St. Pölten (OTS) – Im Rahmen der Energiestrategie des Landes
Niederösterreich wird der
Ausbau erneuerbarer Energien in öffentlichen Einrichtungen gezielt
vorangetrieben. Ein konkretes Projekt in diesem Zusammenhang ist der
Ausbau von Photovoltaikanlagen an den Landesgebäuden unter dem Titel
„Sonnenkraftwerk NÖ“. Nun verfügen in diesem Zusammenhang auch die
Landessonderschule (LSS) und das Sozialpädagogische Betreuungszentrum
(SBZ) Hinterbrühl über eigene Photovoltaikanlagen. Der Strombedarf
beider Häuser wird künftig direkt vor Ort erzeugt, wodurch
langfristig Kosten gesenkt und CO₂-Emissionen verringert werden.
„Durch den Ausbau von Photovoltaik auf den Dächern unserer
Einrichtungen setzen wir ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige
Energiezukunft und regionale Unabhängigkeit. Wir erhöhen die
Versorgungssicherheit, reduzieren die Abhängigkeit von fossilen
Importen, senken die Energiekosten im Bildungs- und Sozialbereich und
stärken gleichzeitig regionale Betriebe“, erklärt Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister.
Mit der Umsetzung des Projekts „Sonnenkraftwerk NÖ“ ist die
Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement im Auftrag des Landes
Niederösterreich betraut. „Im Sinne einer vorausschauenden Planung
investieren wir gezielt in nachhaltige Energielösungen für unsere
Landesgebäude. Dabei setzen wir bewusst auf die Zusammenarbeit mit
regionalen Betrieben, um die heimische Wirtschaft zu stärken und die
Wertschöpfung in Niederösterreich zu sichern“, unterstreicht Kerstin
Kienbeck, Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement.
Die beiden Photovoltaik-Anlagen in Hinterbrühl umfassen in Summe
588 Module und erbringen eine Leistung von 230 kWp. Mit einem
erwarteten jährlichen Stromertrag von rund 230.000 kWh können die
Anlagen den durchschnittlichen Jahresverbrauch von etwa 65
Einfamilienhaushalten decken. Jährlich werden somit rund 42.000
Kilogramm CO₂ eingespart.
Bei der Planung und Realisierung der Anlage wurde besonderes
Augenmerk auf Qualität aus Österreich sowie auf höchste
Sicherheitsstandards gelegt. Die verwendeten PV-Module,
Wechselrichter, elektronischen Komponenten und die Montage stammen
überwiegend von heimischen Anbietern. Darüber hinaus gewährleistet
eine modulnahe, automatische Abschaltfunktion im Störfall ein
Höchstmaß an Sicherheit.
Weitere Informationen: Büro LR Christiane Teschl-Hofmeister, Mag.
(FH) Dieter Kraus, Pressesprecher, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail
[email protected] .





