Hamburg (OTS) – Es ist 16:45 Uhr an einem Freitag. Auf dem
Schreibtisch des
Logistikleiters klingelt das Telefon – kein gutes Zeichen um diese
Uhrzeit. Am anderen Ende: die Spedition. Kurze Absage,
Kapazitätsprobleme, der Lkw kommt nicht. Der Liefertermin beim A-
Kunden in Südfrankreich droht zu platzen, und in der Montagehalle
steht eine Spezialanfertigung im Wert eines Mittelklassewagens.
So landet die Ware kurzfristig auf einem Fahrzeug des Hamburger
Expresslogistikers zipmend . Geschäftsführer Timm Trede kennt diese
Szenarien nur zu gut. „Was mich dabei immer wieder erstaunt, ist die
fast schon schicksalhafte Ergebenheit, mit der viele Logistikleiter
das Versagen ihrer Stammspedition hinnehmen.“ Viele Unternehmen
halten das ‚Mittelmaß‘ ihrer Partner für das Ende der Fahnenstange.
Interessant ist jedoch nicht der erste Auftrag, den zipmend
übernimmt – der klassische „Feuerlösch-Einsatz“, oft mit wenigen
Paletten in einem 3,5-Tonner. Es ist das, was danach passiert.
„Wir beobachten ein massives Umdenken bei Kunden, die begriffen
haben, dass wir ihre Teilladungen auf dem Lkw oft effizienter
abwickeln als jeder klassische Stückgutverteiler“, so Trede. Während
die herkömmliche Spedition die Ware über mehrere Hubs umlädt und
damit das Risiko für Schäden und Verzögerungen potenziert, setzt
zipmend auf Direktfahrten.
Das Ergebnis überrascht viele Controller: Obwohl zipmend die Ware
ohne Umwege und Umladung liefert, ist man preislich oft erstaunlich
nah am Standard-Markt – bei einer massiv höheren Leistung.
Es zeichnet sich ein deutlicher Trend ab: Immer mehr
Qualitätshersteller nutzen zipmend für ihre regulären Sendungen mit
der gesamten Flottenbandbreite bis hin zum 40-Tonner.
„Es ist ein logistischer Reifeprozess“, resümiert Trede. „Zuerst
bucht man bei uns, weil man einen Notfall hat. Später, weil man
verstanden hat, dass eine Direktfahrt, präzise Zeitfenster und ein
unkomplizierter Buchungsprozess der einzig sinnvolle Standard für die
eigenen Produkte sind.“





