Nachhaltiges Party-Fingerfood: HLW Horn bei ORF NÖ

Redaktion

Es riecht nach Fasching, nach Familie, nach frischen Ideen. Am 29.01.2026 zeigt Niederösterreich, wie unkompliziert Genuss und Nachhaltigkeit zusammengehen. Ohne große Worte. Mit viel Geschmack. Die Schülerinnen und Schüler der HLW Horn bringen Party- und Fingerfood auf den Tisch, das regional gedacht und einfach gemacht ist. Es passt in jede Küche. In jede Feier. In jede Jahreszeit. Und es erzählt eine Geschichte aus dem Waldviertel, aus der Steiermark, aus Oberösterreich und dem Pongau. Eine Geschichte, die im ORF ihre Bühne findet und in vielen heimischen Küchen weitergeht.

Nachhaltiges Fingerfood aus Niederösterreich

Die Serie ‚Genial gekocht – nachhaltig versorgt‘ in ‚Land und Leute‘ stellt heuer pünktlich zur Ballsaison und zu den letzten bunten Wochen des Faschings eine Frage in den Mittelpunkt: Wie schmeckt Party, wenn sie regional, saisonal und bewusst zubereitet wird? Die Antwort liefern die Schülerinnen und Schüler der HLW Horn. Sie kochen Mini-Quiche-Lorraine, rollen Spinatpalatschinken mit Räucherkarpfen zu feinen Happen und stapeln Mini-Burger, die auf Anhieb Lust machen. Zum süßen Schluss glänzen Mini-Mohn-Apfel-Cupcakes – ein Gruß aus dem Waldviertel, wo Mohn traditionell einen besonderen Platz hat. Das ist Fingerfood, das mehr kann: Es bringt Leute zusammen. Es schont das Budget. Es stärkt Betriebe in der Region. Und es vermittelt Wissen, das bleibt.

Der ORF Landesstudio Niederösterreich setzt damit ein klares Zeichen: Nachhaltige Küche ist keine Mode. Sie ist Praxis. Sie beginnt beim Einkauf. Sie wirkt in der Ausbildung. Sie zeigt sich im Geschmack. Und sie zahlt sich aus – für Klima, für Geldbörsel, für Lebensqualität. Diese Ausgabe von ‚Land und Leute‘ ist zugleich TV-Tipp und Einladung, selbst den Kochlöffel zu schwingen.

Fachbegriffe einfach erklärt: Fingerfood

Fingerfood bezeichnet kleine Speisen, die ohne Besteck gegessen werden. Klingt simpel, ist aber eine Kunst. Denn jede Portion muss für sich funktionieren: guter Halt, klare Aromen, saubere Textur. Das spart Geschirr, senkt Abwasch, reduziert Energie und ist ideal für Partys oder Familienfeiern. Fingerfood hilft, Reste sinnvoll zu verwerten, weil kleine Mengen kreativ eingesetzt werden können. Gleichzeitig fördert es bewussten Genuss, da Portionen überschaubar bleiben. Wer Fingerfood plant, denkt in Baukastensystemen: Basis, Fülle, Topping. So entstehen vielfältige Kombinationen aus regionalen Zutaten, die saisonal verfügbar sind.

Fachbegriffe einfach erklärt: Regional und saisonal

Regional bedeutet, dass Lebensmittel aus der näheren Umgebung stammen. Saisonal heißt, dass sie zur aktuellen Jahreszeit geerntet oder verfügbar sind. Beides zusammen reduziert Transportwege, schont die CO₂-Bilanz und stärkt die Wertschöpfung in der Region. Für Konsumentinnen und Konsumenten hat das einen praktischen Vorteil: Zutaten sind frischer, oft preiswerter und haben mehr Aroma. Wer regional und saisonal einkauft, erkennt schnell: Es gibt im Jahreslauf genug Abwechslung. Im Winter etwa Wurzelgemüse und Lagerobst, im Frühjahr frische Kräuter, im Sommer Beeren und Tomaten, im Herbst Kürbis und Äpfel. Diese Logik prägt die Ausbildung an Schulen wie der HLW Horn.

