QUADRILL Linz: Bauabschluss und Start fürs neue Quartier

Redaktion

QUADRILL Linz ist fertig – und mit dem 29. Januar 2026 beginnt auf dem Areal der Tabakfabrik ein neues Kapitel für Stadtentwicklung in Oberösterreich. Die BODNER Gruppe meldet die erfolgreiche Vollendung der Bauarbeiten an dem vierteiligen Gebäudeensemble, das Wohnen, Arbeiten, Hotel, Handel und Gastronomie verbindet. Für Linz und ganz Österreich ist dieser Meilenstein nicht nur eine bauliche Nachricht, sondern ein Signal für die Zukunft von gemischten Quartieren, die urbane Lebensqualität, Wirtschaftskraft und Innovationskultur zusammenführen.

QUADRILL Linz als Meilenstein der Quartiersentwicklung

Mit der Fertigstellung des QUADRILL auf dem Areal der Tabakfabrik Linz bestätigt die BODNER Gruppe die Transformation eines traditionsreichen Standortes in ein modernes Stadtquartier. Der Projektentwickler und -eigentümer Thomas Bodner präsentierte das realisierte Großbauvorhaben unter Beisein des Linzer Bürgermeisters Dietmar Prammer sowie der Geschäftsführung der Tabakfabrik Linz, Denise Halak und Markus Eidenberger. Die behutsame Umgestaltung der nicht denkmalgeschützten Bereiche der alten Tabakfabrik schafft jenen zeitgemäßen Nutzungsmix, der in Österreichs Städten an Bedeutung gewinnt. Die offiziellen Informationen stammen aus der Pressemitteilung der BODNER Gruppe, abrufbar über die Austria Presse Agentur OTS unter diesem Link.

„Der Bau des QUADRILL ist erfolgreich abgeschlossen. Die Übergabe an die ersten Mieterinnen und Mieter der Büro-, Handels- und Gastronomieflächen, des Hotels sowie der Wohnungen fand kürzlich statt. Die schrittweisen Eröffnungen bringen nun nach und nach Leben in das vierteilige Gebäudeensemble“, erklärt Thomas Bodner. Der Fokus liege nun auf der Vermarktung noch verfügbarer Büroflächen im QUADRILL Tower, wobei der Innenausbau bedarfsorientiert nach den Vorstellungen der zukünftigen Mieterinnen und Mieter erfolgt.

Daten und Fakten: Was QUADRILL in Linz umfasst

  • Vier Bauteile mit einem Nutzungsmix aus Büro, Hotel, Wohnen, Handel und Gastronomie
  • 18.000 m² Büroflächen, mit freien Flächen zwischen dem 10. und 25. Obergeschoß
  • 8.400 m² Wohnfläche mit insgesamt 175 Wohneinheiten
  • 3.000 m² Handelsflächen, davon 1.000 m² für Gastronomie
  • QUADRILL Tower mit 109 Metern Höhe – höchstes Hotel- und Bürogebäude Österreichs außerhalb Wiens
  • Hotel: ARCOTEL Tabakfabrik mit 189 Zimmern und Suiten, Eröffnung im April 2026
  • Rund 1.000 m² Konferenzfläche auf einer Ebene; Highlight Q27 im 27. Stock mit Restaurant, Bar, Lounge und Sommerterrasse
  • Generalumsetzung durch die Arbeitsgemeinschaft DYWIDAG BODNER; DYWIDAG als 100%-Tochter der BODNER Gruppe

Fachbegriffe verständlich erklärt

Nutzungsmix

Der Begriff Nutzungsmix beschreibt die Kombination verschiedener Funktionen in einem Gebäudeensemble oder Stadtquartier. Beim QUADRILL umfasst der Nutzungsmix Büroflächen, ein Hotel, Wohnungen sowie Handel und Gastronomie. Für Laien bedeutet das: Statt monofunktionaler Blöcke entsteht ein vielseitiger Ort, an dem Menschen arbeiten, wohnen, einkaufen, essen und sich treffen. Dieser Mix reduziert Wege, belebt den öffentlichen Raum zu unterschiedlichen Tageszeiten und erhöht die Sicherheit durch soziale Kontrolle. Er steigert die Standortqualität, weil verschiedene Bedürfnisse in räumlicher Nähe befriedigt werden, und stabilisiert die wirtschaftliche Auslastung, da nicht alle Nutzungen denselben Konjunkturzyklen folgen.

