Salzburg (OTS) – Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek und
Landesrat Martin
Zauner stellen sich hinter die Warnungen aus der Branche, die
erstmals öffentlich Alarm schlägt: Verkehrs- und Energiebranche
befürchten im Endausbau eine Vervielfachung der Kraftstoffpreise, die
Salzburgs Pendler, Betriebe und Familien mit voller Wucht treffen
werden. „Wenn die Branchenvertreter aus der Praxis vor einer
möglichen Vervielfachung der Spritpreise warnen, dann ist das kein
Sturm im Wasserglas, sondern eine auf die Salzburger wie ganz
Österreich zukommende weitere Teuerungswelle. Was in Wien als
Klimaschutz etikettiert wird, kommt in Salzburg als Preisschock an
der Zapfsäule an. Als Regierungspolitiker ist es unsere Pflicht, die
Salzburger aufzuklären, was ÖVP, SPÖ und NEOS auf Bundesebene
planen“, so Landeshauptfrau Stellvertreterin Marlene Svazek. „Dieses
Gesetz ist ein Inflationsturbo mit Ansage und wir sollen einmal mehr
die Zeche für eine realitätsferne Ideologie zahlen.“
Teuerung, die jeden trifft – nicht nur an Tankstellen
Landesrat Martin Zauner verweist auf die Kettenwirkung für den
gesamten Standort: „Wer glaubt, das treffe nur Autofahrer, der irrt.
Wird der Treibstoff teurer, wird der Warentransport teurer – und am
Ende jedes Produkt im Supermarkt, jede handwerkliche Leistung und
auch jede Baustelle. In einem Bundesland wie Salzburg, wo Menschen
eben auf ihr Auto und Betriebe auf funktionierende Transportwege
angewiesen sind, schlägt das doppelt durch. Das EEG-V verteuert nicht
nur die Mobilität, sondern die gesamten Kosten des täglichen Lebens.“
Besonders scharf kritisieren die Freiheitlichen die Doppelmoral der
Bundesregierung: „Man präsentiert den Menschen eine Spritpreisbremse
von 0,8 Cent pro Liter, die man mit der Lupe suchen muss und bereitet
gleichzeitig im Hintergrund eine Belastung vor, die diese Mini-
Entlastung um ein Vielfaches übersteigt. Das ist keine
Entlastungspolitik, das ist Sand in den Augen der Bürger, während die
nächste Kostenlawine bereits heranrollt“, so Zauner.
Ideologiegetrieben statt technologieoffen
Svazek und Zauner warnen zudem vor den Folgen für die heimische
Betriebslandschaft: „Überzogene Vorgaben, unklare Verfahren und
drohende Strafzahlungen drängen genau jene kleinen und mittleren
Energiehändler aus dem Markt, die für Versorgungssicherheit in den
Regionen sorgen. Wer den Kleinen unerfüllbare Auflagen aufbürdet,
stärkt am Ende nur die Marktmacht der großen Konzerne. Das ist das
Gegenteil einer vernünftigen Standortpolitik.“ Die FPÖ Salzburg
schließt sich damit der Forderung der FPÖ
Bundespartei nach einer grundlegenden Überarbeitung an. „Wir
brauchen echte Technologieoffenheit und realistische Ziele statt
Zwangselektrifizierung durch die Hintertür. Flüssigtreibstoffe
bleiben für Verkehr, Landwirtschaft, Einsatzorganisationen und
Wirtschaft auf absehbare Zeit unverzichtbar. Eine Politik, die das
ignoriert, opfert Versorgungssicherheit und leistbare Preise auf dem
Altar einer verfehlten Klima-Ideologie“, betonen Svazek und Zauner
abschließend. „Salzburgs freiheitliche Regierungsmitglieder werden
sich diese Belastung nicht gefallen lassen. Wir stehen an der Seite
der Salzburger, der Pendler und unserer heimischen Unternehmen.“





