Wien (OTS) – Die Bundesregierung hat heute den österreichischen
Klima-Sozialplan
beschlossen. Bis 2032 sollen rund 770 Millionen Euro gezielt in
soziale Klimaschutzmaßnahmen fließen. „Mit dem Klima-Sozialplan
unterstützen wir besonders jene Menschen, die in schlecht sanierten
Wohnungen leben und sich eine Sanierung oder einen Heizungstausch
nicht so einfach leisten können. Wir verbinden Klimaschutz mit mehr
sozialer Gerechtigkeit“, erklärt SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr. ***
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Der Plan wurde unter Federführung von SPÖ-Finanzminister Markus
Marterbauer erarbeitet. Besonders positiv für Herr: Förderungen sind
auch gezielt für mehrgeschossige Wohngebäude vorgesehen, in denen
überwiegend Haushalte mit geringem Einkommen leben. „Die
Unterstützung muss jene erreichen, die sie am dringendsten brauchen.
Mieter:innen können über Heizung und Dämmung nicht selbst
entscheiden. Der Klima-Sozialplan soll sicherstellen, dass auch sie
von sinkenden Energiekosten und besseren Wohnbedingungen
profitieren“, betont Herr.
Investiert werden soll auch in die thermische Sanierung von
beispielsweise Frauenhäusern oder Obdachlosenunterkünften. Darüber
hinaus sieht der Plan Investitionen in emissionsfreie Mobilität sowie
den Fuß- und Radverkehr vor. Dazu gehören emissionsfreie Busse für
Verkehrsbetriebe oder klimafreundliche Nutzfahrzeuge für
Kleinstunternehmen. Auch Fuß- und Radwege sollen aus dem Klima-
Sozialfonds finanziert werden.
Vorgesehen ist außerdem ein „Fair-Transition-Observatory“, um die
Auswirkungen der Klimakrise und der Klimaschutzmaßnahmen auf die
Bevölkerung zu untersuchen. „Um die Klimakrise erfolgreich zu
bewältigen, müssen wir Kosten und Nutzen fair verteilen und dafür
sorgen, dass niemand zurückbleibt“, so Herr abschließend. (Schluss)
mf/lw