Bedarfsorientierter Innenausbau

Bedarfsorientierter Innenausbau meint, dass die Flächen nicht fertig standardisiert übergeben werden, sondern in Layout, Ausstattung und Technik nach Wünschen der künftigen Mieterinnen und Mieter geplant und umgesetzt werden. Für ein Büro kann das die freie Wahl der Raumaufteilung (Einzelbüros, Open Space, Kombizonen), Akustiklösungen, Beleuchtungssysteme, IT-Infrastruktur und Aufenthaltsbereiche betreffen. Der Vorteil: Unternehmen erhalten Räume, die exakt zu ihren Arbeitsprozessen, zur Teamgröße und zu ihrem Corporate Design passen. Für den Eigentümer steigt zugleich die Attraktivität der Flächen, weil maßgeschneiderte Lösungen längere Mietbeziehungen begünstigen.

Quartiersentwicklung

Quartiersentwicklung beschreibt die planvolle, oft mehrjährige Umgestaltung eines räumlich zusammenhängenden Stadtbereichs, um Wohnen, Arbeit, Freizeit, Mobilität und grüne Elemente sinnvoll zu verknüpfen. Das Ziel ist ein lebendiges, widerstandsfähiges Umfeld mit hoher Aufenthaltsqualität. Beim QUADRILL heißt das, bestehende Strukturen der Tabakfabrik einzubinden, auf vorhandene Wege und Nachbarfunktionen Rücksicht zu nehmen und die neuen Bauteile so zu positionieren, dass Durchwegungen, Plätze und Sichtbeziehungen entstehen. Entscheidend ist auch das Community-Management: Menschen und Unternehmen sollen nicht nur nebeneinander, sondern miteinander im Quartier leben und arbeiten.

Nicht denkmalgeschützte Bereiche

Von nicht denkmalgeschützten Bereichen spricht man, wenn Gebäude- oder Arealteile rechtlich nicht unter Schutz stehen. In der Praxis bedeutet das größere Spielräume für Umbau, Abriss oder Neubau. Beim Areal der Tabakfabrik wurden gerade diese Zonen behutsam umgestaltet, sodass das historische Erbe respektiert, aber zugleich zeitgemäße Nutzung ermöglicht wird. Für Städte ist das relevant, weil es die Transformation beschleunigt, ohne die Identität des Ortes aufzugeben. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet es, dass historische Anmutung und moderne Angebote in einem stimmigen Verhältnis stehen können.

Hochhaus und Höhenentwicklung

Ein Hochhaus ist ein Gebäude, dessen Höhe eine definierte Marke übersteigt; in Österreich orientieren sich Behörden für Hochhaus-Definitionen an bau- und feuerpolizeilichen Kriterien. Der 109 Meter hohe QUADRILL Tower zählt damit zu den markanten Hochpunkten der Linzer Skyline. Für Laien erklärt: Große Höhe erfordert besondere Anforderungen an Statik, Brandschutz, Evakuierungskonzepte, Haustechnik und Windkomfort. Gleichzeitig ermöglicht sie auf kleiner Grundfläche viele Nutzungen, Schichtungen von Funktionen (z. B. unten Handel, oben Büros) sowie spektakuläre Aussichten, die dem Standort ein Alleinstellungsmerkmal geben.

Konferenzfläche

Konferenzflächen sind speziell ausgestattete Räume für Tagungen, Seminare und Veranstaltungen. Die rund 1.000 m² Konferenzfläche im ARCOTEL Tabakfabrik liegen auf einer Ebene, was weite, flexibel teilbare Räume und effiziente Logistik ermöglicht. Für Unternehmen aus Linz und Umgebung schafft das moderne Infrastruktur für Meetings, Schulungen und Kundenevents. Für Tourismus und Messewesen ergänzt es das Angebot der Stadt und kann zusätzliche Gäste anziehen. Technisch wichtig sind Akustik, Licht, Lüftung, IT-Netze, Präsentationstechnik und modulare Mobiliar-Systeme.

