Staatssekretärin Zehetner: Wir machen den Staat für Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Verwaltung einfacher

Wien (OTS) – Die Bundesregierung setzt einen entscheidenden Schritt
zur
Modernisierung und Vereinfachung des Wirtschaftsstandorts: Mit dem
ersten großen Entbürokratisierungspaket werden Verfahren
beschleunigt, Auflagen vereinfacht und digitale Lösungen in zentralen
Bereichen eingeführt. Davon profitieren Unternehmen, Verwaltung und
insbesondere die Tourismus- und Startup-Branche. „Bundeskanzler
Christian Stocker hat mit der 2-1-0-Formel eine klare Formel für den
Aufschwung vorgegeben. Damit das gelingt, werden wir beschleunigen,
vereinfachen und digitalisieren. Wer in Österreich investiert,
gründen oder einen Betrieb führen möchte, braucht einen Staat, der
unterstützt und nicht blockiert“, betont Staatssekretärin für
Energie, Startups und Tourismus Elisabeth Zehetner.

Energie: einfacher, schneller, digital

„Damit Energiewende und Standortpolitik zusammenwirken, reduzieren
wir Bürokratie auch im Energiebereich spürbar. Betriebe können
Photovoltaik-Anlagen in Zukunft sofort errichten, ohne in langen
Verfahren stecken zu bleiben“, so die Staatssekretärin. Im
Energierecht werden umfangreiche Berichts- und Meldepflichten
überarbeitet: Mehrfachmeldungen werden gestrichen, Formulare
vereinheitlicht und die Anzahl der zuständigen Stellen reduziert.
Gleichzeitig soll es eine bundesweit einheitliche Energieausweis-
Datenbank geben. Heute existieren mehrere Systeme nebeneinander,
künftig sollen Energieausweise digital erfasst, zentral verfügbar und
damit kostengünstiger nutzbar sein.

Boost für Start-ups: Aktivierungswahlrecht für immaterielle
Vermögenswerte

Ein wesentlicher Baustein betrifft die Startup-Szene: Künftig sollen
selbst entwickelte immaterielle Vermögenswerte, etwa Software,
Patente oder Markenrechte, in der Bilanz aktiviert werden. „Damit
schaffen wir österreichischen Startups endlich faire
Wettbewerbsbedingungen im internationalen Kapitalmarkt. Was
Gründerinnen und Gründer schaffen, muss gerade gegenüber Investoren
auch sichtbar sein“, so Zehetner. Dieses neue Aktivierungswahlrecht
orientiere sich an internationalen Standards und stärkt die
Finanzierungsfähigkeit junger, innovativer Unternehmen.

Tourismus & Betriebe: Weniger Bürokratie, mehr Zeit fürs Wesentliche

Der Tourismus lebt von Unternehmerinnen und Unternehmern, die
tagtäglich dafür sorgen, dass Österreich ein Gastgeberland auf
höchstem Niveau bleibt. Damit sie sich auf ihre eigentliche Arbeit
konzentrieren können, reduzieren wir bürokratische Lasten,
modernisieren gesetzliche Vorgaben und schaffen mehr
Planungssicherheit. Wir bündeln zentrale Maßnahmen, die den Alltag
von Hotels, Gastronomiebetrieben und touristischen Dienstleistern
spürbar erleichtern: Beitragserklärungen, etwa
Tourismusförderungsbeiträge, werden künftig über das Unternehmens-
Service-Portal gebündelt und damit übersichtlich, zentral und
automatisiert abwickelbar. Die Preisauszeichnung in
Beherbergungsbetrieben wird verständlicher und zeitgemäßer geregelt,
sodass unnötige Aushänge und unklare Preisangaben der Vergangenheit
angehören. Kleine Klimageräte und Lüftungsaggregate blei-ben
genehmigungsfrei, damit Investitionen ohne Behördenmarathon möglich
bleiben. Mit der Ver-längerung der Grace-Period von drei auf fünf
Jahre schaffen wir mehr Stabilität für die rund 52.500 Betriebe, die
bis 2034 einen Generationenwechsel vor sich haben. Und durch moderne,
praxisnahe Regeln in der Bäderhygiene entlasten wir Hotels und
Wellnessbetriebe, ohne Abstriche bei Qualität und Sicherheit.

Die Staatssekretärin betont abschließend: „Ob Energie, Startups oder
Tourismus – wir bauen Bürokratie ab, damit Zukunft entstehen kann.
Jede Stunde weniger Papierkram ist eine Stunde mehr für Innovation,
für Gäste, für Investitionen und für neue Ideen. Das ist der Kurs,
den Österreich jetzt braucht.“