Königsberger-Ludwig zu Silvester: Rücksicht auf unsere Tiere – mit einfachen Mitteln viel bewirken

Wien (OTS) – Für viele bedeutet Silvester ein fröhliches Fest mit
bunten Lichtern
– für Haustiere aber ist es oft die stressigste Nacht des Jahres.
„Knallkörper, grelle Blitze und laute Geräusche lösen bei vielen
Tieren Panik aus. Wenn wir mit unseren Liebsten ins neue Jahr
starten, sollten wir auch an die Bedürfnisse unserer liebsten Tiere
denken“, so Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Die Staatssekretärin ruft zu Rücksichtnahme auf – und empfiehlt
Alternativen zum klassischen Feuerwerk: „Vielleicht greifen Sie heuer
zu Sprühkerzen oder leisen Lichtspielen – das schützt nicht nur
Tiere, sondern auch Umwelt und Gesundheit. Ein Jahreswechsel kann
auch still leuchten – und trotzdem unvergesslich sein.“

„Unsere Haustiere sind Familienmitglieder. Sie vertrauen uns –
gerade dann, wenn es draußen kracht und blitzt. Dieses Vertrauen
verdient unseren Schutz“, betont Königsberger-Ludwig.

Sie verweist auf einfache Tipps für Tierhalter:innen: einen
ruhigen Rückzugsort schaffen, gewohnte Umgebung erhalten, Geräusche
dämpfen, Bewegung am Tag und die Nähe zu vertrauten Personen – all
das hilft, Ängste zu mildern. „Geduld, Verständnis und liebevolle
Begleitung machen in dieser Nacht den Unterschied. Denn niemand will,
dass das neue Jahr mit Stress beginnt – auch unsere Tiere nicht.“

Zwt: So helfen Sie Ihrem Tier gut durch die Silvesternacht

Rückzugsort schaffen: Ein ruhiger, geschützter Raum gibt
Sicherheit. Fenster schließen, Vorhänge zuziehen – so werden Licht
und Lärm reduziert.

Vertrautes bewahren: Lieblingsdecke, Spielzeug oder Körbchen
helfen, Ängste zu lindern.

Geräusche dämpfen: Leise Musik oder ein laufender Fernseher
können das Feuerwerk akustisch überdecken.

Bewegung tagsüber: Ein langer Spaziergang vor Beginn der
Knallerei hilft Hunden, ruhiger zu bleiben.

Nicht allein lassen: Die Anwesenheit vertrauter Menschen wirkt
beruhigend.

Tierärztlichen Rat einholen: Bei stark ängstlichen Tieren können
spezielle Produkte oder Maßnahmen helfen – bitte rechtzeitig
informieren.

Geduld zeigen: Strafen bei Angstverhalten sind kontraproduktiv –
Ruhe und Zuwendung helfen weit mehr.

Das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und
Konsumentenschutz wünscht allen Haustieren und ihren Halter:innen
einen möglichst stressfreien und liebevollen Start ins neue Jahr.

Fotos zum Besuch im Tierquartier Wien finden Sie hier:
Staatssekretärin Königsberger-Ludwig zu Besuch im TierQuarTier |
Flickr