ORF-„Eco“: Mietpreisbremse – Rettung für Mieter oder Bremse für den Neubau?

Wien (OTS) – Dieter Bornemann präsentiert das ORF-Wirtschaftsmagazin
„Eco“ am
Donnerstag, dem 8. Jänner 2026, um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
zu folgenden Themen:

Mietpreisbremse – Rettung für Mieter oder Bremse für den Neubau?
Viele Menschen klagen über die Teuerung, besonders bei den Wohnkosten
ist der Druck enorm. Um gegenzusteuern, hat die Regierung mit 1.
Jänner die neue Mietpreisbremse eingeführt. Damit werden erstmals
auch freie Mieten gedeckelt – eine Maßnahme, die Mietervertreter als
wichtigen Schritt gegen die Preisspirale begrüßen. Doch Vermieter,
Bauträger und Investoren warnen, dass die Wohnungsvermietung dadurch
unrentabel wird und die Neubauleistung insgesamt sinkt. Allein in
Wien fehlen jährlich bis zu 4.000 Wohnungen. Auch in Graz und
Innsbruck übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich. Kann die
Mietpreisbremse die Wohnungsnot lindern oder verschärft sie den
Mangel am Ende sogar?

Goldrausch – warum das Edelmetall von der Krise profitiert
Innerhalb nur eines Jahres hat sich der Goldpreis mehr als
verdoppelt. Was mit dem Beginn des Ukraine-Kriegs begann, hat sich zu
einem dauerhaften Höhenflug ausgeweitet. Neben aktuellen Krisenherden
befeuern Donald Trumps unberechenbare Politik, die strukturelle
Schwäche des US-Dollars sowie das anhaltende Niedrigzinsumfeld den
Kurs. Das Vertrauen in das globale Finanzsystem und die
Weltwirtschaft schwindet zunehmend. Expertinnen und Experten rechnen
mit weiteren Anstiegen. Nicht nur Privatanleger flüchten in das
Edelmetall: Auch die Zentralbanken stocken ihre Vorräte massiv auf.
Wird Gold wieder zur Reservewährung für die strauchelnde
Weltwirtschaft?

Dorfbewohner springen ein – können Kleininvestoren den
Skitourismus retten?
Modernisieren oder zusperren – vor dieser existenziellen Entscheidung
stehen aktuell viele kleine und mittlere Skigebiete in Österreich.
Wer weitermachen will, braucht frisches Geld für notwenige
Investitionen. Immer häufiger setzen Seilbahnbetreiber dabei auf ein
innovatives Finanzierungsmodell: Sie laden Einheimische, Stammgäste
und lokale Betriebe ein, sich direkt am Skigebiet zu beteiligen. Als
Anreiz locken Zinsen oder Gutscheine für Liftkarten. Ist dieses
Gemeinschaftsprojekt die nachhaltige Rettung für den heimischen
Wintersport oder lediglich ein riskantes Spiel mit dem Ersparten der
regionalen Kleininvestoren?