Wien (OTS) – Die SPÖ-Gemeinderät*innen Alice Seidl und Sara Do Amaral
Tavares da
Costa unterstützen die Vorhaben der Stadtregierung: Das Budget setzt
klare Schwerpunkte auf Gewaltschutz, Gleichstellung sowie sozialen
Wohnbau und wird in der Konsolidierung mit größter Achtsamkeit
umgesetzt.
Keine Einsparungen bei Gewaltschutz und Gleichstellung
„Im Frauenbereich gibt es keine Einsparungen: nicht beim
Gewaltschutz, nicht bei den Einrichtungen, die Frauen unterstützen“,
betont Alice Seidl. „Gleichstellung und Sicherheit für Frauen sind
zentrale Grundpfeiler in unserer Stadt.“
Sara Do Amaral Tavares da Costa verweist auf die jüngsten
Berichte während der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen: „Beinahe täglich
mussten wir von brutaler Gewalt lesen. Was all diese Fälle gemeinsam
haben: Die Täter waren Männer.“ Klar sei auch die Botschaft hinter
dem Antrag zu „Ja heißt Ja“: „Ein Outfit ist kein Ja. Eine Beziehung
ist kein Ja. Nur Ja heißt Ja!“ Zustimmung müsse eindeutig sein: „Wir
wollen ein Sexualstrafrecht, das den Täter in die Pflicht nimmt –
nicht Betroffene, die beweisen müssen, ob sie ausreichend Nein gesagt
haben.“
Investitionen in Gemeindebau und Sanierung
„Wir investieren auch in budgetär herausfordernden Zeiten in den
Wohnbau, weil wir der Überzeugung sind, dass leistbares Wohnen
zentral für die Menschen in unserer Stadt ist“, so Seidl. „Der
soziale Wohnbau wirkt preisdämpfend und stabilisiert das Mietniveau
insgesamt.“
Seidl hebt aktuelle Projekte hervor: „Neun Gemeindebauten NEU
sind gerade in Bau – darunter der erste CO2-neutrale Gemeindebau im
22. Bezirk mit 98 Wohnungen, der alle Stücke in Sachen Nachhaltigkeit
spielt.“ Parallel läuft die Sanierungsoffensive: „Derzeit befinden
sich 99 Gemeindebausanierungen mit einem Investitionsvolumen von 1,16
Milliarden Euro in der Bauphase. Wir steigen vielerorts aus Gas aus,
dämmen Fassaden, tauschen Fenster und Türen. Das das senkt nicht nur
Energiekosten für die Mieterinnen und Mieter, sondern auch Emissionen
und ist damit ein wichtiger Beitrag dafür, als Stadt bis 2040
klimaneutral zu werden.“
Costa unterstreicht den Zusammenhang von Sicherheit und
Unabhängigkeit: „Ein selbstbestimmtes Leben braucht ökonomische
Stärke.“ Entlastung im Alltag schaffe Spielraum: „Gratiskindergarten
und gratis Ganztagsschule ermöglichen Erwerbsarbeit und reduzieren
Abhängigkeit.“
Abschließend halten beide fest: Der Wiener Weg bleibt klar,
solidarisch und auf Lebensqualität ausgerichtet – Schutz, leistbares
Zuhause und Zukunftssicherheit werden weiter gestärkt.
(schluss) ip