Vermarktung von Büroflächen

Die Vermarktung von Büroflächen umfasst die Positionierung am Markt, die Ansprache potenzieller Mieterinnen und Mieter, das Angebot maßgeschneiderter Ausbauten und die Gestaltung flexibler Vertragsmodelle. Im QUADRILL werden freie Flächen im 10. bis 25. Obergeschoß angeboten, mit weiten Blicken über Linz als Standortvorteil. Vermarktung heißt für Laien: Man sucht den bestmöglichen Mieter-Mix, der langfristig Stabilität bringt, etwa durch Branchenvielfalt. Gleichzeitig zählt die Qualität der Erschließung, Liftanlagen, Energieeffizienz, Services im Gebäude und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Community-Management

Community-Management im Quartier bedeutet, Menschen, Unternehmen und Institutionen miteinander zu vernetzen. Es geht um Formate, die Kontakte schaffen, Wissen teilen und Kooperationen fördern: regelmäßige Treffen, gemeinsame Projekte, digitale Plattformen, Veranstaltungen. Die Tabakfabrik Linz setzt laut Geschäftsführung auf Kollaboration: Voneinander und Miteinander lernen, entwickeln und kooperieren. Für Laien: Ein Quartier ist mehr als seine Gebäude – erst die aktive Gemeinschaft macht es lebendig, innovativ und sozial nachhaltig.

Historischer Kontext: Von der Industrieadresse zum urbanen Ökosystem

Das Areal der Tabakfabrik Linz ist ein Sinnbild für die Entwicklung vieler österreichischer Städte in den vergangenen Jahrzehnten: Industriestandorte mit großem Flächenbedarf verloren im Lauf der Zeit an Bedeutung, während Dienstleistung, Kreativwirtschaft und technologiegetriebene Branchen wuchsen. In Linz führte dies zu einem strategischen Wandel, den die Stadt ab 2009 – so betont Bürgermeister Dietmar Prammer – mit einer klaren Vision für die Tabakfabrik hinterlegte. Aus einem ehemals abgeschlossenen Fabrikareal sollte Schritt für Schritt ein offenes, vielfältiges Stadtquartier werden. Die Devise: Bestehende Substanz, wo möglich, beleben; fehlende Funktionen mit Neubauten ergänzen; die Identität des Ortes wahren und zugleich die Zukunftsfähigkeit stärken.

In diesem Rahmen steht QUADRILL für die nächste Evolutionsstufe. Die behutsame Umgestaltung der nicht denkmalgeschützten Bereiche schafft Platz für Wohnen, Arbeiten, Hotellerie, Handel und Gastronomie. Solche Projekte sind in Österreich Teil eines breiteren Trends: Flächenrecycling, also die Transformation bestehender Areale, hat Vorrang vor Neuversiegelung am Stadtrand. Dadurch entstehen kompakte, gut angebundene Quartiere, die Mobilität vereinfachen, Wege verkürzen und Lebensqualität erhöhen. QUADRILL zeigt exemplarisch, wie Altes und Neues zusammenspielen kann – die industrielle Prägung des Ortes bleibt spürbar, während neue Nutzungen urbanes Leben in das Ensemble bringen.

Vergleiche: Österreichische Bundesländer, Deutschland, Schweiz

Im österreichischen Vergleich ist QUADRILL in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Durch die Höhe des Towers setzt Linz außerhalb Wiens ein architektonisch sichtbares Zeichen. Während in Bundesländern wie der Steiermark, Salzburg oder Tirol ebenfalls gemischt genutzte Quartiere entstehen, sind Hochpunkte mit dieser Nutzungskombination seltener. Vielfach stehen dort Arealentwicklungen im Vordergrund, die auf mittlere Dichten, niedrige bis mittlere Gebäudehöhen und starke Grünraumbezüge setzen. QUADRILL verbindet demgegenüber den Ansatz eines urbanen Verdichtungsprojekts mit hochwertigen Ausblicken als Standortfaktor – besonders relevant für Büromieterinnen und Büromieter, die Repräsentation, Sichtbarkeit und Komfort schätzen.

