St. Pölten (OTS) – Der heute im Ministerrat beschlossene
Gesetzesentwurf bringt mehrere
zentrale Maßnahmen, um Stromkosten zu dämpfen, die Versorgung zu
stabilisieren und die Netze zu entlasten. Kleine private Photovoltaik
-Anlagen sollen künftig keine Einspeisegebühr zahlen müssen. Größere
private Anlagen wären hingegen weiterhin betroffen. Zusätzlich setzt
die Reform auf eine stärkere Einbindung von Speichertechnologien, die
wie ein „Stoßdämpfer“ im Netz wirken und helfen, Kosten zu senken.
„Es ist gut, dass dieses Gesetzespaket jetzt kommt. Wir haben von
Beginn an klar gesagt: Es darf zu keiner Bestrafung jener Menschen
kommen, die mit einer privaten Photovoltaikanlage ihren Beitrag zur
Energiewende leisten. Darauf wurde Rücksicht genommen. Damit ist ein
erster wichtiger Schritt geschafft, um die Energiekosten in
Österreich zu dämpfen. Aus Niederösterreich gibt es dafür einen
Zwischenapplaus, denn wir brauchen weitere Schritte, um die
Netzkosten spürbar zu senken. Die Energiekosten werden in den
kommenden Monaten und Jahren entscheidend dafür sein, ob Österreich
seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und seinen Wohlstand sichern kann.
Dazu wurde heute ein wesentlicher Schritt gesetzt, aber daran müssen
wir jetzt mit Hochdruck weiterarbeiten“, betont Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner.
„Das neue Strom-Gesetz ist ein erster notwendiger Schritt, um die
Stromkosten zu senken und die Versorgung zu stabilisieren. Viele
Hinweise aus Niederösterreich wurden gehört – von der Ausnahme
kleiner privater PV-Anlagen bis zur besseren Einbindung von
Speicherlösungen, die das Netz entlasten und langfristig Kosten
sparen. Es ist gut, dass das Gesetz hier endlich Klarheit schafft.
Unser Kritikpunkt bleibt aber: Auch größere private Anlagen müssen
ausgenommen werden, damit unsere Energiepioniere, die in ihre eigene
Energieversorgung investiert haben, nicht bestraft werden. Nur so
schaffen wir eine leistbare, planbare und sichere Energiezukunft für
das ganze Land. Damit all diese Verbesserungen auch tatsächlich bei
den Menschen ankommen, braucht es nun einen raschen Beschluss im
Parlament“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, der in den
vergangenen Monaten mehrmals Vorschläge zur Dämpfung der Netzkosten
gemacht hat.
Weitere Informationen: DI Jürgen Maier, Pressesprecher LH-Stv.
Dr. Stephan Pernkopf, Tel.: +43 2742 9005 – 12704, Mobil: +43 676 812
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