Wien, Žilina (OTS) – Von 29. Juni bis 3. Juli 2026 findet an der
Universität Žilina (
Slowakei) die internationale Summer School 2026 der Hilfsgemeinschaft
der Blinden und Sehschwachen Österreichs und der European Platform of
Transport Sciences (EPTS) statt. Das Programm richtet sich an
Studierende unterschiedlichster Disziplinen. Ziel ist die
Sensibilisierung der für barrierefreie, inklusive Räume und
grenzüberschreitende Verkehrssysteme. Unternehmen haben die
Möglichkeit, als Sponsor mitzuwirken und durch die Förderung
europäischer Nachwuchstalente Innovationskraft, gesellschaftliche
Verantwortung und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
„Barrierefreie Mobilität ist ein zentraler Wettbewerbsfaktor für
den europäischen Verkehrsmarkt“, betont Prof. Dr. Elmar Fürst,
Vorstandsvorsitzender der Hilfsgemeinschaft und Professor für
Transportwirtschaft an der WU Wien. „Wer heute inklusive Lösungen
mitdenkt, gestaltet die Mobilität von morgen wirtschaftlich
erfolgreich und gesellschaftlich verantwortungsvoll.“
Inhaltlich verbindet die Summer School theoretische Grundlagen
mit der Möglichkeit, durch Simulations-Tools die Wirklichkeit von
Menschen mit Behinderungen zu erleben. Vorträge zu inklusivem Design,
barrierefreien Informationssystemen und europäischer
Verkehrsintegration wechseln sich mit Workshops, Feldanalysen und
Projektarbeit ab. Die Teilnehmenden analysieren Infrastrukturen,
testen Mobilitätsservices und entwickeln im Team Konzepte für eine
nahtlose, grenzüberschreitende Reisekette – von Fahrgastinformation
bis Servicequalität. Der direkte Austausch mit Expert:innen und
Betroffenen ist fixer Bestandteil. Das Konzept vermittelt über das
Reisen hinaus ein grundlegendes Verständnis von Barrierefreiheit.
Für Unternehmen aus Verkehr, Infrastruktur, IT, Planung,
Tourismus oder Verwaltung bietet sich die strategische Chance,
qualifizierte Nachwuchskräfte kennenzulernen und Impulse für
Innovation sowie die eigene ESG-Positionierung zu setzen. Gesucht
werden Sponsoren, die Reise- oder Unterkunftskosten übernehmen oder
Sachleistungen wie Verpflegung, Buffet oder Give-aways beisteuern. So
ermöglichen sie Talenten aus ganz Europa die Teilnahme – und
investieren zugleich in Know-how, das künftig den europäischen
Binnenmarkt prägen wird.