Fachbegriffe einfach erklärt: Quiche Lorraine

Quiche Lorraine ist ein klassischer, ursprünglich französischer Speck-Eier-Rahm-Kuchen in Mürbteig. Für Party-Formate wird sie oft als Mini-Quiche gebacken. Das bringt gleich mehrere Vorteile. Die Garzeit verkürzt sich. Der Rand bleibt knusprig, die Fülle saftig. Außerdem sind Portionen gut kalkulierbar. Eine Mini-Quiche lässt sich warm oder lauwarm servieren. Und sie eignet sich für regionale Variationen: statt Speck heimischer Rohschinken, statt Rahm regionale Sauerrahmprodukte, dazu Lauch, Zwiebel, Käse aus der Umgebung. So verschmelzen Tradition und Herkunft zu einem modernen, nachhaltigen Fingerfood.

Fachbegriffe einfach erklärt: Palatschinken

Palatschinken sind dünne Pfannkuchen, die in Österreich in süßen und pikanten Varianten beliebt sind. Spinatpalatschinken werden mit fein püriertem oder gehacktem Spinat im Teig grün gefärbt und erhalten damit Geschmack und Nährstoffe. In Röllchen geschnitten, werden sie zu appetitlichen Happen mit viel Oberfläche und gutem Biss. Der Teig lässt sich mit regionalem Mehl, Milch und Eiern zubereiten. Die Fülle passt sich an die Saison an: Frischkäse mit Kräutern, Räucherfisch, Gemüseaufstriche. Palatschinken sind damit ein dankbarer Baukasten für nachhaltiges Fingerfood.

Fachbegriffe einfach erklärt: Räucherkarpfen

Räucherkarpfen ist traditionell in Regionen mit Teichwirtschaft verankert, etwa im Waldviertel oder in Teilen der Steiermark und des Burgenlands. Das Räuchern konserviert Fisch, verstärkt Aromen und sorgt für zarte Textur. Karpfen ist in Mitteleuropa heimisch und eignet sich ideal für nachhaltige Aquakultur. Als Fülle in Palatschinken bringt Räucherkarpfen feinen, runden Geschmack, der mit Apfel, Kren, Zitrone oder frischen Kräutern harmoniert. So verbindet sich regionale Fischerei mit moderner, leichter Küche – alltagstauglich und festlich zugleich.

Fachbegriffe einfach erklärt: Schau-Fischzucht

Eine Schau-Fischzucht ist ein Betrieb, der Fischaufzucht nicht nur betreibt, sondern sie auch Besucherinnen und Besuchern erlebbar macht. Menschen können den Fischzüchterinnen und Fischzüchtern beim Arbeiten zusehen, verschiedene Arten erkennen und Produktionsschritte nachvollziehen. Das vermittelt Wissen über Lebenszyklen, Fütterung, Wasserqualität und Tierschutz. In Rettenegg, Steiermark, zeigt Familie Kroisleitner so eine Anlage – mit zehn Fischarten, von der Goldforelle bis zur Aalrutte. Jährlich reifen dort rund zwei Millionen Eier heran. Das macht Prozesse greifbar und stärkt das Verständnis für regionale Lebensmittelketten.

Fachbegriffe einfach erklärt: Wertschöpfungskette

Die Wertschöpfungskette beschreibt alle Schritte von der Erzeugung über Verarbeitung und Transport bis zum Verkauf eines Produkts. Bei Lebensmitteln beginnt sie am Feld, im Stall oder im Teich. Sie führt durch Mühlen, Molkereien, Räuchereien, Küchen und Märkte bis auf den Teller. Wer regional einkauft, verkürzt diese Kette. Das bringt Transparenz. Es hält mehr Einkommen in der Region. Und es verringert Verluste unterwegs. In der Praxis heißt das: Bauernhöfe, Manufakturen, Bäckerinnen und Bäcker, Metzgerinnen und Metzger profitieren – und Kundinnen und Kunden sehen, woher ihr Essen kommt.

Fachbegriffe einfach erklärt: CO₂-Bilanz

Die CO₂-Bilanz ist eine Schätzung der Treibhausgasemissionen, die entlang der Wertschöpfungskette entstehen. Sie umfasst Anbau, Futter, Düngung, Verarbeitung, Transport, Kühlung, Verpackung und Zubereitung. Regionale, saisonale Zutaten schneiden oft besser ab, weil Kühlung und Transport kürzer ausfallen und Lagerverluste geringer sind. In der Küche lässt sich die Bilanz durch energiesparendes Arbeiten verbessern: Deckel auf den Topf, Restwärme nutzen, Geräte nicht im Leerlauf heizen. Fingerfood hilft zusätzlich, Abfälle zu vermeiden, wenn gezielt geplant und restlos verwertet wird.

