CES 2026: ECOVACS bringt Roboter fürs ganze Zuhause

Redaktion

ECOVACS stellt auf der CES 2026 neue Haushaltsroboter vor – von DEEBOT bis ULTRAMARINE. Was das für Österreichs Haushalte bedeutet, lesen Sie hier. Am 6. Jänner 2026 richtet sich der Blick vieler Smart-Home-Interessierter nach Las Vegas, denn die Messe zeigt, wohin sich die Servicerobotik bewegt. Für Österreich ist das mehr als Technikfaszination: Es geht um Alltagstauglichkeit, Zeitersparnis, Energieeffizienz und die Frage, wie gut ein vernetztes Ökosystem aus Saug-, Wisch-, Fenster-, Garten- und Poolrobotern tatsächlich zusammenspielt. ECOVACS nutzt den Auftritt, um sein Markenleitbild zu schärfen und eine neue Gerätegeneration zu präsentieren. Der Konzern spricht von einem Schritt Richtung anwendungsübergreifendes Ökosystem und will seine Kerntechnologien noch breiter im Haushalt verankern. Wir ordnen die Neuheiten ein, erklären die wichtigsten Fachbegriffe verständlich und zeigen, worauf Anwenderinnen und Anwender in Österreich jetzt achten sollten.

ECOVACS CES 2026: Analyse für Österreich

Die Consumer Electronics Show in Las Vegas ist seit Jahren ein Gradmesser für Trends. ECOVACS, nach eigenen Angaben einer der weltweit führenden Anbieter von Haushaltsrobotern, nutzt die Bühne, um ein breites Produkt-Line-up zu zeigen: den Saug- und Wischroboter DEEBOT T90 PRO OMNI, die neue DEEBOT X12-Familie, aktualisierte Fensterputzroboter WINBOT, die Mähroboter-Serie GOAT sowie erstmals den Poolroboter ULTRAMARINE. Ergänzt wird das Spektrum um einen digitalen Begleiter namens LilMilo und Einblicke in die Weiterentwicklung sogenannter embodied intelligence. Für Österreich ist das spannend, weil hiesige Haushalte zunehmend auf vernetzte Geräte setzen – allerdings mit dem Anspruch, dass diese zuverlässig funktionieren, Datenschutz respektieren und echte Entlastung bringen.

Parallel stellt ECOVACS sein Markenleitbild vor: ‚ECOVACS, Created for Ease‘. Laut CEO David Cheng Qian soll das den Anspruch unterstreichen, Roboter gezielt dort einzusetzen, wo sie Alltagstätigkeiten abnehmen und spürbaren Nutzen stiften. Qian betont, embodied intelligence markiere eine neue Entwicklungsphase, in der Technologien auf Basis echter Nutzeranforderungen erweitert werden. Für Anwenderinnen und Anwender in Österreich heißt das vor allem: weniger manuelle Eingriffe, mehr Automatisierung und ein Ökosystem, das vom Boden übers Fenster bis zum Garten und Pool reicht.

Was ist neu: Produkte im Überblick

  • DEEBOT T90 PRO OMNI: Saug- und Wischroboter mit der weiterentwickelten OZMO-ROLLER-Technologie 3.0 und vergrößertem Wischroller.
  • DEEBOT X12-Familie (u. a. X12 PRO OMNI und X12 OmniCyclone): mit Infrarotsensor zur Fleckenerkennung und Vorbehandlung durch zwei Hochdruck-Wasserstrahlen sowie PowerBoost Charging Plus.
  • WINBOT W3 OMNI: Fensterputzroboter mit neuer Multifunktionsstation zur automatisierten Reinigung der Wischtücher.
  • GOAT A- und GOAT O-Serie: Mähroboter mit integriertem Dual-LiDAR-Navigationssystem und Kantenpflege.
  • ULTRAMARINE: erster ECOVACS-Poolroboter, der Navigations- und Filtertechnologie aus der Haushaltsrobotik auf den Pool überträgt.
  • LilMilo: robotischer Begleiter mit Fokus auf Interaktion und sensorische Wahrnehmung.

