. Der Vision AI Companion erkennt den Kontext und kann auf Wunsch den Kommentar lauter, die Fankurve leiser machen. Nach dem Spiel schlägt die Plattform passende Highlights oder Dokumentationen vor. Wer Lust auf Essen bekommt, fragt nach Rezepten, die direkt an den vernetzten Herd übertragen werden können.
Küche: In einer Linzer Küche erkennt AI Vision im Family Hub, welche Zutaten fehlen. FoodNote liefert eine wöchentliche Zusammenfassung der Essgewohnheiten und hilft, Restbestände rechtzeitig zu verwerten. Das reduziert potenziell Lebensmittelverschwendung. Mit Now Brief erscheinen persönliche Widgets für unterschiedliche Familienmitglieder. Sprachprofile via Voice ID können Inhalte individuell ausspielen, ohne dass alle denselben Bildschirm teilen müssen.
Haushaltspflege: In einem Tiroler Haushalt spart die Bespoke AI Laundry Combo Wege zwischen Waschmaschine und Trockner. Morgens hängt eine Bluse im Bespoke AI AirDresser und wird per Dampf geglättet. Der Jet Bot mit 3D-Sensorik erkennt verschütteten Kaffee und warnt bei Abwesenheit via App, wenn Haustiere gesichtet werden oder ungewöhnliche Bewegungen auftreten. Das erhöht Komfort und Sicherheit – mit dem Hinweis, dass Kamerafunktionen bewusst aktiviert und Datenschutzoptionen sorgfältig gesetzt werden sollten.
Gesundheit: Eine ältere Person in Wien nutzt Wearables als Frühwarnsystem. Samsung KI wertet Schlaf- und Aktivitätsdaten aus und gibt sanfte Empfehlungen. In Zukunft, so die Vision, könnte bei auffälligen Mustern eine konsentierte Weitergabe an medizinische Kontaktstellen erfolgen. Das ersetzt keine Diagnose, kann aber Anstöße geben, rechtzeitig professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Expertenstimmen aus der Vorstellung
Aus der Präsentation unterstreicht TM Roh: »Mit einem global vernetzten Ökosystem und KI in allen Kategorien will Samsung alltägliche Erlebnisse sinnvoller machen.« Ebenso schilderten Verantwortliche aus dem Display-Geschäft, dass zwanzig Jahre TV-Erfahrung in die aktuelle AI TV Linie fließen. Diese Einordnungen sind Herstellerpositionen; für Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich bedeuten sie vor allem, dass Samsung KI als Kernstrategie verstanden werden will – von Bildqualität über Klang bis zu Haushaltsabläufen.
Recht, Sicherheit, Verfügbarkeit: Was Österreich wissen sollte
Unter dem Blickwinkel des heimischen Verbraucherschutzes sind drei Punkte wesentlich: Daten, Updates, Verfügbarkeit. Erstens sollten Käuferinnen und Käufer prüfen, welche Daten wofür erhoben werden, ob sie lokal verarbeitet oder in die Cloud gesendet werden, und welche Opt-out-Möglichkeiten bestehen. Samsung verweist auf Knox und Knox Matrix, die Sicherheitsgrundlagen schaffen. Zweitens sind Updates entscheidend: Sieben Jahre Tizen OS Upgrades klingen positiv, im Kleingedruckten ist aber zu klären, welche Funktions- und Sicherheitsupdates je Modell tatsächlich kommen. Drittens: Verfügbarkeit. Nicht jede Funktion von Samsung KI startet zeitgleich in allen Ländern. Händlerangaben und die österreichische Produktseite sind maßgeblich.
Aus rechtlicher Sicht wird in der EU die Entwicklung durch Datenschutzrecht und KI-Regelwerke geprägt. Für Österreich ist wichtig, dass lokale Einstellungen, Rechte und Einwilligungen transparent umgesetzt sind. Kameras im Haushalt, Sprachprofile und Gesundheitsdaten sollten nur nach expliziter Zustimmung und mit klaren Hinweisen genutzt werden. Eltern sollten Kinder-Profile und Freigaben besonders sorgfältig einrichten.
Hinweise zur Verfügbarkeit und Einschränkungen
Samsung weist darauf hin, dass Funktionsumfang, Spracherkennung, unterstützte Modelle und verfügbare Dienste je nach Region variieren. Für viele Features sind WLAN und ein Samsung Konto erforderlich; teils kommen Drittanbieter-Konten hinzu. AI Vision erkennt keine Tiefkühlartikel und kann Artikel als unbekannt listen; manuelle Korrekturen sind möglich. Sprachbefehle decken ausgewählte Sprachen ab; nicht alle Dialekte werden zuverlässig erkannt. Beim Jet Bot hängt die Flüssigkeitserkennung von Größe, Licht und Muster des Bodens ab. Diese Hinweise sind wesentlich, damit Erwartungen an Samsung KI realistisch bleiben.
