Veganuary 2026: Gurkerl identifiziert fünf Plant-Based-Trends, die pflanzliche Ernährung jetzt massentauglich machen

Wien (OTS) – Der Veganuary ist längst kein kurzfristiger Hype mehr:
Er setzt
Impulse für Ernährung, Konsum und Handel – und 2026 dürfte
pflanzliche Ernährung endgültig im Alltag der breiten Bevölkerung
ankommen. Während auf EU-Ebene intensiv darüber diskutiert wird, wie
pflanzliche Alternativen künftig überhaupt heißen dürfen, zeigt
Gurkerl anhand aktueller Daten: Plant-Based ist für viele längst Teil
des Wocheneinkaufs.

Die Nachfrage nach Plant-Based-Produkten stieg bei Gurkerl im
Jahresvergleich um +10 Prozent. Rund 12 Prozent aller Warenkörbe
enthalten mittlerweile mindestens ein pflanzliches Ersatzprodukt.
„Der Veganuary hat sich längst von einer Challenge zu einer echten
Bewegung entwickelt. Immer mehr Menschen nutzen den Jahresstart, um
ihre Ernährung leichter, nachhaltiger und vielfältiger zu gestalten“,
sagt Sydney Colombani, Senior Category Managerin Fresh & Plant Based
bei Gurkerl.

Basierend auf aktuellen Verkaufszahlen hat Gurkerl fünf dominante
Trends im Bereich der pflanzlichen Ernährung identifiziert:

Zwtl.: Trend 1: Next-Generation Proteine – Fermentation macht Plant-
Based massentauglich

2026 zeigt sich deutlicher denn je: Die Zukunft pflanzlicher
Proteine liegt in der Fermentation. Während Soja und Erbse wichtige
Klassiker bleiben, entstehen durch Mykoproteine, Duckweed oder
präzisionsfermentierte Inhaltsstoffe völlig neue Produktwelten. Was
früher „Ersatzprodukte“ waren, entwickelt sich zunehmend zu
eigenständigen, kulinarisch hochwertigen Lebensmitteln.

„Die Zeiten, in denen vegane Proteine auf wenige Sorten begrenzt
waren, sind vorbei. Neue Herstellungsverfahren sorgen dafür, dass
pflanzliche Alternativen geschmacklich wie auch in der Textur immer
überzeugender werden“, sagt Sydney Colombani.

Zwtl.: Trend 2: Clean Label & kurze Zutatenlisten – weniger
Verarbeitung, mehr Vertrauen

Immer mehr Konsument:innen möchten keine komplizierten
Zutatenlisten mehr lesen. Produkte sollen simpel, nachvollziehbar und
möglichst naturbelassen sein. Haferdrinks, Nussdrinks, klassischer
Tofu, Seidentofu oder Nussmuse zählen deshalb zu den stärksten
Kategorien. Parallel steigt die Erwartungshaltung: Ein „vegan“-Label
allein reicht vielen nicht mehr. Gefragt sind Transparenz,
nachvollziehbare Herkunft und eine klare Kommunikation.

„Man merkt deutlich: Plant-Based wird erwachsener. Kund:innen
achten stärker darauf, wie Produkte hergestellt werden, woher Zutaten
kommen und ob Marken glaubwürdig kommunizieren“, so Colombani.

Trend 3: Plant-Based Sweets werden Premium

Vegane Süßwaren haben sich von der „Notlösung“ zu einer eigenen
Premiumkategorie entwickelt: Schokolade auf Hafer-, Mandel- oder
Cashewbasis, pektinbasierte Gummis, vegane Nougatcremes oder moderne
Snack-Riegel bedienen das Bedürfnis nach bewusstem Genuss ohne
Verzichtsgefühl.

„Viele Menschen wollen nicht verzichten – sie wollen genießen.
Aber eben bewusster, moderner, pflanzlich. Und die neuen Produkte
liefern genau das“, sagt Sydney Colombani.

Zwtl.: Trend 4: DIY-Food & Fermentation – Gut Health wird zum
Lifestyle-Megatrend

Durch Social Media haben Darmgesundheit, Fermentation und „Food
as Wellness“ einen enormen Popularitätsschub erhalten. Kombucha,
Tempeh, Kimchi, Sauerkraut oder eingelegtes Gemüse sind längst keine
Nische mehr, sondern fester Bestandteil einer gesundheitsorientierten
Ernährung.

„Fermentation ist einer der spannendsten Bereiche der modernen
Ernährung. Kund:innen greifen zunehmend zu Kimchi, Miso oder
Kombucha, weil sie spürbare Vorteile für Verdauung, Energie und Haut
wahrnehmen“, so Colombani.

Zwtl.: Trend 5: Plant-Based beyond Meat – Seafood, funktionale Drinks
& Botanical Cocktails setzen neue Akzente

Die pflanzliche Ernährung entwickelt sich 2026 deutlich breiter –
weg vom reinen Fleischersatz hin zu neuen Kategorien: pflanzliche
Seafood-Alternativen, funktionale Getränke mit natürlichen
Pflanzenstoffen und alkoholfreie Botanical-Cocktails.

„Seafood-Alternativen, funktionale Drinks und Botanical Cocktails
sind kein Ersatz – sie sind eine neue Form von Lifestyle“, fasst
Sydney Colombani zusammen.

Gurkerl-Daten zum Veganuary auf einen Blick

– +10 Prozent Wachstum bei Plant-Based-Bestellungen (Nov 24 → Nov 25)

– 12 Prozent Basket Penetration: Fast jedes 8. Gurkerl-Körbchen
enthält Plant-Based-Produkte

– Veganuary-Effekt: Bestellungen stiegen Dez → Jän 23/24 um +56
Prozent , 24/25 um +11 Prozent

Top-Seller: Oatly Haferdrink Barista Edition, Alnatura BIO
Kokosmilch, Alpro® Skyr Natur ungesüßt, Sojarei BIO Tofu Geräuchert,
YUTTO Bio Haferdrink (1 l)