Wien / Klagenfurt (OTS) – Mit dem Neubauprojekt 22nd Century Center
(22CC) setzt die
Universität Klagenfurt einen bedeutenden Schritt. Gemeinsam mit der
Koralmbahn entsteht in der Region ein neuer, gut angebundener
Ballungsraum, der Klagenfurt als Studien- und Forschungsstandort
weiter stärkt. Das 22CC erhöht die internationale Sichtbarkeit der
Universität, bündelt bislang verstreute Standorte und schafft
moderne, nachhaltige Infrastruktur für Forschende, Lehrende und
Administration. So entsteht ein Ort, der neues Denken ermöglicht,
Zusammenarbeit fördert und einen offenen Austausch stärkt – eine
wichtige Grundlage für gelebte Demokratie.
Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft
und Forschung, zeigt sich erfreut: „Universitäten sind zentrale Orte
unserer Demokratie. Mit diesem Neubau schaffen wir mehr Raum für
Wissenschaft, für neue Ideen und für rund 13.500 Studierende, die mit
ihrem Wissen unsere Gesellschaft mitgestalten. Eine starke
Universität Klagenfurt stärkt nicht nur die Region, sondern das ganze
Land. Diese Investition zeigt, dass gute Bildung und verlässliche
öffentliche Infrastruktur Aufgaben sind, die wir gemeinsam tragen –
und von denen alle profitieren.“
„Insgesamt profitieren rund 13.500 Studierende von verbesserten
Lehr-, Lern- und Arbeitsbedingungen und Kärnten wird in Kombination
mit der Koralmbahn zu einem noch attraktiveren Bildungs-, Arbeits-
und Lebensstandort. Mit dem 22CC investieren wir in kluge Köpfe,
moderne Infrastruktur und eine international sichtbare Universität.
Dass der Bund diesen Weg mitträgt, ist ein starkes Signal für die
gesamte Alpen-Adria-Region“, unterstreicht Landeshauptmann Peter
Kaiser.
Ada Pellert, Rektorin der Universität Klagenfurt dazu: „Die
Planungsfreigabe ist ein starkes Zeichen für die Zukunft unseres
Bildungs- und Forschungsstandorts. Sie ermöglicht uns, die vielen
Potenziale, die hier in Kärnten wachsen und gedeihen, auch räumlich
zu entfalten. Der Neubau schafft Raum für exzellente Forschung,
innovative Lehre und eine lebendige internationale Campuskultur. Ich
freue mich sehr über diesen wichtigen Schritt und danke allen, die
diesen Prozess engagiert begleitet und unterstützt haben.“
Christine Dornaus, Geschäftsführerin der
Bundesimmobiliengesellschaft: „Der Campus der Universität Klagenfurt
ist schon jetzt, auch dank seiner Lage am Wörthersee und eingebettet
in die Alpe-Adria-Region, sehr attraktiv für Studierende und
Lehrende. Mit dem Neubau bekommt der Campus modernsten Raum zur
Entfaltung der Wissenschaft und gleichzeitig ein unverwechselbares
Landmark, entworfen vom internationalen Architekturbüro Snøhetta.
Deshalb freuen wir uns umso mehr über den Startschuss für das 22nd
Century Center.“
Der vom international renommierten Architekturbüro Snøhetta
geplante Neubau setzt ein architektonisches Zeichen und wird das
Entrée des Campus maßgeblich aufwerten. Insgesamt entstehen 7.480
Quadratmeter Nutzfläche mit Seminar-, Büro- und Funktionsräumen,
einem Student Learning Center und einem Betriebskindergarten.
Zu den Projektpartnern zählen die Universität Klagenfurt (AAU),
die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) als Bauherr, der Generalplaner
Snøhetta Studio Innsbruck sowie das Bundesministerium für Frauen,
Wissenschaft und Forschung unter Miteinbeziehung des
Bundesministeriums für Finanzen.
Nachhaltiges Leuchtturmprojekt für die Alpen-Adria-Region:
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Internationale Positionierung: Das 22CC stärkt die Sichtbarkeit
der AAU im gesamten Hochschulraum
–
Stärkung des Campusgedankens: Die Zusammenführung mehrerer
Standorte – darunter Sterneckstraße und Studentendorf – verbessert
Zusammenarbeit, Wegeführung und das Studienumfeld.
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Kapazitätssteigerung: Rund 13.500 Studierende profitieren künftig
von zeitgemäßen Lehr-, Lern- und Erholungsräumen.
Nachhaltigkeit als Leitprinzip:
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Holzbauweise zur langfristigen Reduktion von CO₂-Emissionen
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Kompakte Bauweise zur Minimierung der Bodenversiegelung
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Photovoltaik-Anlagen auf geeigneten Dachflächen sowie Gründächer
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Erweiterung von Grün- und Erholungsflächen für Studierende und
Mitarbeitende
Bruttoinvestitionskosten von rund 91,2 Millionen Euro :
Am Standort werden rund 91,2 Millionen Euro nachhaltig investiert.
Davon entfallen etwa 78,7 Millionen Euro auf die Errichtung und rund
12,5 Millionen Euro auf einmalige Projektkosten wie Ausstattung und
Übersiedlung.
Das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (
BMFWF) finanziert die gesamten Bruttoerrichtungskosten in Höhe von
78,7 Millionen Euro über einen Baukostenzuschuss sowie laufende
Mietzahlungen.
Die Einmalkosten in Höhe von 12,5 Millionen Euro werden vom BMFWF
gemeinsam mit dem Land Kärnten und der Universität Klagenfurt
finanziert.
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Das Land Kärnten leistet einen Infrastrukturkostenzuschuss von
3,5 Millionen Euro.
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Die Universität Klagenfurt trägt einen Eigenanteil von rund 2,2
Millionen Euro.
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Der verbleibende Anteil von 6,8 Millionen Euro wird vom BMFWF
übernommen.
Umsetzungsstand und Ausblick:
Das Projekt wurde in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt
Klagenfurt entwickelt, erfährt breite Unterstützung und soll die
Region nachhaltig stärken.
Das Neubauprojekt 22CC ist ein zentraler Meilenstein in der
Entwicklung der Universität Klagenfurt. Mit architektonischer
Qualität, nachhaltiger Bauweise und funktionaler Neuausrichtung setzt
es ein starkes Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Alpen-Adria-
Universität und die Attraktivität des gesamten Hochschulstandortes
Österreich.
Der Zeitplan sieht eine vertiefende Planungsphase ab dem ersten
Quartal 2026 vor. Im Sommer 2027 soll der Baustart erfolgen und die
Fertigstellung des Neubaus 22CC ist für Sommer 2029 geplant. Im
Herbst 2029 soll das Gebäude pünktlich zum Beginn des Studienjahrs
2029/2030 in Betrieb gehen.





