St. Pölten (OTS) – Mit dem Start der Westbahn auf der Südstrecke
erhält Niederösterreich
eine deutliche Aufwertung im österreichischen Fernverkehr. Künftig
verbindet die Westbahn Wien mit Wiener Neustadt und der Semmering
Region und schafft damit neue, schnelle Direktverbindungen.
Beim offiziellen Auftakt in Wiener Neustadt betonte Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer die Bedeutung des
neuen Bahnangebots. „Die Westbahn auf der Südstrecke ist ein Gewinn
für Niederösterreich. Für mich zählt, dass unsere Pendler und unsere
Familien profitieren. Die Menschen erwarten sich zu Recht ein
verlässliches, sauberes und komfortables Bahnangebot. Der Einstieg
der Westbahn auf der Südstrecke ist der nächste wichtige Schritt für
einen modernen und leistungsstarken Bahnverkehr. Der Wettbewerb ist
sicher auch ein Motor hin zu mehr Qualität. Pünktlichkeit,
Verlässlichkeit und Service sind entscheidend“, so Landbauer.
„Erstmals verbindet die Westbahn Wien, Graz, Klagenfurt und Villach
mit einem durchgängigen Angebot. Damit bringen wir nicht nur moderne
Hochgeschwindigkeitszüge auf die Südstrecke, sondern setzen auch neue
Maßstäbe bei Komfort, Service und Reisequalität. Davon werden alle
Bahnreisenden auf der Südstrecke profitieren“, so Westbahn-
Geschäftsführer Thomas Posch.
Mit dem fixen Halt in Wiener Neustadt wird einer der wichtigsten
Bahnknotenpunkte Österreichs aufgewertet. Besonders hervorzuheben ist
die neue Direktverbindung von Wiener Neustadt nach Klagenfurt mit
einer Fahrzeit von nur 2 Stunden und 38 Minuten. Für Pendler ergeben
sich neue Umsteigeverbindungen zu Regionalbahnstrecken wie der
Gutensteinerbahn, Puchbergerbahn und Aspangbahn. Die Fahrzeit
zwischen Wien Meidling und Wiener Neustadt beträgt 27 Minuten.
„Wiener Neustadt ist die zentrale Verkehrsdrehscheibe unseres Landes.
Mit dem Halt der Westbahn wird diese Position klar gefestigt. Eine
starke Verkehrsinfrastruktur ist ein entscheidender Standortfaktor
für Arbeitsplätze, Wirtschaft und Lebensqualität. Unser Anspruch in
Niederösterreich ist klar: Wir wollen die besten Verbindungen für
unsere Landsleute. Mit dem Start der Westbahn auf der Südstrecke
gehen wir den nächsten konsequenten Schritt nach vorne.“
Die Westbahn-Expansion auf der Südstrecke soll modernes,
verlässliches und komfortables Bahnfahren in den Vordergrund rücken.
Dafür setzt die Westbahn drei brandneue SMILE-
Hochgeschwindigkeitszüge des Schweizer Herstellers Stadler ein –
moderne, einstöckige Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von
250 km/h, 422 Ledersitzen, kostenlosem WLAN, Steckdosen an jedem
Platz und barrierefreiem Zugang. Mit der SMILE-Flotte und den
bewährten Westbahn-Features wie Relax Check-in sowie der kostenlosen
Sitzplatzreservierung (WestFixplatz) setzt die Westbahn neue
Standards bei Reisequalität und Komfort auf der Südstrecke und
schafft sowohl für Fernreisende als auch Vielfahrer ein attraktives
Angebot. Die Westbahn ergänzt ihr innovatives Konzept durch hohe
Servicequalität und einen kundenorientierten Ansatz – der
Herzlichkeit der Mitarbeitenden.
Ab 1. März fährt die Westbahn mit drei täglichen Verbindungen pro
Richtung mit Halt in Payerbach-Reichenau. In den kommenden Wochen
wird der Fahrplan weiter ausgebaut, mit einem nachfrageorientierten
Angebot ab 26. März mit fünf Verbindungen pro Tag und Richtung an
Wochenenden (Freitag-Sonntag), rund um Feiertage sowie in Ferien. Ab
29. Mai fahren Westbahn-Züge fünfmal täglich pro Richtung von Montag
bis Sonntag zwischen Wien und Villach – mit einem Halt in Semmering (
statt Payerbach-Reichenau). Zwischen Wien Hauptbahnhof und Villach
halten Westbahn-Züge in Wien Meidling, Wiener Neustadt, in der
Semmering-Region, Bruck an der Mur, Graz, Kühnsdorf-Klopeiner See,
Klagenfurt sowie Pörtschach am Wörthersee.
Mit ihrem Fahrplan setzt die Westbahn auf schnelle
Direktverbindungen, um den Menschen entspanntes und umsteigefreies
Reisen zu ermöglichen. Fünf Mal täglich gibt es unter anderem:
Villach – Wien in 3 Stunden 30 Minuten mit 7 Zwischenstopps; die mit
Abstand schnellste Verbindung Klagenfurt – Wiener Neustadt in 2
Stunden 38 Minuten sowie Kühnsdorf-Klopeiner See – Wien ohne Umstieg
in weniger als drei Stunden.
„Unser Angebot auf der Südstrecke ist ein Qualitätsversprechen an
unsere Fahrgäste: Moderne Züge, hoher Komfort und unsere Kolleginnen
und Kollegen machen den Unterschied. Wettbewerb ist für uns der Motor
für beste Qualität und ein erstklassiges Reiseerlebnis “, so Westbahn
-Geschäftsführer Marco Ramsbacher.
Weitere Informationen im Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/812 13742, E-Mail [email protected]