Ein Blick nach Deutschland zeigt, dass die Transformation ehemaliger Industrieareale dort seit Jahren ein wichtiger Motor der Stadtentwicklung ist. Gemischte Quartiere, die Wohnen, Büro, Kultur, Hochschulen und Hotels zusammenführen, haben vielerorts neue Impulse gesetzt. Der Unterschied liegt oft im Maßstab: Deutsche Projekte bewegen sich in Metropolregionen auf sehr großen Flächen. QUADRILL hingegen fügt sich als konzentriertes Ensemble in eine bestehende, bereits profilierte Adresse ein und verstärkt die dortige Ökosystem-Idee. In der Schweiz wiederum sind hohe Qualitätsstandards und sorgfältige Integration in das Stadtgefüge typisch. Der Linzer Ansatz ähnelt diesem Qualitätsverständnis: behutsame Umgestaltung, klare Funktionstrennung in den Geschossen, hochwertiger Innenausbau, kombinierbar mit offenen Erdgeschoßnutzungen, die Frequenz erzeugen.

Konkreter Bürger-Impact: Was Linzerinnen und Linzer jetzt erwartet

Für die Bevölkerung in Linz bedeutet QUADRILL greifbare Veränderungen im Alltag. Erstens erweitert das Projekt das Angebot an Wohnungen in zentraler Lage: Die 175 Einheiten in den Häusern Memphis und Boston sind größtenteils vergeben und bringen erstmals dauerhaftes Wohnen in die Tabakfabrik. Das stärkt Nahversorgung und Lokalkultur, weil Bewohnerinnen und Bewohner Nachfrage nach Handel, Gastronomie und Services erzeugen. Zweitens entstehen moderne Arbeitswelten für Unternehmen, die flexible Bürostrukturen, repräsentative Adressen und leistungsfähige Infrastruktur benötigen. Wer in den oberen Geschossen einzieht, profitiert von der Aussicht, der Erreichbarkeit und der Nähe zu Kreativ- und Technologie-Communities am Areal.

Drittens eröffnet das ARCOTEL Tabakfabrik im April 2026 mit 189 Zimmern und Suiten sowie rund 1.000 m² Konferenzfläche auf einer Ebene. Für Linz hilft das, Tagungen, Seminare und Geschäftsreisen besser zu bedienen. Davon profitieren Gastronomie und Kulturstandorte in der Umgebung. Das kulinarische Highlight Q27 im 27. Stock – mit Restaurant, Bar, Lounge und Sommerterrasse – wird zum neuen Anziehungspunkt über das Quartier hinaus. Viertens: Sicherheit und Belebung. Ein Nutzungsmix sorgt für Frequenz zu verschiedenen Tageszeiten. Früh beleben Pendlerinnen und Pendler die Büros, mittags und abends bringen Gastronomiebetriebe Leben in die Erdgeschoßzone; abends und am Wochenende steigert Wohnen die Präsenz vor Ort. Das Zusammenspiel schafft eine Atmosphäre, die von vielen Menschen als angenehmer und sicherer empfunden wird.

Beispiele aus dem Alltag: Wer in Urfahr-Umgebung arbeitet, kann Kundentermine in den Konferenzräumen bündeln und danach im Q27 Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner empfangen. Eine Familie, die in Memphis oder Boston lebt, erreicht die Angebote der Tabakfabrik und die Innenstadt zu Fuß oder mit dem Rad. Für junge Unternehmen aus der Kreativwirtschaft eröffnen sich kurze Wege zu potenziellen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern im selben Areal. Das spart Zeit, stärkt Netzwerke und steigert die Innovationskraft vor Ort.

Zahlen und Fakten im Detail: Einordnung und Bedeutung

Die im Projekt kommunizierten Kennzahlen erlauben eine Einordnung des wirtschaftlichen und städtebaulichen Gewichts. 18.000 m² Büroflächen bieten die Grundlage für eine erhebliche Anzahl an Arbeitsplätzen, wobei die genaue Zahl von Branchenstruktur, Flächeneffizienz und Arbeitsmodellen (Einzelbüro vs. Open Space, Homeoffice-Anteil) abhängt. Entscheidend ist, dass die BODNER Gruppe den Innenausbau bedarfsorientiert umsetzt – ein Hebel, um unterschiedliche Unternehmensprofile anzusprechen, vom Beratungshaus bis zum Technologie-Start-up mit Labor- oder Prototyping-Bereich im Kleinen.

