Wien (OTS) – Der heute von der österreichischen Bundesregierung
vorgestellte „Pakt
für Forschung, Technologie und Innovation” ist aus Sicht der
österreichischen Fahrzeugindustrie „ein wichtiger Schritt. Er enthält
Maßnahmen, die es der Fahrzeugindustrie in Österreich ermöglichen,
den Weg der digitalen und nachhaltigen Transformation in der
Produktion erfolgreich weiterzugehen. Damit ist der FTI-Pakt ein Pro-
Argument für Österreich und seine Fahrzeugindustrie und gibt uns
Rückenwind“, sagt Roland Prettner, Obmann des Fachverbandes der
Fahrzeugindustrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Er
begrüßt das Bekenntnis der Politik zu Forschung und Entwicklung (F&E)
, im Zuge dessen der Forderung der heimischen Fahrzeugindustrie nach
der Fortführung etablierter Förderprogramme bei gleicher Dotierung
entsprochen wird, „denn die Transformation ist eine der großen
Herausforderungen für den produzierenden Bereich.“
Branchensprecher: „Bürokratie abbauen, kostenseitige
Rahmenbedingungen verbessern“
„Die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung sowie für
die Ausbildung von Fachkräften stellen für einen Wirtschaftsstandort
wichtige Argumente im internationalen Wettbewerb dar. Unterstützung
in diesen Bereichen ist für die heimischen Betriebe unabdingbar, um
auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben. Schlüsseltechnologien
wie die Fahrzeugindustrie können weiterentwickelt werden, was
Wachstum der Produktionsprozesse in Österreich sowie eine
Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit ermöglicht“, hält der
Branchensprecher der rot-weiß-roten Fahrzeugindustrie auch fest.
„Der FTI-Pakt ist allerdings nicht die Antwort auf alle
Herausforderungen“, betont WKÖ-Fachverbandsobmann Roland Prettner
aber auch. „Nur wenn jetzt auch rasch Bürokratieabbau erfolgt und die
kostenseitigen Rahmenbedingungen verbessert werden, können
Investitionen in emissionsarme Produktionsstätten getätigt und
Wertschöpfung neuer Marktteilnehmer lokalisiert werden, sprich: kann
die heimische Fahrzeugindustrie wieder im europäischen Spitzenfeld
mitmischen“, appelliert er an die Politik. (PWK068/JHR)