ECOVACS betont seine Strategie, über einzelne Gerätekategorien hinaus ein zusammenhängendes Ökosystem zu schaffen. Für Nutzerinnen und Nutzer in Österreich ist das insofern relevant, als sich Wartung, Verbrauchsmaterialien, Steuerung und Service idealerweise bündeln lassen. Ein Systemgedanke kann Kosten und Komplexität reduzieren – vorausgesetzt, die Geräte greifen in der Praxis reibungslos ineinander.

Begriffe einfach erklärt: Technik verständlich

Embodied Intelligence

Der Begriff embodied intelligence beschreibt KI, die nicht nur in Software existiert, sondern mit einem physischen Körper verknüpft ist – also in einem Roboter, der seine Umwelt wahrnimmt, sich bewegt und aus Interaktionen lernt. Für den Alltag heißt das: Der Roboter reagiert nicht bloß auf vorab definierte Szenarien, sondern passt sein Verhalten an konkrete Situationen an, etwa wenn sich Lichtverhältnisse ändern, Möbel verrückt werden oder Stellen besonders schmutzig sind. Embodied intelligence verbindet Sensorik, Aktorik und Algorithmen so, dass Entscheidungen in Echtzeit getroffen werden können. Ziel ist eine robustere, verlässlichere Ausführung von Aufgaben, die bisher Handarbeit erfordert haben. Je besser die körperliche Verankerung der Intelligenz, desto geringer der Bedarf an manuellen Korrekturen im Haushalt.

OZMO-ROLLER-Technologie 3.0

OZMO-ROLLER ist eine ECOVACS-eigene Wischtechnik mit einem rotierenden Roller, der den Boden feucht reinigt und sich selbst säubert. In der neuen Version 3.0 ist der Wischroller 26 Zentimeter lang und damit laut ECOVACS 50 Prozent länger als zuvor. Das ermöglicht eine größere Abdeckung pro Durchgang. Eine druckbasierte Selbstreinigung mit 16 Sprühdüsen spült den Roller während des Betriebs aus, um Streifenbildung und Wiederverteilung von Schmutz zu reduzieren. Für Anwenderinnen und Anwender bedeutet das weniger manuelle Pflege des Wischsystems und potenziell bessere Ergebnisse auf großen Hartbodenflächen. Wichtig bleibt die regelmäßige Wartung: Frischwasser, Schmutzwasser und Reinigungsstation sollten je nach Nutzung kontrolliert werden, damit die Technik ihre Vorteile ausspielt.

LiDAR und Dual-LiDAR

LiDAR steht für Light Detection and Ranging. Ein Lasersensor sendet Lichtimpulse aus und misst, wie schnell sie von Objekten zurückkehren. Daraus entsteht eine präzise Karte der Umgebung. Dual-LiDAR bedeutet, dass zwei LiDAR-Einheiten oder ein kombiniertes System mit zwei Kanälen arbeiten, um die Erfassung zu verdichten und tote Winkel zu reduzieren. In Mährobotern hilft das bei der Navigation, auch wenn die Sonne tief steht oder Schatten die Sicht verändern. Für österreichische Gärten mit Hecken, Hängen und wechselnden Lichtbedingungen ist das relevant, weil die Orientierung verlässlich bleiben muss, ohne dass ständig Begrenzungskabel verlegt oder Sensoren nachjustiert werden. LiDAR ist dabei kein Allheilmittel: Es funktioniert am besten in Kombination mit anderen Sensoren, etwa Kameras und Infrarot.

Infrarotsensor zur Fleckenerkennung

Infrarotsensoren messen Wärmestrahlung beziehungsweise Unterschiede in der Reflexion von Oberflächen. Bei der gezielten Fleckenbehandlung erkennen sie Bereiche, die stark verschmutzt sind, und lösen vor dem Wischen eine Vorbehandlung aus. ECOVACS nutzt dafür zwei Hochdruck-Wasserstrahlen, die hartnäckige Rückstände anweichen sollen. Der Vorteil: Der Roboter muss nicht mehrfach über dieselbe Stelle fahren, sondern bearbeitet sie intensiver und effizienter. In Wohnungen mit Kindern, Haustieren oder häufigen Küchenverschmutzungen kann das Zeit sparen und die Reinigungsqualität erhöhen. Wichtig bleibt, die richtigen Reinigungsmittel zu verwenden und sensible Böden im Blick zu behalten.

