FPÖ – Resch: Gas-Netzkosten explodieren und Stadt Wien treibt Teuerung im Rekordwinter weiter an

Wien (OTS) – Der Winter ist besonders kalt und genau jetzt werden die
Wiener von
der Stadtregierung zusätzlich beim Heizen belastet. „Wenn die
Temperaturen fallen, dürfen die Preise nicht explodieren. Genau das
passiert aber in Wien und die rot-pinke Stadtregierung treibt das
immer stärker an“, kritisiert FPÖ-Wien Energiesprecher Klemens Resch.

Seit 1. Jänner 2026 sind die Gas Netzkosten in Wien deutlich
gestiegen. Der Grundpreis wurde von 4 auf 5 Euro netto pro Monat
erhöht und der Arbeitspreis für Haushalte bis 40.000 kWh von 2,4173
auf 2,8099 Cent pro kWh netto angehoben.

„Für einen typischen Wiener Gas Heizhaushalt mit 15.000 kWh
bedeutet das inklusive Messentgelt, 6 Prozent Gebrauchsabgabe und
Umsatzsteuer rund 90 Euro Mehrkosten pro Jahr allein bei Netzkosten
und Zähler“, rechnet Resch vor.

Doch statt endlich zu entlasten, legt die Stadt noch nach. Die
Erhöhung der Gebrauchsabgabe von 6 auf 7 Prozent ist bereits
beschlossen und wird demnächst schlagend.

„Diese Abgabe gehört gestrichen. Bei 7 Prozent wären das für
einen durchschnittlichen Gas Heizhaushalt rund 35 Euro Ersparnis pro
Jahr, ohne Antrag und ohne Bürokratie, sofort spürbar“, fordert
Resch.

Zusätzlich eskaliert die Lage bei der Fernwärme. Wer in Wien an
die Fernwärme angeschlossen ist, hat keine Wahlfreiheit und keine
Ausweichmöglichkeit. Genau deshalb ist jeder Euro Preissteigerung ein
Schlag ins Gesicht der Wiener. „Fernwärme ist in Wien ein
Zwangssystem. Wer angeschlossen ist, kann nicht ausweichen und wird
trotzdem immer weiter zur Kasse gebeten. Das ist schlicht unfair“,
sagt Resch.

Die FPÖ Wien fordert eine sofortige Senkung der Fernwärmepreise,
die ersatzlose Streichung der Gebrauchsabgabe und ein Ende weiterer
Gebühren und Abgabenerhöhungen. „Die Stadt muss endlich auf der Seite
der Wiener stehen. Heizen darf kein Luxus sein“, so Resch.