Wien (OTS) – Der Umweltsprecher der Grünen, Lukas Hammer, unterstützt
die
Forderungen der Taskforce Burgenland nach raschen bundesgesetzlichen
Klarstellungen im Umgang mit natürlich vorkommendem Asbest: „Der
Schutz unserer Gesundheit darf kein rechtsfreier Raum sein. Es ist
nicht nachvollziehbar, dass es am Arbeitsplatz verbindliche
Grenzwerte für eine Asbestbelastung gibt, aber für den Großteil der
Bevölkerung gesetzliche Lücken bestehen. Wenn Asbest in der Umwelt
ein Thema ist, dann braucht es eindeutige und verbindliche Regeln.“
Bestehende Gesetzeslücken müssten jetzt konsequent geschlossen
werden, fordert Hammer: „Wir brauchen endlich einen bundesweiten
Umwelt-Grenzwert für Asbest in der Außenluft, klare Vorgaben für das
Inverkehrbringen Materialien mit einem natürlichen Asbestgehalt wie
asbesthaltiges Gestein und eine transparente Veröffentlichung
aussagekräftiger Messdaten. Die Menschen im Burgenland und in ganz
Österreich haben ein Recht darauf zu wissen, woran sie sind und dass
ihre Gesundheit oberste Priorität hat.“
Hammer kündigt dazu einen Entschließungsantrag der Grünen im
Nationalrat an: „Andere Länder zeigen längst, dass eine klare und
rechtssichere Regelung möglich ist. Die Bundesregierung muss rasch
handeln, wir werden sie im Parlament mit Nachdruck dazu auffordern.
Es geht um Transparenz, um Vertrauen und vor allem um den
bestmöglichen Schutz der Gesundheit der Bevölkerung.“
„Durch die konsequente Arbeit von Umweltschutzorganisationen wie
Greenpeace, kommen derartige Gesetzeslücken immer wieder zum
Vorschein. Davon profitieren wir am Ende alle. Das sei auch all jenen
ins Stammbuch geschrieben, die zivilgesellschaftliche Organisationen
immer wieder attackieren“, sagt Hammer abschließend.





