Wien (OTS) – Die Hitzeschutzverordnung tritt mit 1. Jänner 2026 in
Kraft. Das ist
ein wichtiger Schritt für alle, die draußen arbeiten. Vor allem am
Bau. Hitze ist kein „Unwohlsein“. Hitze macht krank. Hitze ist
gefährlich.
Dass es diese Verordnung braucht, zeigt eines ganz klar:
Freiwilligkeit allein hat nicht gereicht.
Zwtl.: Was jetzt gilt
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Erstmals gibt es klare Vorgaben für Arbeit im Freien.
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Wenn Geosphere Austria Hitzestufe 2 (ab 30 Grad Celsius) ausruft,
müssen Betriebe handeln. Nicht reden. Handeln.
Dazu zählen:
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andere Arbeitszeiten
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mehr Pausen
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Schattenplätze
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klimatisierte Aufenthaltsräume
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Schutz vor Sonne und Hitze
Das schützt Beschäftigte. Und es schützt auch die Betriebe – weil
weniger Menschen krank werden.
Zwtl.: Die Haltung der Gewerkschaft BAU-HOLZ (GBH) ist klar
GBH-Bundesvorsitzender Abg. z. NR Josef Muchitsch: „Wir sagen es
deutlich: Wer Hitzeschutz ernst nimmt, schützt Menschen. Und ja: Das
bedeutet an Hitzetagen auch weniger Arbeitszeit. Genau das wollten
viele Arbeitgeber nicht. Sie haben gebremst. Sie haben blockiert.
Umso wichtiger ist jetzt eines: Alternative Maßnahmen müssen
konsequent umgesetzt werden. Auch wenn sie Aufwand bedeuten. Auch
wenn sie Geld kosten. Denn: Der Mensch ist wichtiger als ein
Fertigstellungstermin.”
Zwtl.: GBH: Klartext an Arbeitgeber
Wer Hitzeschutz nur vom Schreibtisch aus bewertet, hat ihn nicht
verstanden. Nicht in gekühlten Büros sitzen und draußen harte Arbeit
verlangen. Rausgehen. Mitgehen. Mitspüren. Dann reden. Hitzeschutz
ist kein Bürokratiemonster. Hitzeschutz ist Verantwortung.
Zwtl.: Gewerkschaft wirkt
Dass diese Verordnung kommt, ist kein Zufall. Das ist Ergebnis
von Druck, Verhandlungen und klarer Haltung von ÖGB und Gewerkschaft
BAU-HOLZ. Muchitsch: „ Wir bleiben dran. Damit Schutz nicht auf dem
Papier endet, sondern auf der Baustelle ankommt.”





