Samsung Bespoke AI 2026: Smart-Home-Strategie für Österreich

Redaktion

Am 7. Jänner 2026 zeigt Samsung mit Bespoke AI auf der CES in Las Vegas, wohin das vernetzte Wohnen steuert – und warum das auch für Österreichs Haushalte relevant ist. Die Idee: Haushaltsgeräte werden zu hilfreichen Begleitern, die verstehen, vorausschauend handeln und spürbar Arbeit abnehmen. Was auf einer US-Bühne vorgestellt wurde, hat wegen EU-Effizienzstandards, heimischer Wohnrealitäten und steigender Ansprüche an Komfort und Nachhaltigkeit unmittelbare Bedeutung diesseits der Alpen. Dieser Überblick ordnet die Ankündigungen ein, erklärt Fachbegriffe verständlich und zeigt, welche Chancen und Fragen sich für Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich ergeben – von der Energieeffizienz über Datenschutz bis zur Alltagstauglichkeit.

Samsung Bespoke AI im Smart Home in Österreich: Chancen, Regeln, Alltag

Laut der offiziellen Presseaussendung von Samsung Digital Appliances und den ergänzenden Informationen auf Samsung Newsroom entwickelt der Konzern mit Bespoke AI seine Haushaltsgeräte zu Home Companions weiter. Verbunden über SmartThings, ausgestattet mit Bixby-Sprachsteuerung, Kameras und Displays, sollen Geräte Sehen, Hören und Verstehen kombinieren, um proaktiv auf Bedürfnisse zu reagieren. Für Europa – und damit auch für Österreich – betont Samsung die Energieeffizienz, für Nordamerika neue Formfaktoren wie die Bespoke AI Laundry Combo, für Lateinamerika Wäsche und Klimatisierung, und für Asien lokalisierte Funktionen wie Sprachen und ein erweiterter AI Energy Mode.

Die zentrale Zahl für den europäischen Markt: Eine Bespoke AI Waschmaschine erreicht laut Samsung internem Testverfahren einen Energy Efficiency Index (EEI) von 18,2 und ist damit bis zu 65 Prozent effizienter als die Mindestschwelle der Energieeffizienzklasse A für 9-kg-Modelle (EEI 52). Die Angaben beziehen sich auf das Eco-40–60-Programm. Was bedeutet das in der Praxis? Nicht eine abstrakte Skala, sondern reale Einsparungspotenziale – allerdings stets abhängig von Gerät, Programm, Nutzung und Haushaltsgewohnheiten.

Fachbegriff erklärt: Bespoke AI

Bespoke AI ist Samsungs Bezeichnung für eine Geräteserie und Plattform, die Künstliche Intelligenz fest in Haushaltsgeräte integriert. Es geht nicht nur um Automatisierung, sondern um ein System, das aus wiederkehrenden Abläufen lernt, Vorschläge macht und eigenständig Anpassungen vornimmt. Ein Beispiel ist die Waschmaschine, die anhand von Beladung und Textilart Programmparameter optimiert. Für Laien hilfreich: Bespoke AI umfasst Hardware (Sensoren, Kameras), Software (Algorithmen) und das Zusammenspiel mit anderen Geräten über ein gemeinsames Netzwerk. Ziel ist weniger Tasten-Druck und mehr bedarfsgerechtes Handeln im Hintergrund.

Fachbegriff erklärt: SmartThings

SmartThings ist Samsungs offene Plattform, die Geräte im Haushalt vernetzt. Über eine App oder Automationen werden Waschmaschinen, Kühlschränke, Fernseher, Lautsprecher, Robotersauger oder Klimageräte koordiniert. Für Einsteigerinnen und Einsteiger: Man kann Regeln definieren wie Haushaltsszenen. Ein Beispiel: Wenn die Bewohnerinnen und Bewohner das Haus verlassen, schaltet das System Lichter aus, aktiviert Sicherheitsfunktionen und setzt Geräte in einen energiesparenden Modus. SmartThings dient dabei als digitaler Knotenpunkt, der Geräteinformation zusammenführt und für andere Anwendungen verfügbar macht.

Fachbegriff erklärt: Bixby

Bixby ist Samsungs Sprachassistenz. Im Kontext von Bespoke AI bedeutet das, dass Geräte auf gesprochene Anweisungen reagieren und Rückmeldungen geben können. Für Laien: Sie können sagen, dass die Wäsche besonders empfindlich ist, und das System passt das Programm an, ohne Menüs durchzublättern. Wichtig ist, dass Sprachdaten verarbeitet werden; je nach Geräteeinstellung kann das lokal am Gerät oder in der Cloud geschehen. Nutzerinnen und Nutzer sollten daher bewusst Privatsphäre-Optionen prüfen und Mikrofon-Schalter nutzen, wenn sie keine Sprachaktivierung möchten.

