Wien (OTS) – Mit 1. August 2025 hat Florian Brunner die
Geschäftsführung der 42
Vienna GmbH übernommen. Zuletzt war der erfahrene
Wirtschaftsinformatiker für den Aufbau des neuen 42 Standorts in Wels
verantwortlich.
42 Vienna ist Teil des globalen 42 Netzwerks mit über 50
Standorten auf fünf Kontinenten – von Paris über São Paulo bis Tokio
– und bildet die IT-Fachkräfte von morgen mit einem innovativen Peer-
to-Peer Lernkonzept aus. Das 42 Netzwerk fördert globale
Zusammenarbeit, kontinuierlichen Know-how-Transfer und die
Weiterentwicklung der Curricula entlang aktueller Technologie- und
Arbeitsmarkttrends.
„Trotz konjunktureller Unsicherheiten ist der Bedarf an
hochqualifizierten IT-Fachkräften ungebrochen. 42 bietet eine
Ausbildung, die Talente fördert, die regionale Wirtschaft stärkt und
zur digitalen Transformation Österreichs beiträgt“ , erklärt Florian
Brunner. „Die Anforderungen an Mitarbeiter:innen steigen rasant:
Neben technischen Skills zählen heute Kommunikationsstärke,
Teamfähigkeit, kritisches Denken und Lernbereitschaft. Künstliche
Intelligenz verstärkt diesen Wandel zusätzlich – gefragt sind
kreative Köpfe mit ethischem Urteilsvermögen und Systemverständnis.
Genau hier liegt die Stärke von 42: Wir bilden die Digital Creators
und Digital Transformation Experts der Zukunft aus, die nicht nur
Tools bedienen, sondern digitale Veränderung aktiv gestalten. Ich
freue mich darauf, gemeinsam mit unserem starken Netzwerk 42 Vienna
strategisch weiterzuentwickeln und den neuen Campus in Wels
erfolgreich an den Start zu bringen.“
Brunner war zuvor unter anderem für die Raiffeisenlandesbank OÖ
und die OÖ Theater und Orchester GmbH in leitenden Funktionen tätig –
insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und
strategische Entwicklung. Der Absolvent der JKU Linz sowie der LIMAK
Austrian Business School bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung an der
Schnittstelle von Bildung, Wirtschaft und Innovation mit. Seit Anfang
2024 wirkt er maßgeblich an der Transformation von 42 Vienna zu einem
österreichweiten Bildungsangebot mit.
Auch Andreas Gschwenter, CIO der Raiffeisen Bank International AG
und Obmann des Trägervereins 42 Austria, betont:
„42 Austria ist ein Trendsetter für Peer-toPeer-Bildung im IT-
Bereich. In einem sich ständig verändernden Umfeld müssen wir unsere
Fähigkeiten zum kontinuierlichen Lernen stärken und unsere Neugier
fördern. Wir setzen große Erwartungen in diese Zusammenarbeit.Ich
möchte an dieser Stelle Mag. Tatjana Lulevic-Heyny für ihre Leitung
von 42 Vienna im vergangenen Jahr danken. Sie wird sicher auch in
Zukunft eine starke Fürsprecherin für 42 in Österreich sein.“
Ein zentraler Meilenstein ist der neue Campus 42 Wels, der mit
Unterstützung führender Partner und Förderer wie FRONIUS, PIERER
Innovation, der Raiffeisenlandesbank OÖ, dem Land Oberösterreich, der
Stadt Wels und der Industriellenvereinigung OÖ starten soll. Aktuell
wird intensiv an der Umsetzung gearbeitet, parallel finden Gespräche
mit weiteren Unternehmen statt. Im Jahr 2026 werden die ersten
Auswahlrunden (Piscines) starten, um spätestens im Herbst 2026 die
ersten Studierenden am Campus in Wels begrüßen zu können. Damit wird
42 Austria zu einem bundesweit präsenten Kompetenzzentrum für
digitale Exzellenz ausgebaut.
Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, CEO von Fronius
International GmbH und Obmann-Stellvertreterin des Trägervereins 42
Austria, unterstreicht die Bedeutung des Projekts für die Industrie:
„Wir sehen das Konzept von 42 als Chance – und zwar für all jene
Menschen, die ihr Fachwissen lieber durch Team- und Projektarbeit als
durch klassischen Frontalunterricht erwerben möchten. 42 Austria
bietet eine praxisnahe Ausbildung, deren Absolvent:innen wir in der
Industrie so dringend brauchen. Das begeistert uns – und deshalb sind
wir stolz, seit Gründung Partner zu sein und nun auch maßgeblich am
Start eines zweiten Standorts in Wels mitzuwirken.“
Die digitale Transformation betrifft längst nicht mehr nur die
Tech-Branche, sondern durchdringt alle Wirtschafts- und
Gesellschaftsbereiche. 42 Austria versteht sich deshalb nicht nur als
Talentschmiede, sondern als Bildungsplattform für das digitale Denken
und Handeln in einer sich rasant verändernden Welt.
Ziel ist es, 42 als österreichweites Zentrum für moderne IT-
Ausbildung zu etablieren. Der Peer-to-Peer-Ansatz fördert jene
Kompetenzen, die die Arbeitswelt von morgen verlangt. 42 Austria, mit
dem Standort Wien und zukünftigen Standort Wels, schafft damit nicht
nur Karrieren, sondern wirkt aktiv an der Gestaltung der digitalen
Gesellschaft mit.