Wien (OTS) – „Mit dem Beschluss des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes
ist mit NEOS
in der Bundesregierung ein großer Wurf gelungen. Das schafft die
Grundlage für den Strommarkt des 21. Jahrhunderts“, begrüßt
Energiesprecher Stefan Gara die Entscheidung.
Das Gesetz ist die Basis für ein modernes, digital und
intelligent vernetztes Stromsystem. Gara: „Das neue Gesetz bedeutet
nicht nur für Wien: mehr Versorgungssicherheit, weil unser System
stabiler, krisenfester und besser planbar wird. Und es bedeutet mehr
Wettbewerb, was langfristig zu leistbaren Strompreisen für Haushalte
und Betriebe führt.“
Für die Wärmewende und das Erreichen der Klimaziele bis 2040 ist
das ElWG der erste Schritt. Gerade für Wien ist die Transformation
des Wärmesektors die größte Herausforderung. „Wien hat sich bereits
2020 – noch vor dem Krieg in der Ukraine – klar zum Ausstieg aus
fossilem Gas bekannt. Nun braucht es rasch die Umsetzung des EU-Gas-
und Wasserstoffmarktpakets, um den Rückbau der Gasnetzinfrastruktur
effizient zu gestalten, Planungssicherheit zu schaffen und
Stilllegungspläne rechtlich abzusichern“, erklärt Gara.
Außerdem müssen bundesweit die Voraussetzungen für Geothermie
verbessert werden. Als nachhaltige, heimische Wärmequelle hat sie
enormes Potenzial für urbane Räume wie Wien. Dafür braucht es
vereinfachte Genehmigungen, klare rechtliche Rahmenbedingungen und
ihre stärkere Verankerung in der Energiepolitik. Wenn wir jetzt
konsequent investieren – in erneuerbare Energien, Netze, Speicher und
neue Wärmetechnologien – sichern wir Wohlstand, Industrie und
langfristig leistbare Energie für die Wienerinnen und Wiener.
Wir NEOS werden weiter dafür sorgen, dass Reformen nicht nur
angekündigt, sondern rasch und mutig umgesetzt werden – in der Landes
– und in der Bundesregierung.