Fachbegriff erklärt: Energy Efficiency Index (EEI) und EU-Etikett

Der Energy Efficiency Index (EEI) ist eine rechnerische Kennzahl, die die Energieeffizienz eines Geräts innerhalb einer Produktkategorie bewertet. Er steht in direktem Bezug zur EU-Energieetikette, auf der Haushaltsgeräte in Klassen (typisch A bis G) eingestuft werden. Ein niedriger EEI bedeutet eine bessere Effizienz. Für Konsumentinnen und Konsumenten ist die Etikette im Geschäft sichtbar und bietet einen Vergleichsrahmen. Wichtig: Die Einstufung erfolgt anhand standardisierter Testprogramme. Der reale Verbrauch kann abweichen, wenn die Nutzung vom Testprofil abweicht – etwa bei häufigen Kurzprogrammen oder hohen Temperaturen.

Fachbegriff erklärt: HVAC

HVAC steht für Heating, Ventilation and Air Conditioning, also Heizung, Lüftung und Klimatisierung. Im Wohnbereich umfasst das beispielsweise Wärmepumpen, Split-Klimageräte oder Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Mit AI-Funktionen können solche Systeme den Betrieb an Wetter, Anwesenheit und Tarifzeiten anpassen. Für Österreich interessant: Im gut gedämmten Neubau kann ein intelligentes HVAC-System Lastspitzen glätten, im Bestand den Komfort erhöhen und unnötige Laufzeiten vermeiden. Der Nutzen hängt von der Gebäudehülle, dem Nutzerverhalten und der Qualität der Regelung ab.

Fachbegriff erklärt: AI Energy Mode

Der AI Energy Mode ist eine Funktion, die laut Samsung den Energieverbrauch dynamisch reduziert, ohne den Alltag spürbar einzuschränken. Praktisch kann das bedeuten, dass Kühlschränke während günstiger Tarifzeiten stärker kühlen und danach langsamer nachregeln, oder dass Waschladungen vorgeschlagen werden, wenn das System eine besonders effiziente Durchführung erwartet. Für Laien: Es ist eine Mischung aus Zeitplanung, Lastmanagement und Optimierung einzelner Geräteeinstellungen. Transparenz ist wichtig: Gute Systeme zeigen an, was sie wann tun, und geben Nutzerinnen und Nutzern Kontrolle.

Fachbegriff erklärt: Formfaktor

Formfaktor beschreibt das physische Format, die Bauform und das Design eines Geräts. Bei Bespoke AI meint Samsung beispielsweise einheitliche Edelstahl-Küchenlinien oder die Laundry Combo, die Waschen und Trocknen in einem Gerät vereint. Für den Alltag spielt der Formfaktor eine große Rolle: Er entscheidet, ob ein Gerät in die Einbauküche passt, ob Türen zu vorhandenen Blenden harmonieren oder ob im kleinen Wiener Altbau-Bad Platz ist. Ein klug gewählter Formfaktor ersetzt oft zwei Geräte und spart Stellfläche sowie Installationsaufwand.

Fachbegriff erklärt: Modulbau und vernetzte Wohnungen

Wenn Samsung die Rolle von AI über klassische Appliances hinaus auf modulare Häuser ausweitet, geht es um vorgefertigte Wohnmodule, die bereits mit Sensorik, Aktorik und Netzwerktechnik ausgestattet sind. Für Laien: Ein Modulbau kann mit standardisierten Schächten und Stecksystemen geliefert werden, in die Smart-Home-Komponenten bereits integriert sind. Das erleichtert Wartung und spätere Upgrades. In der Praxis könnten Bauträgerinnen und Bauträger Pakete anbieten, bei denen Heizungssteuerung, Luftqualitätssensoren und smarte Küchengeräte aus einem Guss kommen – mit einer App statt vielen Insellösungen.