PowerBoost Charging Plus

PowerBoost Charging Plus beschreibt ein Management von Ladeleistung und Energie, das darauf zielt, Akkus schneller und zugleich schonend aufzuladen sowie den Energiefluss im Betrieb zu optimieren. In der Praxis kann das bedeuten, dass ein Roboter große Flächen mit möglichst wenigen Unterbrechungen schafft. ECOVACS nennt als Richtwert Reinigungsflächen von bis zu 1.000 Quadratmetern in einem Durchgang. Für österreichische Einfamilienhäuser, große Büros oder Gemeinschaftsflächen klingt das attraktiv. Dennoch gilt: Die tatsächliche Fläche hängt von Grundriss, Hindernissen und Bodenart ab. Wer viel Teppich hat oder viele Zimmer mit Übergängen, sollte reale Ergebnisse im Alltag prüfen.

OMNI-Multifunktionsstation

Eine OMNI-Station bündelt Funktionen wie Absaugung, Wassertankmanagement, Selbstreinigung des Wischsystems und teils auch Heißlufttrocknung in einer Basis. Ziel ist, manuelle Wartungsschritte zu reduzieren: Schmutzwasser wird gesammelt, Wischtücher werden gereinigt, Staubbehälter werden geleert. Der Vorteil liegt in der Zeitersparnis und in einer konstanteren Reinigungsleistung, weil der Roboter häufiger im optimalen Zustand fährt. Nutzerinnen und Nutzer sollten dennoch Verbrauchsmaterialien wie Filter, Bürsten und Tücher im Blick behalten. Eine multifunktionale Station kann Platz beanspruchen; für österreichische Wohnungen mit begrenzten Abstellflächen lohnt eine sorgfältige Planung des Stellplatzes inklusive Wasser- und Stromzugang.

Vertikal integrierte Lieferkette

Eine vertikal integrierte Lieferkette bedeutet, dass ein Unternehmen zentrale Komponenten selbst entwickelt oder in enger Kontrolle produziert, statt sie großteils extern zuzukaufen. ECOVACS nennt etwa Batterietechnik, Motoren, KI-Systeme und mechanische Komponenten. Für die Praxis bringt das Vorteile bei Qualität, Tempo und Kostenkontrolle: Neue Funktionen lassen sich schneller testen und in Serie bringen, und Abhängigkeiten von Zulieferern werden reduziert. Gerade in volatilen Zeiten mit Lieferengpässen kann das die Verfügbarkeit verbessern. Für österreichische Kundinnen und Kunden ist relevant, wie sich das im Service niederschlägt: Ersatzteilversorgung, Reparaturzeiten und Garantieleistungen profitieren in der Regel von klaren Prozessketten.

Historischer Kontext: Von Insellösungen zum Ökosystem

Die Entwicklung der Haushaltsrobotik lässt sich grob in drei Phasen gliedern. In der ersten Phase standen einfache, einzelzweckorientierte Geräte im Vordergrund. Roboterstaubsauger arbeiteten mit simplen Mustern, stießen an Hindernisse und änderten die Richtung. Der Nutzen war da, aber die Ergebnisse schwankten stark. In der zweiten Phase zogen Sensorik und Kartierung ein: Laser, Kameras und Inertialsensoren erlaubten es, Räume zu kartieren, systematisch zu fahren und Zonen festzulegen. Damit wurde die Reinigung planbarer und reproduzierbarer. In der dritten Phase, die nun an Fahrt aufnimmt, geht es um Integration. Geräte lernen, miteinander und mit Stationen als Knotenpunkten zu arbeiten. Wischen, Saugen, Fenster- und Gartenpflege, sogar Poolreinigung werden aufeinander abgestimmt. Statt separater Geräte mit jeweils eigener App rückt das Ecosystem in den Fokus, das mehrere Aufgaben abdeckt, zentrale Wartungspunkte nutzt und sich zunehmend selbst organisiert.