Das Magazin ‚Land und Leute‘ als Bühne für Regionalität

‚Land und Leute‘ erzählt jede Woche Geschichten aus Landwirtschaft, Handwerk, Natur und Kulinarik. Am 7. Februar stehen gleich mehrere Themen im Fokus, die das Bild komplett machen. Sie zeigen, wie vielfältig regionale Produktion in Österreich ist und wie sie unser Leben prägt – vom Teich bis zur Hütte, vom Wollflock bis zum fertigen Polster.

Weitere Themen in dieser Ausgabe

  • Fischzucht zum Erleben: In Rettenegg betreibt Familie Kroisleitner eine Schau-Fischzucht mit zehn Arten, darunter Goldforelle und Aalrutte. Rund zwei Millionen Eier wachsen pro Jahr heran. Das ist Anschauungsunterricht und Lebensmittelkompetenz zum Anfassen.
  • Lebensqualität am Bauernhof: Eine Studie zeigt Belastungen, körperlich und mental. Landwirtschaftskammer und Maschinenring setzen Programme zur Unterstützung um. In Oberösterreich wird sichtbar, wie Hilfe konkret aussieht.
  • Kuscheliges Handwerk: In Texing entstehen handgefertigte Steppdecken und Pölster aus reiner Schafwolle – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Das hält Handwerk lebendig und stärkt Betriebe vor Ort.
  • Vom Profibergsteiger zum Hüttenwirt: Jakob Herrmann, vielfacher österreichischer Meister im Skibergsteigen, wechselt 2024 in eine neue Rolle: Er führt nun eine Hütte im Skigebiet Werfenweng. Ein Berufswechsel mit Signalwirkung.

Historischer Kontext: Fasching, Mohn und die Schule der Zukunft

Fasching gehört in Österreich zur Jahresmitte wie Krapfen und Verkleidung. Hausfeste, Bälle, Umzüge – überall geht es um Gemeinschaft. Kulinarisch wandelt sich die Tradition. Früher dominierten schwere Speisen, heute sind leichte, handliche Happen gefragt. Die Idee, viele kleine Speisen zu servieren, ist nicht neu, doch der regionale Dreh macht den Unterschied. Aus dem Waldviertel kommt der Mohn, der seit Generationen angebaut und in Mehlspeisen geliebt wird. Er prägt Strudel, Nudeln, Kuchen – und nun auch Mini-Cupcakes, die modern aussehen und vertraut schmecken.

Auch der Blick in die Lehrküchen hat Geschichte. Österreichische Schulen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, wie die HLW, verbinden seit vielen Jahren Kochen, Ernährungsbildung und Betriebswirtschaft. Heute rückt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Das bedeutet: Einkauf planen, Reste verwerten, Herkunft verstehen, Geschmack schulen. Medien wie ‚Land und Leute‘ haben diese Entwicklung über die Jahre begleitet. Sie zeigen Betriebe, die Tradition und Innovation verbinden. Sie dokumentieren Menschen, die Verantwortung übernehmen. Und sie machen Lust, das Erzählte zu Hause auszuprobieren.

Vergleiche: Bundesländer, Deutschland, Schweiz

Regionalität lebt in jedem Bundesland anders. In Niederösterreich prägen Ackerbau, Teichwirtschaft und vielfältige Gemüseproduktion die Küche. Das zeigt sich im Fingerfood: Palatschinken mit Räucherkarpfen, Gemüse-Aufstriche, Apfel im Dessert. In der Steiermark spielen Kürbis, Kernöl und Obst eine große Rolle – passende Akzente für Dips, Toppings oder marinierte Happen. Oberösterreich steht für Milch und Käse, die sich in Mini-Quiches oder Burger-Varianten wiederfinden. Im Salzburger Land verbinden Almen und Bergsport die Kulinarik mit Tourismus. Ein Hüttenwirt wie Jakob Herrmann übersetzt das in alltagstaugliche, kräftige Kleingerichte, die dennoch regional bleiben.

Ein Blick über die Grenze: In Deutschland treiben viele Regionen Hofläden, Direktvermarktung und gemeinschaftliches Kochen weiter voran. Fingerfood auf Basis regionaler Klassiker – vom Laugengebäck bis zu Räucherfisch – boomt bei Festen. In der Schweiz prägt die Nähe zu Alpwirtschaft und Seenlandschaften die Auswahl. Dort entstehen kleine Käse- und Fischhappen, die perfekt zu geselligen Runden passen. Was alle eint: kurze Wege, starke Produzentinnen und Produzenten, bewusster Genuss. Österreich fügt dem eine TV-Bühne hinzu, die Nähe schafft: Geschichten aus Land und Leuten, die die Vielfalt des Landes anschaulich machen.