Historischer Kontext: Vom vernetzten Gerät zum Home Companion

Die Entwicklung des Smart Home verlief in Etappen. Zuerst standen ferngesteuerte Steckdosen und Lichtschalter im Fokus. Dann folgten vernetzte Thermostate, erste sprechende Lautsprecher und Apps, die einzelne Geräte steuern konnten. Was lange fehlte, war ein System, das nicht nur Befehle ausführte, sondern Zusammenhänge verstand: Wann ist jemand zu Hause, welche Gewohnheiten gibt es, welche Räume sollten wann temperiert, beleuchtet oder gereinigt werden? Parallel verschärfte die EU die Anforderungen an Energieeffizienz und die Lesbarkeit der Etiketten, damit Verbraucherinnen und Verbraucher fundierte Entscheidungen treffen können. In dieser Gemengelage entsteht die Idee des Home Companion: Geräte sind nicht mehr isolierte Funktionsträger, sondern teamfähige Assistenten im Haushalt. Für Herstellerinnen und Hersteller bedeutet das, Hardware-Qualität, Software-Fähigkeiten und Datenschutz durchzudenken. Für Nutzerinnen und Nutzer heißt es, Vertrauen aufzubauen und Systeme so zu konfigurieren, dass sie den Alltag verbessern, statt zu stören.

Samsung positioniert Bespoke AI genau hier: Mit Displays, Kameras, Sprachsteuerung und der Klammer SmartThings wird aus einer Waschmaschine, einem Kühlschrank oder einer Klimaanlage ein vernetzter Knoten im Zuhause. Der Unterschied zur ersten Smart-Home-Welle liegt im Zusammenspiel und der Fähigkeit zur vorausschauenden Anpassung. Der Anspruch ist hoch: Geräte sollen nicht nur automatisieren, sondern den Kontext verstehen und passende Entscheidungen vorschlagen oder eigenständig treffen – nachvollziehbar und widerrufbar.

Regionale Strategien und der österreichische Blick

In Nordamerika setzt Samsung laut Quelle auf innovative Formfaktoren wie die Bespoke AI Laundry Combo sowie einheitliche Edelstahlpakete für Küchen. In Europa steht Energieeffizienz im Vordergrund. Die Bespoke AI Waschmaschine unterbietet den Grenzwert der Klasse A deutlich; ergänzend nennt Samsung effiziente HVAC-Lösungen und Einbaugeräte für strenge Nachhaltigkeitsanforderungen. In Lateinamerika treiben Wäsche und Klimatisierung den Markt, in Asien sollen lokalisierte Sprachen und ein erweiterter AI Energy Mode Wachstum bringen. Für Österreich ist dieser EU-Fokus zentral, weil hiesige Haushalte im Neubau und in sanierten Bestandswohnungen zunehmend auf Effizienz achten – nicht nur aus Kostengründen, sondern auch wegen Komfort und Klimazielen. Wichtig bleibt die Abstimmung mit bestehenden Einbauküchen, den baulichen Gegebenheiten in Altbau und Genossenschaftswohnungen sowie die Verfügbarkeit von Service und Software-Updates.

Vergleich: Österreichs Bundesländer, Deutschland und die Schweiz

Österreich ist in seiner Wohnstruktur vielfältig. In Wien dominieren Mietwohnungen mit kompakten Küchen und Bädern. Hier zählen leise, platzsparende Geräte, die sich ins Ensemble fügen. In Niederösterreich, Oberösterreich oder der Steiermark mit mehr Einfamilienhäusern kommen zusätzlich Themen wie PV-Eigennutzung und smarte Klimatisierung ins Spiel. In Tirol und Vorarlberg ist wegen alpiner Lage ein präzises Zusammenspiel von Heizen, Lüften und Kühlen gefragt, um Komfort und Effizienz zu verbinden. Bespoke AI kann in all diesen Settings unterschiedliche Stärken zeigen – vom kombinierten Wäschegerät im kleinen Bad bis zur intelligenten HVAC-Ansteuerung im Eigenheim.

Im Vergleich zu Deutschland greift in Österreich dieselbe EU-Energieklassifizierung, sodass die Aussagekraft der Etiketten identisch ist. Unterschiede liegen eher in Marktpräferenzen: Während in deutschen Ballungsräumen ähnliche Platzthemen wie in Wien gelten, ist in ländlichen Regionen mit Hobbyräumen und größeren Kellerflächen oft eine klare Trennung von Wasch- und Trockenprozessen beliebt. In der Schweiz wiederum gelten vergleichbare Effizienzanforderungen, jedoch in einem nicht EU-gebundenen Regulierungsrahmen, der oft parallel zur EU ausgerichtet ist. Schweizer Haushalte setzen traditionell auf hochwertige Einbauküchen; für Anbieterinnen und Anbieter wie Samsung ist die hochwertige Anmutung der Edelstahlserien daher relevant. Insgesamt profitieren alle drei Länder von einer Konvergenz: Standards nähern sich an, und die Erwartungshaltung an langlebige, updatefähige, gut integrierte Geräte steigt.