Die 8.400 m² Wohnfläche verteilen sich auf 175 Einheiten. Das deutet auf einen vielfältigen Wohnungsmix hin, der auf unterschiedliche Lebensphasen zugeschnitten sein kann – vom Single bis zur Familie. Aus Marktperspektive stabilisiert Wohnen die Quartierfrequenz, da es im Gegensatz zu Büros auch abends und am Wochenende Aktivität erzeugt. 3.000 m² Handelsflächen – davon 1.000 m² Gastronomie – stellen die publikumswirksame Schicht an der Basis dar. In Summe ergibt sich ein robustes Ökosystem, in dem die Nutzungen sich gegenseitig stützen: Büros bringen Tagesfrequenz, Wohnen sichert Abend- und Wochenendfrequenz, Handel und Gastronomie verknüpfen beides.

Architektonisch setzt der 109 Meter hohe QUADRILL Tower einen klaren Akzent. Für den Markt ist die Höhenlage der verfügbaren Büros zwischen dem 10. und 25. Obergeschoß ein Alleinstellungsmerkmal: Tageslicht, Ausblicke und geringere Lärmbelastung zählen zu den weichen Standortfaktoren, die Mitarbeitendenbindung und Arbeitgeberattraktivität erhöhen können. Für den Tourismus- und Tagungsmarkt ist die Konferenzfläche auf einer Ebene ein praktisches Merkmal: An- und Abläufe lassen sich effizient steuern, Räume flexibel kombinieren, und Technik kann zentral integriert werden – ein Vorteil für große Workshops oder mehrspurige Seminare.

Stimmen aus Linz: Kollaboration als Prinzip

Bürgermeister Dietmar Prammer betont den Wandel des Areals: „Wo einst eine Fabrik stillstand, entwickelte sich ein neuer, lebendiger Stadtteil. Seit die Stadt Linz 2009 die Vision für das Areal der Tabakfabrik entwickelt hat, ist ein einzigartiges Ökosystem für Arbeit, Genuss und nun auch Leben entstanden. Mit dem QUADRILL schlagen wir ein neues Kapitel auf.“ Die Geschäftsführung der Tabakfabrik, Denise Halak und Markus Eidenberger, unterstreicht: „Das Erfolgsrezept ist die Kollaboration: das Voneinander- und Miteinander-Lernen, Entwickeln und Kooperieren.“ Diese Haltung deckt sich mit internationalen Erfahrungen: Quartiere funktionieren besonders gut, wenn die Betreiberinnen und Betreiber aktive Netzwerkarbeit leisten, neue Mieterinnen und Mieter in eine bestehende Community integrieren und dadurch Synergien heben.

Ausblick: Was als Nächstes wichtig wird

Mit dem Bauabschluss verlagert sich der Fokus in die Betriebs- und Vermarktungsphase. Kurzfristig zählt die erfolgreiche Belegung der verbleibenden Büroflächen im Tower. Entscheidend sind dabei flexible Flächenpakete, transparente Betriebskosten, nachhaltige Gebäudetechnik und das Profil des Quartiers als Ort für Innovation und Zusammenarbeit. Mittelfristig wird das Hotel mit der Eröffnung im April 2026 einen zusätzlichen Frequenzschub auslösen: Geschäftsreisende, Tagungsgäste und Touristinnen und Touristen schaffen Nachfrage für Gastronomie und lokale Angebote. Das Q27 kann sich als Adresse für Business-Lunches, After-Work-Formate und kulinarische Events etablieren.

Für die Stadt Linz ist QUADRILL eine Chance, die Rolle als regionales Zentrum für Kreativ- und Techbranchen zu schärfen. In Kombination mit bestehenden Einrichtungen der Tabakfabrik entsteht ein verdichteter Raum, in dem Ideen schnell auf Anwendung treffen. Perspektivisch kann das Quartier als Best-Practice dienen, wie Flächenrecycling, Nutzungsmix und Community-Management zusammenspielen. Erfolgsfaktoren werden sein: eine verlässliche Quartiersorganisation, aktive Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner, Mobilitätsangebote, die kurze Wege fördern, und Programmformate, die das Areal über Stadtgrenzen hinaus bekannt machen. Gelingt das, stärkt QUADRILL nicht nur den Linzer Arbeits- und Wohnungsmarkt, sondern auch die Wertschöpfung in Oberösterreich.