Zukunftsperspektive: Wohin entwickelt sich Samsung KI?
Mittelfristig ist damit zu rechnen, dass Samsung KI noch stärker auf das Prinzip On-Device setzt, also mehr Auswertung direkt am Gerät statt in der Cloud. Das senkt Latenz und kann den Datenschutz stärken. Gleichzeitig dürfte die Interoperabilität wachsen: Standards im Smart Home erleichtern die Zusammenarbeit über Herstellergrenzen hinweg. Für Österreich ist das bedeutsam, weil Haushalte häufig Mischumgebungen betreiben, etwa mit Leuchten anderer Marken und vorhandenen Lautsprechern.
Im Entertainment werden größere, effizientere Panels mit feineren Bildsteuerungen erwartet, kombiniert mit konsistenterem Raumklang. Im Haushalt könnte Samsung KI alltägliche Routinen weiter automatisieren, ohne Nutzerinnen und Nutzer zu überfordern: klare Einrichtungsassistenten, verständliche Datenschutzdialoge und transparente Energieangaben. Im Gesundheitsbereich werden Coachings pragmatischer, mit Fokus auf Schlaf, Bewegung und Ernährung. Diagnosen bleiben dem Gesundheitswesen vorbehalten, doch sanfte, datensensible Hinweise können helfen, Lebensgewohnheiten zu verbessern.
Für Österreich bleibt spannend, wann welche Samsung KI Funktionen offiziell starten, wie sie mit regionalen Diensten zusammenarbeiten und wie Händler Support, Ersatzteile und Updates langfristig sicherstellen. Wer heute investiert, sollte auf klar dokumentierte Update-Zusagen, Datenschutzfunktionen und lokale Servicekanäle achten.
Vergleich innerhalb Österreichs und mit Nachbarn: Chancen und Hürden
Wien profitiert von dichter Infrastruktur und hoher Streaming-Affinität, was den Einsatz von Samsung KI im Entertainment-Bereich begünstigt. In Bundesländern mit vielen Einfamilienhäusern bieten sich Automationen für Energie, Sicherheit und Reinigung an. In Tourismusregionen können smarte Setups in Ferienimmobilien Mehrwert stiften, sofern Datenschutz und Zugriffsrechte sauber getrennt sind. Deutschland und die Schweiz bleiben wichtige Referenzmärkte für Verfügbarkeit und Preisgestaltung. Für heimische Käuferinnen und Käufer ist es daher ratsam, die Modellcodes genau zu vergleichen und auf österreichische Spezifikationen zu achten.
Quellen, weiterführende Links und Transparenz
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung von Samsung Electronics und der Berichterstattung rund um The First Look auf der CES 2026. Zur Einordnung haben wir Herstellerangaben neutral aufbereitet und auf potenzielle regionale Unterschiede hingewiesen. Weitere Informationen finden Sie hier:
Checkliste für den Kauf in Österreich
- Verfügbarkeit: Führt der österreichische Handel das gewünschte Modell und die genannten Funktionen?
- Updates: Wie lange sind Sicherheits- und Funktionsupdates zugesichert?
- Datenschutz: Welche Daten werden lokal, welche in der Cloud verarbeitet? Welche Einwilligungen sind nötig?
- Kompatibilität: Passt das Gerät zu bestehenden Smart-Home-Komponenten im Haushalt?
- Service: Gibt es lokale Service- und Reparaturpartner sowie klare Garantiebestimmungen?
Fazit: Samsung KI zeigt Ambition – entscheidend sind Umsetzung und Transparenz
Die CES 2026 macht deutlich, wie stark Samsung KI zum zentralen Thema der Unterhaltung, des Haushalts und der digitalen Gesundheit wird. Von Micro RGB Fernsehern über Eclipsa Audio bis zu Bespoke AI Geräten und SmartThings spannt der Hersteller einen Bogen, der Alltagssituationen komfortabler machen kann. Für Österreich zählt jedoch die Praxis: Welche Funktionen sind hierzulande verfügbar, wie verlässlich sind Updates, und wie transparent ist der Umgang mit Daten? Wer klug vergleicht, kann von längeren Softwarelaufzeiten, besserer Bild- und Klangqualität sowie smarten Haushaltsabläufen profitieren.
Unser Tipp: Informieren Sie sich vor dem Kauf beim Händler Ihres Vertrauens über die österreichischen Modellvarianten, lesen Sie die Datenschutzhinweise und testen Sie, wenn möglich, die Sprach- und Erkennungsfunktionen in der Praxis. Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen und Fragen mit der Community: Welche Samsung KI Funktionen wären für Ihren Haushalt wirklich nützlich – und wo wünschen Sie sich mehr Wahlfreiheit und Kontrolle? Weiterführende Details bietet der Samsung Newsroom sowie die verlinkte Pressemitteilung.