Zahlen und Fakten im Detail

  • EEI 18,2 bei einer 9-kg-Bespoke-AI-Waschmaschine: Das ist laut Samsung eine deutliche Unterschreitung der Mindestschwelle der Klasse A (EEI 52 für 9 kg).
  • Bis zu 65 Prozent effizienter als die Mindestanforderung der Klasse A: Bezogen auf das standardisierte Eco-40–60-Programm.
  • Regionale Schwerpunkte: Nordamerika mit neuen Formfaktoren, Europa mit Effizienz, Lateinamerika mit Wäsche/Klima, Asien mit lokalisierten AI-Funktionen.
  • Ökosystem: SmartThings verbindet Appliances mit TV und Mobilgeräten – die Grundlage für Home-Companion-Szenarien.

Was folgt daraus für Konsumentinnen und Konsumenten? Erstens: Die Etikette ist ein verlässlicher, aber nicht alleiniger Maßstab. Zweitens: Die größte Einsparung entsteht, wenn Gerätetechnik, Programme und Gewohnheiten zusammenspielen. Drittens: Software-Updates und die Integration ins Ökosystem entscheiden zunehmend über die Lebensdauer des Nutzens, nicht nur die Lebensdauer der Hardware.

Konkreter Impact für Haushalte in Österreich

Für die Alltagsplanung bedeutet Bespoke AI im Idealfall weniger Mikromanagement. Ein Beispiel: Die Waschmaschine erkennt, dass am Wochenende mehr Wäsche anfällt, und schlägt am Freitagabend eine energiesparende Ladung vor. Der Kühlschrank meldet, dass sich die Türdichtung verschlechtert, und empfiehlt eine Wartung, bevor Energie verloren geht. Klimageräte fahren im Sommer rechtzeitig hoch, damit der Wohnraum zur Rückkehr angenehm temperiert ist – ohne Durchlaufen auf voller Leistung.

Auch Mieterinnen und Mieter profitieren, sofern die Geräte in standardisierte Nischen passen und ohne bauliche Eingriffe nutzbar sind. Vermieterinnen und Vermieter erhalten einen Anreiz, effiziente Geräte zu installieren, weil sich Betriebskosten senken lassen und die Attraktivität einer Wohnung steigt. Für Eigentümerinnen und Eigentümer im Einfamilienhaus wird das Thema Sektorkopplung spannend: Wenn die Geräte erkennen, dass selbst erzeugter Strom verfügbar ist, können sie Abläufe dahin verschieben. Damit solche Automationen wirklich helfen, braucht es transparente Einstellungen, die leicht zu übersteuern sind – etwa, wenn spontan Besuch kommt oder das Baby schläft.

Datenschutz und Sicherheit bleiben praktische Prüfsteine. Kameras und Mikrofone in Haushaltsgeräten sind nützlich, wenn sie Funktionen wie Lebensmittel-Inventar oder Video-Unterstützung bieten – sie müssen aber klar konfigurierbar sein. Empfehlenswert sind Lokalverarbeitungsoptionen, Geräte-PINs, regelmäßige Updates und ein bewusster Blick in die App-Berechtigungen. Außerdem sollten Nutzerinnen und Nutzer darauf achten, dass die Hersteller für mehrere Jahre Software-Aktualisierungen zusagen; Samsung betont in der Quelle langfristige Software-Unterstützung als Teil der Strategie.

Was sagen die Verantwortlichen?

Cheolgi Kim, Leiter des Geschäftsbereichs Digital Appliances, hebt laut Quelle den Kern zusammen: Das Ziel sei ein besseres Leben durch Bespoke AI, getragen vom breiten Ökosystem aus Mobilgeräten, TV und einzigartigen Geräte-Formfaktoren, die spürbar Mehrwert schaffen. JS Moon, Leiter Forschung und Entwicklung, betont, dass AI-Erlebnisse an lokale Lebensstile angepasst werden. Das bedeutet für Europa Effizienz, für Asien lokalisierte Features und für unterschiedliche Preispunkte der Geräte ein breiteres Angebot an AI-Funktionen wie den AI Energy Mode.