ECOVACS ordnet sich mit seinem Auftritt auf der CES 2026 klar in die dritte Phase ein. Die Firmenstrategie setzt auf Skalierung vorhandener Kompetenzen in Navigation, Objekt- und Fleckenerkennung, Filtration und Energiemanagement. Bemerkenswert ist, dass Technologien aus den Bereichen Boden und Fenster in den Pool übertragen werden. Der Schritt zum Poolroboter ULTRAMARINE ist nicht nur ein neues Segment, sondern ein Beleg dafür, wie Navigations- und Reinigungstechnik zwischen Disziplinen wandert. Für Österreichs Haushalte ist das deshalb relevant, weil gemischte Wohnsituationen – Wohnung mit Loggia, Haus mit Garten und Pool, Wochenenddomizil am Land – unterschiedliche Anforderungen bundeln. Ein übergreifendes Ökosystem kann diese Vielfalt besser adressieren als isolierte Einzellösungen.

Vergleiche: Österreich, Deutschland, Schweiz

Ein Blick in den DACH-Raum zeigt interessante Unterschiede in Nutzungsszenarien, ohne dass es belastbare gemeinsame Statistiken im Detail für alle Produktklassen in der Quelle gäbe. In Österreich könnten Poolroboter vor allem in Regionen mit mehr privaten Pools attraktiv sein, etwa in Bundesländern mit wärmeren Sommern wie dem Burgenland oder Kärnten. In alpinen Lagen wiederum ist Winterfestigkeit ein Thema: Aussenroboter müssen mit Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit und steilen Gärten zurechtkommen. Hier kann ein Mähroboter mit robustem Navigationssystem punkten, sofern Hangtauglichkeit und Kantenführung überzeugen.

In Deutschland spielt die Vielfalt der Immobilien eine Rolle: von großen Einfamilienhäusern in Vorstädten bis zu urbanen Wohnungen. Systeme, die mehrere Etagen, Treppenabsätze und wechselnde Bodenbeläge beherrschen, sind dort besonders gefragt. In der Schweiz wiederum ist Präzision auf kleinem Raum oft entscheidend. Gärten sind nicht zwingend groß, aber anspruchsvoll gestaltet; klare Kanten, Steine, Hanglagen und wechselnde Lichtverhältnisse fordern die Navigation. Dual-LiDAR und verlässliche Objektvermeidung können in allen drei Ländern Vorteile bringen, wenn Hecken, Spielzeug, Gartenmöbel oder Poolzubehör die Umgebung komplex machen. Österreich liegt hier zwischen den Welten: Städte wie Wien und Graz erfordern kompakte, leise Systeme für Wohnungen, während ländliche Regionen robuste Garten- und Poollösungen schätzen dürften.

Zahlen und Fakten: Einordnung der Daten aus der Quelle

Die Quelle nennt mehrere Kennzahlen, die die strategische Ausrichtung von ECOVACS unterstreichen. Weltweit wurden bisher über 1,6 Millionen Geräte mit OZMO-ROLLER-Technologie verkauft. Das zeigt, dass das Unternehmen diesen Ansatz als tragende Säule seiner Wischstrategie etabliert hat. Für die neue Generation 3.0 wird der Wischroller auf 26 Zentimeter verlängert, kombiniert mit 16 Sprühdüsen zur Selbstreinigung. Aus Nutzersicht bedeutet das, dass eine bereits verbreitete Technologie weiter differenziert wird, statt komplett neu gedacht zu sein. Evolution statt Revolution – ein Muster, das im Reinigungsalltag meist zuverlässiger ist als groß angekündigte Umbrüche.

Die F&E-Ausgaben lagen 2024 laut ECOVACS bei rund 126 Millionen US-Dollar, seit 2018 summieren sie sich auf über 638 Millionen US-Dollar. Im Kontext eines global agierenden Robotik-Anbieters signalisiert das einen kontinuierlichen Investitionspfad in Kerntechniken wie Batterien, Motoren, KI und Mechanik. Die Verfügbarkeit in nahezu 180 Märkten und die Nutzung in über 38 Millionen Haushalten zeigen zudem die Breite der Marktabdeckung. Für Österreich bedeutet die globale Präsenz, dass die Lokalisierung – Sprache, Stromstandards, Servicepartner – in der Regel eingespielt ist. Dennoch empfiehlt es sich, Verfügbarkeit, Garantiebedingungen und lokale Serviceadressen vor dem Kauf zu prüfen, da die Quelle keine Details zu Marktstart, Preisen oder genauen Spezifikationen für Österreich nennt.

