Wien (OTS) – Die Themenfelder leistbares und klimafreundliches Wohnen
und Bauen
sowie innovative Ideen für neue Formen des Zusammenlebens stehen im
Fokus gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Im Rahmen des
traditionsreichen Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch wird
daher seit 2022 die Preiskategorie „Sozial-ökologisches Wohnen und
Zusammenleben“ als Kooperation des Karl-Renner-Instituts mit dem
Verein für Wohnbauförderung verliehen. 2025 geht der Bruno-Kreisky-
Preis für sozial-ökologisches Wohnen und Zusammenleben an „Soziales
Wohnen in Wien. Ein transdisziplinärer Dialog“, herausgegeben von
Judith M. Lehner, Bernadette Krejs, Simon Güntner und Michael Obrist.
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Zur ausgezeichneten Publikation: Der Sammelband „Soziales Wohnen
in Wien“ leistet einen herausragenden Beitrag zur aktuellen
Wohnbaudebatte, indem er das Wiener Modell des sozialen Wohnens als
komplexe, integrierte Stadtentwicklung sichtbar macht. Die
Herausgeber:innen luden zu einem transdisziplinären Dialog zwischen
Architektur, Stadtplanung, Sozialwissenschaften und Verwaltung ein.
Die versammelten Autor:innen verbinden gekonnt die Perspektiven der
räumlichen Qualität, sozialen Gerechtigkeit und institutionellen
Steuerung auf überzeugende Weise. Der Sammelband richtet sich an
Wissenschafter:innen, Studierende, Planer:innen sowie politische
Entscheidungsträger:innen – also alle, die sich mit der Geschichte,
Gegenwart und Zukunft des sozialen Wohnens in Wien befassen.
Das Buch ist eine wissenschaftliche und praxisorientierte
Anthologie, die sich mit dem komplexen System des sozialen Wohnens in
Wien auseinandersetzt und Perspektiven aus verschiedenen Disziplinen
zusammenbringt. Der Themenbogen reicht weit: von den Kosten und der
Qualität von Wohnraum über Nachbarschaft und soziale Beziehungen bis
hin zu den Anforderungen an Klimawandel und Nachhaltigkeit im
Wohnbau.
Besonders hervorzuheben ist die enge Verzahnung von kritischer
Analyse und praktischer Erfahrung. Das Buch reflektiert nicht nur die
historischen Stärken des Wiener Systems, sondern arbeitet auch dessen
Innovations- und Zukunftspotenzial in Hinblick auf Leistbarkeit,
soziale Durchmischung und Nachhaltigkeit heraus. Darüber hinaus
widmet es sich auch so relevanten Theman wie den Erfordernissen der
Bodenpolitik und Stadtentwicklung. Damit setzt der Band einen
maßgeblichen Referenzpunkt für den Diskurs über soziales, inklusives
und qualitätsvolles Wohnen – weit über Wien hinaus.
Zwtl.: Die Shortlist der Jury für das Jahr 2025:
Caroline Dietlmeier / Stefan Gruhne / Simon Pytlik / Mascha Zach:
Wohnen weiterbauen. Großwohnsiedlungen in die Zukunft bringen,
herausgegeben von Andreas Hild und Andreas Müsseler (Gebr. Mann
Verlag, 2025)
Mara Haas / Christian Peer / Dominik Wagner / Paul Hahnenkamp:
Sharing: Possible! Praktiken des Teilens in der städtischen
Erdgeschosszone (transcript Verlag, 2025)
Katharina Kirsch-Soriano da Silva / Judith M. Lehner / Simon
Güntner (Hrsg.): Sanfte Stadterneuerung Revisited. Wiener
Handlungsstrategien für den Bestand (JOVIS Verlag, 2025)
Barbara Nothegger: Sieben Stock Dorf. Wohnexperimente für eine
bessere Zukunft (Residenz Verlag, 2025)
(Schluss) ls





