Wien (OTS) – „Österreichs Wirtschaft soll heuer als einzige in der
gesamten
Eurozone schrumpfen und die hausgemachte Inflation ist mit 3,5
Prozent auf den höchsten Wert seit April 2024 gestiegen und liegt
weit über der Eurozone. Dieser Inflationsrekord zeigt das Versagen
von ÖVP, SPÖ und NEOS auf allen Ebenen deutlich. Statt weiter im
sozialpartnerschaftlichen Stil der 1980er-Jahre zu agieren, muss die
Regierung endlich den rechtlichen Rahmen wettbewerbsfreundlich
gestalten – mit einer angebotsorientierten Gesamtstaatsreform“,
erklärte heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zur
aktuellen Teuerung. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria ist
der Preisanstieg vor allem auf Energie und Industriegüter
zurückzuführen.
„Diese schwarz-rot-pinke Regierung kann sich nicht länger hinter
Corona-Nachwirkungen, Ukraine-Krieg oder drohenden US-Zöllen
verstecken – sie muss endlich den sozialpartnerschaftlichen Safe
Space verlassen und sich an echte Reformen heranwagen. Österreichs
Wirtschaftsrahmen muss auf die Herausforderungen der Zeit
ausgerichtet werden. Den Unternehmen sind Freiräume zu geben, statt
sie mit klima-ängstlicher Politik in die Irre zu führen. Das ist die
zentrale Aufgabe unserer Zeit“, so Kolm.
„Überdies will die Regierung die Industriestrategie erst Ende des
Jahres präsentieren. Und da wird nicht viel drinstehen, weil isoliert
für eine Branche allein kann man nicht viel verbessern, wenn man
nicht an den ganz großen Schrauben dreht im Rahmen einer
Gesamtreform. Leider ist eine solche im sozialpartnerschaftlichen
Regierungsprogramm nicht vorgesehen“, kritisierte die FPÖ-
Wirtschaftssprecherin.