Wien (OTS) – Angesichts aktueller Medienberichte über die spärlichen
Anmeldezahlen
und die hohen Kosten der Kanzler-Sommertour „Österreich im Gespräch“
übte heute FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael
Schnedlitz scharfe Kritik an ÖVP-Bundeskanzler Stocker. Für
Schnedlitz zeige die Bilanz der Veranstaltungsreihe deutlich, dass
die Bevölkerung das Vertrauen in die schwarz-rot-pinke Verlierer-
Koalition verloren habe. „Stell dir vor, der Kanzler geht auf Tour
und niemand geht hin! Genau dieses politische Armutszeugnis hat
Christian Stocker diesen Sommer abgeliefert. Da lässt sich der ÖVP-
Chef eine PR-Show hunderttausende Euro an Steuergeld kosten,
engagiert um 21.000 Euro extra einen Meinungsforscher für eine
angeblich repräsentative Stichprobe, und dann melden sich in fünf
Bundesländern nicht einmal genug Menschen an, um überhaupt 200 Sessel
zu füllen. Das Ganze ist von vorne bis hinten ein gigantischer
Totalflop auf Kosten der Steuerzahler!“, erklärte Schnedlitz.
Besonders bedenklich sei laut dem FPÖ-Generalsekretär der Umgang
mit jenen Bürgern gewesen, die sich tatsächlich für die Termine
registriert hatten, sowie das Auftreten des Kanzlers selbst. „Zuerst
werden alle Anmeldungen von den Sicherheitsbehörden durchleuchtet und
unliebsame Bürger aussortiert – frei nach dem Motto: Kritische
Meinungen sind unerwünscht! Wer dieses Gesinnungslotto überstanden
hat, durfte sich dann anhören, wie der Kanzler alle Mütter in diesem
Land verhöhnt und Kinderbetreuung als ‚keine Arbeit‘ abkanzelt. Dass
sich gerade Frauen und Familien dieses abgehobene Schauspiel nicht
antun wollten, ist die logische Quittung für eine Politik, die
komplett an der Lebensrealität der Österreicher vorbeigeht“, führte
Schnedlitz weiter aus.
„Alleine für Werbung und Druckkosten wurden bereits 120.000 Euro
verpulvert, während das Kanzleramt die Gesamtkosten noch immer vor
der Öffentlichkeit versteckt. Stockers Zeit ist endgültig abgelaufen!
Ein Bundeskanzler sollte durch gute Politik für das eigene Land und
echte Entlastungen punkten, nicht durch sündteure
Selbstinszenierungen vor halbleeren Sälen. Während sich Stocker im
geschützten Raum handverlesener Gäste versteckt, füllt die FPÖ mit
Volkskanzler Herbert Kickl bei ihrer Heimat-Tour die Hallen bis auf
den letzten Platz – ganz ohne Zensur, weil wir als einzige Kraft die
wahren Sorgen der Österreicher ernst nehmen!“, so Schnedlitz
abschließend.