Praxisbeispiele: So könnte es aussehen

  • In der Stadtwohnung: Eine Bespoke AI Laundry Combo spart Stellfläche und wählt im Eco-40–60-Programm die effizienteste Einstellung. SmartThings meldet, wenn günstigere Zeiten für den Betrieb sind, und lässt manuelle Priorisierung zu.
  • Im Reihenhaus mit Klimagerät: HVAC und Bespoke AI Kühlschrank sprechen über SmartThings. Kühlschränke regeln vorausschauend, während das Klimagerät an sonnigen Tagen rechtzeitig vorkühlt, um Spitzen zu vermeiden.
  • In der Ferienwohnung: Sensoren erkennen längere Abwesenheit. Geräte wechseln in Schutz- und Sparmodi. Benachrichtigungen landen in der App – mit klarer Option, einzelne Funktionen aus der Ferne zu aktivieren.

Zukunftsperspektive: Wohin entwickelt sich Bespoke AI?

Samsung skizziert eine Ausweitung über klassische Geräte hinaus: HVAC, modulare Wohnkonzepte, vernetzte Services bis hin zu Versicherungsangeboten, die mit Zustandsdaten von Geräten ihre Leistungen präziser ausrichten. Für Österreich ist das relevant, weil Bau- und Sanierungsprojekte zunehmend auf vorinstallierte Infrastruktur setzen. Im Idealfall entstehen Häuser, in denen Heizung, Lüftung, Kühlung, Kochen und Waschen zusammenarbeiten – mit einer einheitlichen Steuerung und klaren Datenschutzregeln. Wenn offene Schnittstellen Priorität haben, profitieren auch Drittanbieterinnen und -anbieter, etwa bei Energiemanagement, Raumklima-Analytik oder Barrierefreiheit.

Die technische Richtung ist klar: Mehr Sensorik, bessere Kontextmodelle, längere Software-Unterstützung. Damit das Vertrauen wächst, sollten Geräte aber genauso gut erklären, was sie tun. Ein verständliches Energiemonitoring, Wahlmöglichkeiten zwischen Automatik und manueller Steuerung sowie transparente Update-Informationen werden zum Qualitätsmerkmal. Für Konsumentinnen und Konsumenten in Österreich lautet die Prognose: AI-Funktionen werden in immer mehr Preisklassen ankommen, sodass nicht nur Premiumhaushalte profitieren. Entscheidend wird, wie gut die Hersteller den Spagat zwischen Innovation, Komfort, Sicherheit und fairen Servicebedingungen schaffen.

Rechtliche und praktische Hinweise

  • EU-Energieetikett: Beim Kauf auf die Klasse achten. Der EEI ist ein Vergleichswert innerhalb der Kategorie; reale Verbräuche hängen vom eigenen Nutzungsverhalten ab.
  • Datenschutz: Mikrofon- und Kameraoptionen in der App prüfen, Lokalverarbeitung aktivieren, wenn verfügbar, und Zugriffe regelmäßig kontrollieren.
  • Updates: Auf zugesicherte Software-Unterstützung und Sicherheits-Patches achten; diese sind bei vernetzten Geräten ebenso wichtig wie Ersatzteile.
  • Einbau und Formfaktor: Maße, Türanschläge, Luftführung und Wasseranschlüsse vorab prüfen, besonders in Altbauküchen und Bädern mit engen Nischen.

Quellen und weiterführende Links

Fazit: Was Österreichs Haushalte jetzt mitnehmen sollten

Samsung Bespoke AI 2026 rückt den Haushalt als vernetztes System in den Mittelpunkt. Für Österreich ist die Kombination aus EU-konformer Effizienz, funktionierender Ökosystem-Integration und verständlicher Bedienung entscheidend. Die in der Quelle genannten Zahlen – EEI 18,2 für ein 9-kg-Gerät und bis zu 65 Prozent Effizienzvorsprung gegenüber der Mindestschwelle der Klasse A im Eco-40–60-Programm – zeigen die technische Richtung. Wichtig bleibt aber der Alltagstest: Passt das Gerät zur Wohnung, zum Familienrhythmus, zu Datenschutzansprüchen und zum Serviceangebot vor Ort?

Wer jetzt plant, sollte Prioritäten ordnen: Welche Funktionen bringen wirklich Entlastung, welche sind nice-to-have? Wie wichtig ist die Einbindung in TV und Smartphone? Und wie viel Transparenz wünschen sich Nutzerinnen und Nutzer bei Automatikfunktionen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Fragen – welche Bespoke AI Funktion wäre in Ihrem Zuhause am hilfreichsten? Mehr Informationen finden Sie über die verlinkten Quellen. So gelingt der Einstieg in ein Smart Home, das nicht nur smart heißt, sondern spürbar hilft.