Ein weiteres Datenfragment ist die ausgewiesene Reinigungsfläche von bis zu 1.000 Quadratmetern in einem Durchgang, ermöglicht durch PowerBoost Charging Plus. Solche Maximalwerte sind Richtwerte, die in idealen Bedingungen erzielt werden können. In der Praxis beeinflussen Grundrisse, Türschwellen, Teppiche und Möblierung die Nettofläche. Für Mehrfamilienhäuser in Wien oder Linz ist die Zahl eher theoretisch, für Gewerbeflächen oder große Einfamilienhäuser kann sie relevanter sein. Insgesamt untermauern die Zahlen eine Strategie, die auf Reichweite, Stabilität und inkrementelle Verbesserungen setzt.

Konkreter Bürger-Impact: Was bedeutet das für Österreichs Haushalte?

Der unmittelbare Nutzen liegt in der Zeitersparnis. Wer Arbeit, Familie und Pflege von Wohnräumen unter einen Hut bringen muss, profitiert von Robotern, die verlässlich wischen, saugen, Fenster putzen, den Rasen pflegen und den Pool reinigen. Besonders in Haushalten mit Haustieren oder kleinen Kindern lässt sich der Aufwand im Alltag spürbar senken. Ein Ökosystem-Ansatz, wie ihn ECOVACS auf der CES 2026 zeigt, kann die Einstiegshürde senken: Eine zentrale Station, einheitliche App-Steuerung, konsistente Ersatzteile und Servicewege bedeuten weniger Reibung im Betrieb.

Gleichzeitig gilt es, praktische Fragen vorab zu klären. Erstens: Stellfläche. OMNI-Stationen benötigen Platz, Wasser- und Stromzugang. In Altbauwohnungen oder kompakten Neubauten kann das zur Herausforderung werden. Zweitens: Boden- und Flächenmix. Wer viel Parkett, Naturstein oder empfindliche Oberflächen hat, sollte prüfen, welche Wischintensität sich konfigurieren lässt und welche Reinigungsmittel empfohlen sind. Drittens: Datenschutz. Vernetzte Geräte erheben Daten zu Nutzung und Umgebung. Es lohnt sich, die Datenschutzhinweise des Anbieters zu lesen und lokale Funktionen wie Gastnetzwerke oder separate WLANs für IoT-Geräte zu nutzen.

Für Gärten und Pools spielt die Jahreszeit eine Rolle. Mähroboter benötigen ein unkrautfreies, freies Umfeld, um optimal zu arbeiten; Poolroboter entfalten ihren Nutzen vor allem in der Saison. In Österreich mit ausgeprägten Jahreszeiten kann das bedeuten, dass Winterlagerung, Frostschutz und saisonale Wartung in die Planung gehören. Wer sein Wochenendhaus am Land pflegt, profitiert von Robotern, die auch fernsteuerbar sind und Statusmeldungen senden. Für ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität ist die körperliche Entlastung ein starkes Argument – allerdings sollten sie Wert auf intuitiv bedienbare Apps und klaren Support legen.

Nicht zuletzt spielen laufende Kosten eine Rolle: Tücher, Bürsten, Filter und eventuelle Wasseraufbereitung im Pool sind Verbrauchspositionen. Ein Vorteil eines Ökosystems ist, dass Teile über mehrere Geräte hinweg kompatibel sein können und der Einkauf gebündelt wird. Da die Quelle keine Preise nennt, empfiehlt es sich, vor einer Kaufentscheidung Total Cost of Ownership zu vergleichen: Anschaffung, Verbrauchsmaterial, Strom und Service. Händlerinnen und Händler in Österreich geben hier Orientierung, ebenso unabhängige Tests.