Bürger-Impact: Was das für deinen Alltag bedeutet

Nachhaltiges Fingerfood klingt nach Trend. In Wahrheit erleichtert es dir den Alltag. Du planst deine Feier mit klaren Bausteinen. Du kaufst regional ein. Du reduzierst Abfall. Das rechnet sich. Beispiel Einkauf: Wer saisonal denkt, findet gute Qualität zu fairen Preisen. Karotten, Kraut, Äpfel, Erdäpfel – alles verlässlich verfügbar. Daraus entstehen Happen, die sättigen und Freude machen. Beispiel Familie: Kinder greifen gern zu kleinen Stücken. Sie probieren Neues, weil die Hemmschwelle sinkt. Ein Mini-Burger mit Gemüse-Patty, ein Palatschinken-Röllchen mit Kräutern – das ist spielerisch und gesund.

Beispiel Gemeinschaft: Wenn Schulen wie die HLW Horn nachhaltige Rezepte zeigen, wachsen Netzwerke. Landwirtinnen und Landwirte, Bäckerinnen und Bäcker, Fischzüchterinnen und Fischzüchter gewinnen Kundschaft. Ein TV-Beitrag schafft Aufmerksamkeit. Das stärkt Betriebe vor Ort. Und es schafft Gesprächsstoff. Du lernst, woher die Zutaten kommen, wer sie erzeugt, wie sie verarbeitet werden. So entsteht Vertrauen. Vertrauen in Lebensmittel, in Arbeit, in Qualität. Und ja: Wer genauer hinschaut, wirft weniger weg. Denn Planung, Portionen und Resteverwertung greifen ineinander. Kleine Schritte. Große Wirkung.

Zahlen und Fakten: Was die Sendung zeigt

Eine Schau-Fischzucht mit zehn Arten ist ein lebendiger Lernort. Zehn Arten bedeuten Vielfalt bei Zuchtbedingungen, Futter, Wasserqualität. Vor Ort lässt sich der Unterschied zwischen Forelle und Aalrutte sehen und erklären. Rund zwei Millionen Eier pro Jahr zeigen die Dimension der Aufzucht. Von der Ei-Phase bis zum Jungfisch vergehen mehrere Schritte. Jeder Schritt braucht Know-how, Hygiene, stabile Umweltbedingungen. Wer das erlebt, versteht Fischerei neu: Sie ist regional, planbar, transparent.

Bei den Rezepten aus Horn sind die Zahlen kleiner, aber entscheidend. Mini-Quiches lassen sich exakt portionieren. Mini-Burger reduzieren Überreste, weil jede Person eine überschaubare Menge nimmt. Palatschinken-Röllchen sind in der Vorbereitung effizient, weil sie sich gut kühlen und später frisch schneiden lassen. Die Dessert-Wahl mit Mohn und Apfel verbindet Lagerobst und regionalen Samen – Zutaten, die in der kalten Jahreszeit gut verfügbar sind. So wird die saisonale Logik sichtbar, ohne belehrend zu wirken.

Handwerk, das wärmt: Schafwolle aus Texing

Die Sendung blickt auch nach Texing. Handgefertigte Steppdecken und Pölster aus reiner Schafwolle sind mehr als Nostalgie. Sie sind ein Statement. Von der Faser bis zum fertigen Produkt findet jede Arbeitsetappe vor Ort statt. Das hält Wissen im Ort und schafft Produkte mit Charakter. Für Konsumentinnen und Konsumenten heißt das: kurze Wege, nachvollziehbare Materialien, ehrliche Haptik. In Kombination mit regionaler Küche entsteht ein Lebensgefühl, das trägt – gemütlich, bodenständig, zeitgemäß.

Belastungen am Hof: Hilfe, die ankommt

Landwirtschaft ist körperlich und mental fordernd. Eine Studie bestätigt diese Belastung. Landwirtschaftskammer und Maschinenring setzen Programme auf, die in die Praxis greifen. In Oberösterreich zeigt ein Beispielbetrieb, wie Entlastung funktionieren kann: Aufgaben teilen, Arbeitsabläufe strukturieren, soziale Netzwerke nutzen. Solche Beiträge machen Mut. Sie zeigen, dass Unterstützung organisiert werden kann und Wirkung zeigt. Zugleich entsteht ein realistisches Bild vom Alltag am Hof – mit Stärken, mit Herausforderungen, mit Lösungen.