Vergabestand und Marktumfeld: Einordnung ohne Spekulation

Laut Quelle sind alle Gastro-, Gewerbe- und Handelsflächen vollständig vermietet; die Wohnungen sind größtenteils vergeben. Für die verbleibenden Büroflächen ist der Zeitpunkt günstig: Unternehmen suchen in wirtschaftlich bewegten Phasen qualitativ hochwertige, flexible Standorte, die Mitarbeitenden Vorteile bieten. Die Aussicht, die Serviceangebote vor Ort und die Nähe zu einer kreativen Community sind weiche, aber wirkungsvolle Faktoren. Zugleich bleibt Transparenz wichtig: klare Informationen zu Flächenzuschnitt, Ausbaustandard, Vertragslaufzeiten und Services. Dadurch können Interessentinnen und Interessenten rasch prüfen, ob die Flächen zum eigenen Profil passen.

Praxisbeispiele: So nutzt die Stadt das neue Angebot

– Ein Linzer Mittelständler mit wachsendem Beratungsgeschäft bezieht zwei Stockwerke mit Kombizonen, konzentrierten Projektflächen und Rückzugsräumen. Der bedarfsorientierte Innenausbau ermöglicht Markenräume, die Kundinnen und Kunden beeindrucken und Teams produktiv machen. – Ein Start-up aus der Kreativwirtschaft siedelt sich in unmittelbarer Nähe zu etablierten Playern an, nutzt die kurzen Wege für Kooperationen und profitiert von spontanen Begegnungen in Erdgeschoßbereichen. – Ein Veranstalter aus Oberösterreich bündelt Schulungen und Netzwerktreffen in der Konferenzfläche, während Gäste im ARCOTEL Tabakfabrik übernachten und die Gastronomie auf dem Areal nutzen. In Summe verstärken solche Nutzungsketten die Attraktivität des Standorts.

Transparenz und Rechtssicherheit

Dieser Beitrag basiert ausschließlich auf der Pressemitteilung der BODNER Gruppe, veröffentlicht am 29. Januar 2026, und den darin enthaltenen, überprüfbaren Angaben. Zitate sind dem Original entnommen. Eine Bewertung erfolgt sachlich, ohne Skandalisierung. Weiterführende Details – etwa zu Mietpreisen, Betriebsmodellen oder technischen Spezifikationen – wurden nicht ergänzt, da sie in der Quelle nicht genannt sind. Interessierte Leserinnen und Leser finden die vollständige Aussendung unter ots.at.

Fazit und nächste Schritte

QUADRILL markiert für Linz den Übergang von der industriellen Prägung der Tabakfabrik in ein urbanes, gemischt genutztes Quartier. Die Zahlen – 18.000 m² Büro, 8.400 m² Wohnen, 3.000 m² Handel, 1.000 m² Gastronomie, ein 109 Meter hoher Tower und ein Hotel mit 189 Zimmern – belegen die stadtwirksame Dimension. Mit der schrittweisen Inbetriebnahme werden die Effekte sichtbar: Belebung, Vernetzung, kurze Wege und ein neues Angebot für Unternehmen, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste. Wer Büroflächen mit Aussicht und maßgeschneidertem Innenausbau sucht, findet im QUADRILL Tower eine Option mit Standortvorteilen. Wer im Stadtquartier wohnen will, profitiert von Infrastruktur und Nähe zu Arbeits- und Freizeitangeboten. Und wer Veranstaltungen plant, kann auf die neue Konferenzebene setzen.

Bleiben Sie informiert: Prüfen Sie die verfügbaren Büroflächen, beobachten Sie die Eröffnung des ARCOTEL Tabakfabrik im April 2026 und entdecken Sie das gastronomische Angebot im Q27. Welche Funktion wird für Sie persönlich am wichtigsten – Wohnen, Arbeiten, Vernetzen oder Genießen? Weiterführende Informationen und die Quelle finden Sie auf ots.at.