Zitate und Einordnung

Der ECOVACS-CEO beschreibt das neue Markenleitbild als Verpflichtung, Alltagsaufgaben zu erleichtern und technologische Entwicklung am praktischen Nutzen auszurichten. Die Botschaft passt zum Trend: Nicht die exotische Einzelinnovation sorgt für Mehrwert, sondern robuste, gut integrierte Systeme. Der Verweis auf embodied intelligence deutet darauf hin, dass ECOVACS nicht nur Kartierung und Routineprozesse verbessern will, sondern die situative Entscheidung des Roboters – etwa bei stark verschmutzten Zonen – zum Standard macht. Für Konsumentinnen und Konsumenten ist entscheidend, wie verlässlich diese Intelligenz in Österreichs realen Wohnsituationen arbeitet: dunkele Wintertage, Teppichkanten, enge Altbauflure, Außeneinsatz im Garten.

Zukunftsperspektive: Wohin geht die Servicerobotik?

Kurzfristig ist mit weiterer Integration zu rechnen. Stationen werden mehr Aufgaben bündeln, von der automatisierten Tuchpflege bis zur Wasseraufbereitung. Geräte werden Informationen teilen: Der Fensterroboter weiß, wann der Bodenroboter fertig ist, um nicht gleichzeitig denselben Raum zu blockieren. Mittel- bis langfristig dürfte embodied intelligence dafür sorgen, dass Roboter flexibler auf Unvorhergesehenes reagieren: proaktive Reinigungsrouten bei Wetterumschwüngen, sensiblere Erkennung von Verschmutzungsarten und adaptives Energiemanagement, das Ladefenster an Tarif- oder Photovoltaik-Situationen anpasst. Für Österreich könnte das die Anbindung an Smart-Home-Standards und Energieoptimierung mit PV-Anlagen befeuern.

Wichtig bleibt die Frage der Interoperabilität. Je stärker Ökosysteme wachsen, desto drängender wird die Kompatibilität zwischen Marken, Plattformen und Sprachassistenten. Offenheit schafft Vertrauen und schützt Investitionen. Ebenso wird der Service zur Nagelprobe: Geräte mit hoher Komplexität benötigen verlässliche Wartung, transparente Garantien und zügige Ersatzteile. Hersteller, die hier konsequent liefern, werden das Vertrauen der österreichischen Haushalte gewinnen. ECOVACS signalisiert mit Investitionen in Forschung und eine vertikal integrierte Lieferkette, dass man den langen Atem hat, um diese Erwartungen zu bedienen.

Fazit und nächste Schritte

ECOVACS zeigt auf der CES 2026 ein breit angelegtes Robotik-Ökosystem: vom DEEBOT T90 PRO OMNI und der X12-Familie über den WINBOT W3 OMNI und die GOAT-Modelle bis zum neuen Poolroboter ULTRAMARINE. Die Kernbotschaften lauten Integration, Automatisierung und Anwendernutzen. Zahlen aus der Quelle – von 126 Millionen US-Dollar F&E 2024 über mehr als 638 Millionen US-Dollar seit 2018 bis zu 38 Millionen Haushalten – untermauern einen Kurs, der auf Skalierung und Stabilität setzt. Für Österreichs Haushalte heißt das: Wer in Servicerobotik investieren möchte, sollte Ökosysteme ganzheitlich betrachten, Stellflächen, Service und Datenschutz prüfen und reale Tests in der eigenen Wohnsituation einplanen.

Unser Tipp: Beobachten Sie die Verfügbarkeit und lokale Preise, testen Sie Funktionen in einem Showroom oder bei Händlerinnen und Händlern in Ihrer Nähe und vergleichen Sie Total Cost of Ownership. Welche Erfahrung haben Sie mit vernetzten Reinigungsgeräten gemacht? Schreiben Sie uns Ihre Rückmeldungen und Fragen. Weiterführende Informationen und die vollständige Ankündigung finden Sie direkt in der Quelle.

Weiterführende Informationen und Quelle

Hinweise zur Methodik

Dieser Beitrag basiert auf der genannten Quelle und ordnet die dort veröffentlichten Informationen für die österreichische Leserschaft ein. Wo die Quelle keine Details nennt (z. B. Preise, Marktstart in Österreich, genaue Spezifikationen), werden keine Angaben ergänzt. Einschätzungen zur Nutzung in österreichischen Haushalten, zu regionalen Besonderheiten und zur Zukunftsperspektive sind als Einordnung zu verstehen und ersetzen keine Produktberatung. Bitte beachten Sie die Hinweise zum Datenschutz und zur sicheren Nutzung vernetzter Geräte.