Vom Gipfel zur Hütte: Ein Wechsel mit Signal

Jakob Herrmann ist im Skibergsteigen an der Spitze gestanden. 2024 hat er seine Profikarriere beendet. Jetzt führt er eine Hütte im Skigebiet Werfenweng. Das ist ein klarer Schritt: vom Wettkampf zur Gastfreundschaft, von Sekunden zu Saisonen. Für Gäste heißt das: Kompetenz in der Planung, ein gutes Gespür für Touren, eine Küche mit regionalem Fokus. Solche Wege zeigen, wie vielfältig Karrieren in den Bergen sein können – und wie stark die Verbindung von Sport, Tourismus und Kulinarik wirkt.

Zukunftsperspektive: Was bleibt, was wächst

Diese Ausgabe von ‚Land und Leute‘ fügt Bausteine zusammen. Schule, Handwerk, Landwirtschaft, Tourismus. Daraus entsteht ein Zukunftsbild: Regionalität bleibt relevant, weil sie Nähe schafft. Nachhaltige Küche setzt sich durch, weil sie praktischen Nutzen bringt. Lehrküchen wie an der HLW Horn werden zu Laboren für Alltagslösungen. Dort lernen Jugendliche, wie man plant, zubereitet, kalkuliert und kommuniziert. Betriebe wie die Schau-Fischzucht in Rettenegg machen Kreisläufe sichtbar. Wenn Besucherinnen und Besucher Fisch vom Ei bis zum Teller begleiten, wächst Respekt – vor Arbeit, vor Tier, vor Landschaft.

In den kommenden Jahren werden Rezepte noch flexibler. Mehr Gemüseanteil, kluge Proteine, weniger Abfall. Fingerfood bleibt, weil es Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Medien spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie vermitteln Wissen, ohne den Zeigefinger zu heben. Genau so funktioniert Veränderung im Alltag: Schritt für Schritt, Bissen für Bissen. Und Österreich hat dafür die besten Voraussetzungen. Mit starken Regionen. Mit engagierten Schulen. Mit Betrieben, die zeigen, was sie können.

Praktische Tipps für deine nachhaltige Faschingsparty

  • Plane deine Happen in drei Gruppen: knackig, cremig, süß. So entsteht Balance.
  • Nutze regionale Basics: Erdäpfel, Karotten, Kraut, Äpfel, Mohn. Günstig und vielseitig.
  • Setze auf Mini-Formate: Quiche in Muffinform, kleine Burgerbrötchen, Palatschinken-Röllchen.
  • Bereite vor, was sich gut hält: Teige, Dips, eingelegtes Gemüse. Finalisiere frisch.
  • Verwerte Reste kreativ: Aus Brötchen werden Croutons, aus Gemüse ein Aufstrich.

Recht und Verantwortung: Warum saubere Quellen zählen

Transparenz ist Teil guter Küche und guter Berichterstattung. Die Informationen in diesem Beitrag stammen aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich. Die Ankündigung zur Sendung, die am 7. Februar ausgestrahlt wird, ist hier einsehbar: Quelle: ORF Landesstudio Niederösterreich via OTS. So bleibt nachvollziehbar, wer was sagt. Und es bleibt klar, worauf sich Rezepte, Orte und Zahlen beziehen.

Fazit: Kleine Happen, große Wirkung

Fingerfood ist mehr als ein Partytrend. Es ist ein Werkzeug für bewussten Genuss. Die HLW Horn zeigt, wie das geht: regional, saisonal, kreativ. ‚Land und Leute‘ macht den Bogen größer. Von der Fischzucht über das Wollhandwerk bis zur Hütte. Österreichs Regionen erzählen dabei eine gemeinsame Geschichte: Qualität, Nähe, Verantwortung. Wenn du die nächste Feier planst, probiere es aus. Hol dir Zutaten aus der Umgebung. Koche im Mini-Format. Lade Menschen ein und erzähle die Geschichte deiner Produkte. So wird Essen Gespräch. Und Nachhaltigkeit zur Gewohnheit.

Mehr Inspiration, Rezepte und Informationen zur Sendung findest du über die verlinkte Quelle. Teile deine Erfahrungen, tausche Ideen aus, besuche einen Hofladen oder eine Schau-Fischzucht. So wächst das Netzwerk. Schritt für Schritt. Genau hier, in Österreich.